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3. Turnier in Helmstedt

 

 

Am 5. Juni war es mal wieder so weit.

Wir hatten unser 3. Verbandsliga Turnier, diesmal in Helmstedt.

Wir trafen uns zusammen mit Fabulit wieder einmal um halb 8 am Parkplatz vor Lidl                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 und warteten auf den Bus.

Als endlich alle  ihren Platz im Bus hatten, wurden wir herzlich von den Busfahrern begrüßt, jedoch konnten sie uns damit auch nicht viel aufmuntern, da niemand  Lust auf die Zweistündige Fahrt hatte, denn das Wetter war einfach zu schön.

Unsere Stellprobe sollte bereits um 12 Uhr stattfinden,  deshalb  machten wir uns schon  im Bus die Haare.

Wir alle sorgten uns  um Milena, da es ihr die ganze Busfahrt über sehr schlecht ging.

Glücklicherweise waren wir alle putzmunter als wir an der Halle im Helmstedt ankamen, denn einige nutzen die lange Fahrt auch um  ein wenig zu schlafen.

In der Halle gingen wir erst mal in unsere Umkleidekabine und stellten unser Buffet auf.

Dann war es Zeit für unsere Stellprobe.

Nach ausgiebigem aufwärmen begann unsere Stellprobe, man sah allen Gruppen an, dass ihnen die Hitze ein wenig die Kraft raubte.

Jetzt konnten wir erst mal entspannen.

 Nachdem wir alle ein wenig gegessen haben, wollten wir langsam mal anfangen  uns zu schminken.

Da alle sich draußen fertig machen wollten, machten Vanessa und Ich uns  auf den Weg um ein perfektes Plätzchen zu finden.

Den fanden wir  natürlich auch.

Auf dieser Wundervollen Wiese fiel es uns Mädchen schwer uns schminken zu lassen, da jeder so lange wie möglich sein Gesicht in die Sonne halten wollte.

Schließlich waren dann alle Geschminkt, doch ein Sonnenbad nahmen dann trotzdem noch welche..

Die Zeit verging und Jule wollte uns Fit haben fürs Turnier, deshalb beendeten wir unser Sonnenbad  und fanden heraus, das unser Outfit ja ganz herrlich mit ein bisschen Moos im Haar aus sah.

Wie man so schön sagt: „ Ohne Moos nichts los“

Nachdem wir unsere Outfits anhatten, mussten wir auch schon einmarschieren.

Nach einem etwas ungeplanten Abgang  ging es zurück in die Kabine um den Lippenstift nachzumalen.

 

Nach dem Aufwärmen war es schon soweit, unser 1. Durchgang stand bevor.

Zu unserer Überraschung war keiner so richtig aufgeregt, denn für uns war klar, so eine super Platzierung wie in Hamburg würden wir nicht so schnell wieder erreichen.

Jules Ziel war es, dass wir mindestens den  6. Platz erreichen würden, und ehrlich gesagt waren viele sich nach unserem ersten Durchgang auch sicher das wir das A  Finale nicht erreichen werden.

Viele von uns waren mit ihrer Leistung unzufrieden, doch Jule machte uns Mut, nächsten Durchgang sollten wir  es einfach besser machen.

Nun stand die Bekanntgabe der 5 Formationen an die es ins A Finale geschafft haben.

Bei einigen Gruppen die genannt wurden war es kein Wunder, doch als dann plötzlich die Startnummer 2 AXINIT genannt wurde, stockte uns der Atem.

Keiner von uns dachte, dass wir es in große Finale schaffen würden.

Bei einigen flossen sogar die Tränen.

Jule war unheimlich stolz, da wir ihr Ziel schon jetzt übertrafen.

Voller Ehrgeiz ging es an den 2. Durchgang im A Finale.

Wir waren mit unserem 2.Durchgang zufrieden, unsere Freude konnte man nämlich deutlich an unserem Grinsen erkennen.

Nun stand die Offene Wertung bevor, uns war klar, dass wir auf jeden Fall den 5. Platz machen würden, doch nach den Wertungen zufolge sollte es anders sein.

Wir machten einen erfreulichen 4. Platz und damit waren wir überaus zufrieden.

Nach der Preis Verleihung  wurde schnell geduscht und dann hieß es ab nach Hause.

