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Axinit im Trainingslager

Die Krönung

Am Freitagnachmittag standen 15 Mädels am Appelhoff und blockierten die Lidlausfahrt, bis der rote Fiat in die Straße einbog. Es konnte los gehen nach Scharbeutz - für viele ins erste Trainingslager.
Tinas Truppe schien es so eilig gehabt zu haben, bei offenem Kofferraum Gepäckverlust in Kauf zu nehmen, immerhin waren sie dann aber auch als erstes am Ziel und beschallte, kaum angekommen, bereits den gesamten Flur :-)

Auf die Zimmer verteilt bekam Maria beim Bettenbeziehen direkt die Chance, sich auf ihre spätere Berufskarriere als Hausfrau vorzubereiten - die seltsame Alternative zur Rockstar-Laufbahn. :o)
Beim Essen wurde dann rege Freude an unseren Mitbewohnern gefunden, die eben doch keine Chinesen, sondern Koreaner waren. So habe ich neben dem ‚Spanzösischen’, was Marias Ansicht nach im Baskenland Nationalsprache ist, auch meinen Koreanisch Wortschatz erweitert: „Balli balli kapschida!“ (…oder so ähnlich)

Der übrige Abend wurde mit Frisurenflechten, Zebra-Look schminken und Strumpfhosen zerschneiden verbracht. Ich persönlich bin sehr froh, dass wir uns für Jacquelines Frisur und gegen Coras Tinky Winky Look entschieden haben!
Isabel, bei der nur noch ein bisschen blaue Farbe zur Avatardarstellerin gefehlt hätte, und Lea haben als Modele für unsere verspäteten Kostümvorschläge tapfer durchgehalten, während Maria schockiert war über ein elektrisches Gefühl, dass das Zimmer 103 bis spät in die Nacht beschäftigen sollte.
Die geniale Drehung von Lena (the Voice) wäre doch was für unsere nächste Choreo! :P
Nebenbei kam auch die rätselhafte Frage um Jules Alter auf und an dieser Stelle für Rica ein kleiner Tipp: über 200 Jahre sind es dann doch nicht :)

Der Samstag begann mit einem dreistündigen Training, bei dem so manches geändert wurde, was zunächst ein wirres hin und her Rennen zur Folge hatte, mittlerweile jedoch echt gut aussieht. Der Ausbruchskreis brachte einige Kreativitätsschwierigkeiten mit sich und wurde daher auf den Nachmittag verschoben - da war das Konditionsjoggen dann auch gleich integriert.
Nach dem Mittagessen, bei dem Lilly mit ihrer Annahme Sailormoon sei ein Onlinespiel zumindest die hinteren Tischhälfte amüsierte, mussten Isabel und Kathrina leider schon zurück fahren. Den anderen stand die Pause zur freien Verfügung, da wir schmink- und kostümtechnisch ja noch nicht so weit waren. So wurde ein gemütlicher Strandspaziergang von wenigen dem Süßigkeiten-überladenen Zimmer vorgezogen.

Nachmittags wurde gütigerweise auf die Kraftfolge verzichtet, geputzt und für das Klumpenproblem eine Lösung gefunden. Wir durften den Topastanz bewundern - da haben wir ja wohl noch einen Weg vor uns! - und im Anschluss dann auch gleich mal ein paar Examensfragen der mündlichen Prüfung der Pharmakologie beantworten :-) Bei voll aufgedrehter Lautstärke.
Beim Durchtanzen kam dann die aufmunternde Ansage: „Achtung! Wir haben zwei Blindgänger drin!“ Und dabei war nicht mal ich gemeint ;)

Nach dem Essen saßen wir (mit Ausnahme von Valeria, die schlief eher) im Aufenthaltsraum und haben Videos ausgewertet. Die schien aber selbst Jule (mein Word kennt ‚Jule’ nicht - Alternativvorschlag: Juxe / Jaule ??! :D)  nicht ernst zu nehmen und so landete der gute Rotwein direkt auf Alinas -wasserfestem!- Block. Der verbleibende Abend wurde nach dem Motto ‚Einmal Werwolf, immer Werwolf’ verbracht. Dabei schlug sich Nele als Medizinfrau und Dorfälteste ziemlich gut und unsere Ego-Julia dachte, das Spiel sei vorbei, wenn sie umgebracht wird - ja, wieso eigentlich nicht? ;-)
Komisch war auch, dass außer Prianka niemand das Gefühl hatte, sich „mitten in einer wichtigen Besprechung“ zu befinden!

Im späteren Verlauf des Abends wurde klar, dass Rica immer wieder den falschen Fehler macht und am liebsten das ganze Bein voll blauer Flecken hätte, so schön findet sie sie. Es wurde auch diskutiert, ob ein Genickbruch wirklich so schlimm sei und als ob sie es ausprobieren wollte, ist Valeria mitten in der Nacht noch auf unseren Schrank geklettert, mit der Begründung, sie hätte gerade ein Lied gehört, was ‚Crazy’ heißt :D
Am Sonntag ging es dann nach dem Frühstück, bei dem ich schon Angst hatte, ich sei tatsächlich verrückt („Waaaas?! Du hast geduuhuuscht??!) auf zum letzen Training und anschließend zum ersehnten Hirschgeschnetzelten.
Die Koffer gepackt und Berge an leeren Naschitüten aufgeräumt, ging es auch schon wieder nach Hause, wo ich innerhalb von wenigen Stunden bereits an Entzugserscheinungen litt :o)

Es war anstrengend, aber sehr schön - die Krönung eben!
Samira

4. und letztes Turnier in Lehre

Auch beim letzten Turnier gibt es wieder einen 5. Platz für Axinit und somit auch den 5. Platz in der Tabelle! Jetzt kommt der Sommer und mit ihm viele Veränderungen. Sind wir gespannt auf nächstes Jahr! Bilder sprechen dieses Mal mehr als ein Bericht ;o)

3. Turnier in Hamburg

Beim Heimturnier ertanzt sich Axinit wieder einen 5. Platz! Bericht von Vanessa folgt.

2. Turnier in Schöningen

Erst die 2...dann die 1...-so lauteten leider diesmal nur unsere Startnummern!!

Mit Vorfreude auf das nächste Turnier, aber auch teils mit müden Gesichtern, die sich wohl an dem Treffzeitpunkt um 7.45 Uhr begründeten, fuhren wir am 28.5. zu unserem 2. Verbandsligaturnier nach Schöningen los. Diesmal hatten wir kräftige Unterstützung von einer weiteren GFG- Gruppe, denn zusätzlich zu Fabulit kam Zirkon, die an dem Regionalligaturnier nach uns dran waren, mit nach Schöningen.

Außerdem waren unsere treuen Fans Annika und Kimi sowie Dennis und Marie als neue Axinit-Fans dabei.

Nachdem wir mehr als 3 Stunden Fahrzeit hinter uns gebracht hatten, die Tücken der kleinen Straßen von Schöningen ein weiteres Mal kennenlernen durften und wir uns gute Laune mit einigen Ziegen ( oder kleinen Hunde oder auch Schildkröten ) von einem Streichelzoo ,an dem wir vorbeifuhren, machten, kamen wir in der städtischen Sporthalle Schöningen an.

 

Da uns die Halle schon von der letzten Saison bekannt war, wussten wir unseren Aufenthaltsraum hinter der Tanzfläche zu suchen. Wir teilten uns die etwas sehr kleine Kabine mit Fabulit und Zirkon und platzierten unser Buffet in den Duschraum nebenan.

Da wir nur noch wenig Zeit hatten, bis die Stellprobe anfing, begannen wir schon einmal mit Wimpern kleben, Make-up auftragen und Haare locken und feststecken.

Nachdem es ein paar Unklarheiten wegen unserer Stellprobezeit gegeben hatte, begaben wir uns dann halbwegs geschminkt/frisiert zum Aufwärmen in die Halle.

Dort war, anders als bei unserem letzten Turnier in Hambühren, ein Tanzteppich, der uns aber keine weiteren Probleme machte. Die Stellprobe lief merkwürdigerweise entspannter ab als sonst, aber vor allem anders als beim letzten Mal, da Jule bei diesem Turnier wieder dabei war und uns daher besser auf unsere Fehler beim Durchtanzen hinweisen konnte.

 

Danach ging es  für Jule zur Ziehung der Startreihenfolge: Nummer 2! Das hieß also für uns, die die letzten Turniere immer sehr lange für ihre aufwändigen Haare und Schminke brauchten, weil sie eine Startnummer von 4-6 gewohnt waren, ein ungewohnt rasches Fertigmachen.

Für die Meisten von uns blieb daher keine Zeit, dass Buffet zu plündern und so mussten wir letztendlich mit leerem Magen uns aufwärmen und in die erste Runde starten.

Wir hatten, nicht nur aufgrund des leeren Magens und der allgemeinen unentspannten und unaufgeregten Stimmung, eine solide Runde, die einigen von uns aber viel schlimmer vorkam als sie wirklich war.

Zwar fielen Jule wieder die typischen Asynchronitäten an einigen Sprüngen und Hebungen auf, aber das große Finale sollten wir uns doch verdient haben.

An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass wir dieses Mal mit einer kleinen Personenumstellung tanzten, denn anstatt Valeria tanzte Kathrina mit einer guten Leistung in beiden RundenJ.

Wir warteten also die nachfolgenden Gruppen ab, bis uns dann schließlich gesagt wurde, wer sich im großen und im kleinen Finale befindet.

Diesmal hatten wir zwar kein gutes Gefühl, jedoch freuten wir uns umso mehr, als wir als einer der Letzten in das große Finale einzogen.

 

Zweite Runde: Vanessa und Jule scherzten über die Startnummern und zack traf uns die Nummer 1. Also schnell noch einmal aufwärmen, aufhübschen und los ging es ins große Finale, welches wieder aus 7 Formationen bestand. Durch das frühe Starten kam bei uns, wie in der Vorrunde, kaum Aufregung oder ein turnierartiges Gefühl auf.

Die Runde lief bei allen wesentlich besser, auch wenn Ich den Durchblick mit meiner Locke in den Wimpern nicht so ganz hatte.

Wir setzten uns nach der Runde zum Zugucken zu unseren Fans und feuerten kräftig Fabulit an, die direkt nach uns dran waren. Im Anschluss waren wir uns sicher, dass Fabulit heute vor uns landen wird, da sie suuper getanzt hatten!!

Zudem waren wieder einmal von unseren lieblingsmädchen von Choreomania begeistert!  Für uns war sicher, dass sie wieder den 1. Platz machen würden.

Nun kam es zur Wertung und da wir als erste Gruppe gestartet sind, bekamen wir als erste unsere Wertung: 6-5-5-5-6.

Was soll ich dazu sagen? Wie man an unseren Reaktionen gemerkt hat, sind wir bessere Zahlen gewohnt ;-P und waren für eine kurze Zeit still ,bis wir die Wertung von Fabulit sahen und uns tierisch über deren voraussichtlichen 3. Platz freuten.

Trotzdem waren wir bei der Wertung die Choreomania betraf ein wenig verwundert, da nun die mit den  „weiten Hosen“ auf den 1. Platz landeten.

Wie man aus der Wertung entnehmen konnte, machten wir einen soliden 5. Platz und Fabulit einen erfreulichen 3. Platz!!

Bei der Siegerehrung war daher Feierstimmung angesagt und natürlich im Anschluss ein paar Fotos.

Mir und Jennifa haben die Süßigkeiten über die Enttäuschung (und dem leeren Magen ;)) über den 5.Platz gut hinweg geholfen, auch wenn wir um unsere dunkelroten Bonbons kämpfen mussten ;)

Anschließend zogen wir uns um, schminkten uns ab und legten uns auf die Matten zu unseren tapferen Fans, die den ganzen Tag und noch weitere Stunden ausharren mussten. Um das ganze Regionalligaturnier kurz zu machen, denn wir waren eher am Süßigkeiten essen, schlafen und am fotografieren unter dem Motto  „ wer hat die längsten Haare?“- oder Jamie, Tina, Jacqueline, Lisa und Jennifa ?! ;), Zirkon erreichte einen genialen 4. Platz! Somit erreichten die Formationen der GFG wieder gute Plätze und konnten mit einem sehr zufriedenen Gefühl die lange Busreise antreten.

 

Auf der Busreise sicherten wir uns die vorderen Plätze sowie, endlich an diesem langen Tag, Essen, welches in diesem Bericht doch schon einen sehr hohen Stellenwert erreicht.

Obwohl bei uns den ganzen Tag über kein richtiges Turniergefühl aufkam und wir auch „nur“ den 5. Platz erreichten, konnte die Busfahrt einiges wiedergutmachen!!

Wir tanzten uns den Frust vom Tag zu unseren geliebten Weihnachtsparadenliedern weg und bemerkten, wie leicht wir uns eigentlich von einer Ziege die mit einem Mädchen spielt (!) begeistern lassen können, Zitat Jamie:,, oooooooooooohhh knuffig!“

Um halb 12 waren wir dann endlich in unserem geliebten Hamburg angekommen, welches uns beim nächsten Turnier einen „Heimvorteil“ bietet J

Auch wenn wir bei diesem Turnier nicht überragend gut waren und die Stimmung ein bisschen bedrückend war, bin ich mir zu 100% sicher, dass wir in Hamburg alle „wegbäämen“  und unsere Stimmung wieder super wie immer sein wird!!

In diesem Sinne, ich freue mich sehr auf das nächste Turnier mit euch und hoffe, dass uns unser Heimvorteil genug Ansporn gibt, wenigstens einen tollen Pokal in den Händen halten zu dürfen!

 

Eure Patrischa

1. Turnier in Hambühren

Wir haben einen Vogel...oder auch: Haarspray – Das Mittel gegen alles!

Was für ein Saisonstart – wer hätte das gedacht?

 

Aber der Reihe nach...

 

Endlich war es soweit: Das erste Turnier der Verbandsliga stand für Axinit, Fabulit und acht weitere Formationen vor der Tür. Mit vier Fans (Alina, Kimberly, Annika und Nina) fuhren wir am 21.5.2011 gen Hambühren. Unsere aufgeregte Jule konnte leider nicht mit dabei sein, da sie an diesem Wochenende selbst aktiv in Cottbus tanzte. Der Traubenzucker und die lieben Grüße, die uns Janina ausrichtete, haben aber durch seelische Unterstützung sicherlich zum Erfolg beigetragen. Trotz der kurzen Fahrtzeit von zwei Stunden war die traditionelle Pinkelpause eine halbe Stunde vor Ankunft Pflichtprogramm. Diese wurde von Fabulit genutzt, um sich spontan für eine neue Frisur und den „Natur-Blätter-Look“ zu entscheiden, andere schliefen im Stehen weiter und wieder andere frühstückten erst einmal bei McDonalds.

An der, für uns noch unbekannten, Halle angekommen, stellten wir entsetzt fest, dass Fabulit und wir in unterschiedlichen Klassenräumen der angrenzenden Schule, ja sogar auf unterschiedlichen Stockwerken untergebracht wurden. Zum Ärgern blieb aber nicht lange Zeit. Wir mussten schnell zur Stellprobe in die Halle, die recht gut von statten ging. Der Boden war aber sehr stumpf, so dass sogar ich mit beiden Afros getanzt habe. Einige von uns waren sehr aufgeregt. Valeria war es sogar sicherer, ihre Hände vor dem Mund als am Partner zu haben...hast tapfer durchgehalten!

 

Da eine Mannschaft aus Fabulits Umkleide nicht angetreten war, beschlossen wir nach unten zu ziehen. Dort eingerichtet, fingen wir langsam an uns fertig zu machen. Einige ließen sich draußen von unserer Sonnenanbeterin Alica die künstlichen Wimpern zuschneiden und ankleben, welches bei einigen Schockmomente auslöste. „Waaas? So kleine Augen habe ich???“. Die anderen vergnügten sich bei Bob Marley und Britney Spears in der Umkleidekabine. Patricia war Chef der Schminke und Jacqueline hat alle Haare selbst gemacht, „damit auch ja alle gleich aussehen“. Lisa und ich entschieden uns nach kurzer Lippenprobe recht schnell doch für einen anderen Lippenstift und tüftelten am besten Schnitt für die Oberkörperstrumpfhosen herum. Auch hier kann Haarspray sehr behilflich sein, möchte man z.B. Laufmaschen verhindern. Wir sollten uns nur vielleicht eine Aufsprüh-Methode überlegen, bei der man weniger klebt und das meiste auch auf den Hosen landet;-). Jamie fiel in eine tiefe Depression, weil ihre Haare zu kurz seien, unsere neuen tollen Axinit-Shirts verursachten eine spezielle Art von Achselbehaarung und Valeria sammelte schon einmal einen Vorrat an nassen Tüchern in einer Ecke. Da gehen wir aber im Laufe des Berichts NICHT weiter drauf ein. Alles in allem waren wir, die Aufregung außer Acht gelassen, die Ruhe in Person. Wir haben ganze fünf Stunden gebraucht, um uns komplett fertig zu machen, was doch kurz Panik hervorrief, denn wie sollen wir das bitte machen, wenn wir erstes Turnier sind? Aber ansonsten war es wirklich eine angenehme Atmosphäre. Es gab keine Zickereien und die Aufgaben von Jule wurden ohne große Absprache und Diskussion von uns übernommen und vor allem angenommen. Bin stolz auf uns!

 

Bevor die Landesliga, die an diesem Tag das Vormittags-Turnier bestritt, startete, ging´s zum Ziehen der Startreihenfolge und zum Zeigen des Kostüms in die Halle, wobei sich Linda voller Elan als Axinit-Mitglied ausgab und wir gefragt wurden, wer denn von uns das Kostüm an hat...hmmm. Maren erzählte uns, dass die Choreomania-Bäng-Bäng-Mädels ein sehr ähnliches Kostüm haben sollen wie wir. Jacqueline und Vanessa waren sich daraufhin sicher, dass diese dann bestimmt vor oder nach uns dran sein werden. Gesagt, getan...Fabulit zog die 7, wir die 8 und die Gewinner des Turniers, Choreomania, die 9. Uns persönlich hat der Hinterteil-Bäng-Bäng-Tanz nicht überzeugt, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. So gab es auch kurzfristig Meinungsverschiedenheiten, ob wir unser Zeug staubig pudern sollen oder nicht. Wir entschieden uns letztendlich dafür.

 

Kurz vor unserem Auftritt in der Vorrunde klärten wir in der Pausenhalle die Art unseres Ausmarschs und besprachen auf Wunsch einzelner noch einmal den Ausdruck („Mach mal vor, ich kann das nur, wenn ich es nachmache;-)). Aber wer macht denn dabei so komische Fiepgeräusche? Das wird Jule gar nicht gefallen. Klingt, als hätten wir einen Vogel!? Nach kurzer Verwirrung entdeckten wir einen lebendigen Vogel in den Dachbalken. Wir hatten leider keine Zeit uns um den Vogel zu kümmern und huschten rüber zum Einmarsch in die Sporthalle. Dort hörten wir schon Günnis Stimme, der für unser Turnier die Turnierleitung übernommen hatte. Das war echt beruhigend eine gewohnte Stimme beim ersten Turnier zu hören. Dann hieß es aufwärmen und schnell noch den Formationskreis machen, bevor wir Fabulit anfeuerten. Die Mädels haben echt gut getanzt – es waren zwar nicht alle zufrieden mit sich, aber ich persönlich habe mich sehr über diesen Auftritt gefreut.

 

Und schon waren wir an der Reihe. Die Teenies haben uns zum Anfeuern ein süßes rosafarbenes Plakat gemalt, welches uns entgegenleuchtete. Danke!!! Das Gefühl wieder vor Publikum tanzen zu können war klasse. Man lernt den Tanz noch einmal mit ganz anderen Augen kennen – herrlich wo man überall mit dem Publikum spielen kann!!! Und das Beste: Wir waren Lady MacBeth...wir waren schön, hinterlistig, krankhaft ehrgeizig, blutrünstig, machthungrig und ab und zu zwitscherte ein „Vögelchen“ in unseren Köpfchen herum. Die Schlange hat ihr Werk, verdeckt von einer wunderschönen Blume, getan...und das kam auch beim Publikum an. Unser Ausdruck und unsere Präsenz hat überzeugt. Ann-Kristin hat uns sogar auf dem zweiten Platz gesehen!!! Aber nicht überheblich werden, es gibt noch genug, an dem wir arbeiten können.

 

Die zweite Runde – das A-Finale!!! – sollte sogar besser werden, so dass wir am Ende mit der Wertung 4-4-5-2-1 den vierten Platz belegten. Günni und Janina hatten Jule gleich die freudige Nachricht übermittelt, so dass wir leider nicht die ersten waren, von denen sie es erfuhr, was ein bisschen schade war...aber die Freude war auf beiden Seiten so groß, dass wir das schnell wieder vergessen hatten. Fabulit landete nur knapp hinter uns mit der 6-5-2-6-2 und einem fünften Platz. Generell waren die ersten fünf Plätze alle sehr dicht beieinander. Mal abwarten, was die nächsten Turniere bringen.

 

Auch andere Gruppen konnten an diesem Wochenende Erfolge genießen: Marens Landesliga-Gruppe hat einen Sprung von 7 Plätzen im Vergleich zum letzten Turnier geschafft und unsere Topasen sind erneut zweiter in der zweiten Bundesliga geworden!!! Herzlichen Glückwunsch!

 

Da kaum jemand Elan hatte zum Duschen wieder rüber in die Sporthalle zu laufen und unser Busfahrer eigentlich schon 20 Minuten früher los wollte, da er um 22h schon wieder die nächste Tour in Hamburg fahren sollte, blieb uns nichts anderes übrig, als uns schnell umzuziehen und mit Sack und Pack und ALLEN Socken so schnell wie möglich die Heimfahrt anzutreten.

 

Es war ein schöner Tag mit euch allen! Ich bin gespannt, wie viele Haarspray-Dosen wir diese Saison leeren werden und wie viel Vogel auch noch nach der Saison in uns steckt!

 

Eure JuN

 

 

Trainigslager in Scharbeutz

Leider fuhren Maren, Alica und ich erst um 19 Uhr nach Scharbeutz ins Trainingslager und verpassten somit einen Teil des Wochenendes. Dafür war es aber während der Fahrt in Alicas Auto schön warm und draußen dunkel, sodass wir etwas schlummern konnten. In der Jugendherberge angekommen, hatten wir dann erstmal einen kleinen Kälteschock, doch wie wir dann feststellen konnten, war für uns die ganze Arbeit schon getan. Alle waren schon fertig geschminkt und frisiert, wir sind praktisch genau zur „Abstimmung“ eingetroffen. Ich wollte aber trotzdem meine Haare gemacht haben - bei einer solchen coolen Frisur mit „Implantaten“!

Ausgewählt wurde letztendlich die Schminke von Jaqueline aka. Praline und nachdem auch die Accessoires für jeden geklärt wurden, begannen die Näharbeiten! Lisa und Jamie waren allen weit voraus und nähten sich ein rosa Muster in ihren Rock und Vanessa war stolz auf ihre erste Näharbeit (wir auch!). Das war aber dann auch genug für den ersten Tag. Wir räumten noch die leeren Naschipackungen weg - ein ganzer Berg! - und gingen schlafen, da morgen ein anstrengender Tag auf uns wartete. Danke noch Mal an alle, die mein Bett bezogen haben!

 

 

Der Samstag begann früh. Um 7:45 bereiteten wir zusammen die Halle vor und nach dem Frühstück ging es auch schon an die Arbeit. In unserem Fall: Denkarbeit! Lücken mussten nämlich gefüllt werden und der komplette Endklumpen wurde ausgedacht. Zum Glück waren Jule und Nele kreativ und haben sich was Tolles einfallen lassen! Bis aber alles perfekt saß, mussten wir ganz oft durchtanzen und durchtanzen und... durchtanzen! Und Patricia und ich durften es deshalb öfter tun. Müde, aber zufrieden waren wir dann, als wir endlich die Endpose fertig hatten und uns zum Mittagessen begeben durften. Das Essen dort war schließlich echt lecker und alle waren verrückt nach dem Salat!


Nach dem Essen mussten wir uns auch schon gleich für die zweite Traingseinheit mit Kostüm fertig machen, denn wir hatten nur etwa zwei Stunden Zeit und bei unseren Frisuren brauchten wir eine Ewigkeit. Zum Glück waren Jaqueline, Patricia, Alica und Lisa zur Stelle - und mehrere Lockenstäbe und wir mussten das Training zunächst mit einem kleinen Fotoshooting beginnen. Dann machten wir uns auch schon wieder ans Durchtanzen und diesmal ging es darum, den Mittelteil ausgiebig zu putzen, vor allem das „Dreieck“ und den „Kreis“. Und diesmal legten sich wirklich alle ins Zeug, so sehr sogar, dass am Ende allen ihre Implantate rausgeflogen sind und sie „rocklos“ dastanden! Der Erfolg ließ sich natürlich aber auch im Tanz sehen!

Nach dem Abendessen teilte sich die Gruppe auf. Jule, Nele, Julia, Cora und Maren hatten noch die Kraft in die Therme zu gehen, alle anderen blieben aber da und machten es uns in unseren Zimmern (mit Vanessas Chips) gemütlich. Vanessa und Alica sind leider schon früher weggefahren.

 

Der Sonntag ging zu schnell zu Ende. Wir frühstückten und mussten mit dem Training fortfahren, obwohl wir uns alle vor lauter Muskelkater kaum bewegen konnten. Doch der zweite Teil der Trainingseinheit war zu unserer Erleichterung etwas entspannter, weil wir diesmal an den Ausbruchsklumpen gingen und uns wieder Etwas ausdenken mussten. Um 12 wollten außerdem die Chor-Leute vorbei kommen um uns zuzugucken, doch das haben die wohl „verpeilt“! Was soll´s! Die haben sowieso unser Kostüm ganz falsch interpretiert, süß wollten wir nämlich nicht sein!

Nach dem Training aßen wir noch alle zusammen Mittag und trennten uns dann schließlich alle, um zurück nach Hause zu fahren.

 

 

Eure Valeria :)