Während der Busfahrt wurde dann noch fleißig bei Jules Hausaufgaben geholfen, und natürlich das Buffet wieder aufgebaut um sich wieder ein wenig  zu stärken.

Nach einem Gelungenem 3. Verbandsliga Turnier, sind wir schon sehr gespannt wie das 4. und letzteTurnier ablaufen wird.

 

Jamie Talisha Simpson

 

2. Turnier in Hamburg

 

Am Sonntag, den 30.05 war es wieder soweit.

Unser 2. Verbandsligaturnier und diesmal als Heimspieler.

Früh am morgen versammelten wir uns in der Wandsbeker-Sporthalle.

Erstmal wurde das Buffet von Fabulit und Zirkon auf der Fensterbank platziert.

Um 10:20 Uhr hieß es dann Stellprobe.

Nachdem wir  noch einige Formationen begutachtet hatten, ging es zurück in die Kabine.

Wimpern wurden geklebt, Haare gemacht und das Schminken natürlich nicht vergessen.

Als dann alle geschniegelt und gestriegelt waren, haben wir die letzten Stellproben der anderen Mannschaften angeschaut.

Gegen 13:30 Uhr gingen wir zurück in unsere Kabine, um die Kleider anzuziehen.

Wir waren gespannt, wie die anderen Formationen auf das neue Outfit reagieren würden, denn die hatte noch niemand gesehen.

So langsam machte sich auch die Nervosität breit.

Um kurz vor zwei wurden dann endlich die Startnummern gezogen. Wir wollten auf keinen Fall die ersten oder zweiten sein.

Jule zog uns wie immer, unseren Wünschen entsprechend als Startnummer 7.

So hatten wir nach dem Einmarsch noch genug Zeit uns zu erwärmen.

Wir standen unter Druck, denn schließlich wollten wir eine bessere Platzierung erzielen, als beim Turnier in Bremerhaven.

Dann ging es los.

Unsere Fans machten sich bereit, um uns anzufeuern und als es dann auf die Fläche ging, tobte die Halle.

Wir waren mit unserer Leistung nicht unzufrieden, aber es hätte besser sein können.

Und das würden wir noch beweisen.

Daher wir waren sehr nervös.

Es wurde eine kleine Rechenpause eingelegt, Jule kam und erzählte, dass alle von unseren Kleidern begeistert waren.

Als dann verkündet wurde, dass es 4 Formationen ins große Finale geschafft haben, wurden wir noch nervöser. Wir waren uns ziemlich sicher, dass wir nicht dazugehörten.

Es war eine kurze aber quälende Zeit.

Und dann, zuletzt genannt: AXINIT.

Wir konnten es gar nicht glauben und es flossen Tränen.

Keiner von uns hat damit gerechnet, dass wir es bis ins A-Finale schaffen würden.

Wir waren so motiviert. Wir wollten unseren Fans unbedingt zeigen, dass wir noch besser sein können.

 

Dann ging es wieder auf die Fläche.

Wir hatten ein viel besseres Gefühl, als bei der ersten Runde.

Und damit hatten wir Recht, denn alle haben dies bestätigt.

Dann wurde wieder eine Rechenpause eingelegt und dann gingen die Wertungsrichter auf die Fläche, um die Wertung zu verkünden.

Als dann die Wertung: 4-2-4-2-2 gezeigt wurde, flippten wir alle aus.

Das bedeutete 2ter Platz.

Wir schrieen und wieder flossen Tränen denn wir waren so erleichtert.

Unser Ziel war, besser zu sein, als in Bremerhaven. Und das hatten wir erreicht.

Nachdem die Siegerehrung zu Ende war konnten wir es immer noch nicht fassen.

Wir waren überglücklich.

Als wir wieder in der Kabine waren zogen wir uns um, und dann wurde Dann haben wir uns eine freie Stelle gesucht, um erstmal ein paar Siegerfotos zu machen.

erstmal gemampft und wir haben langsam realisiert, dass wir wirklich den zweiten Platz gemacht haben.

 

Und nächsten Samstag geht es auf nach Helmstedt.

 

 

1. Turnier in Bremerhaven

Am 02. Mai 2010 bestritten wir unser erstes Verbandsliga Turnier in Bremerhaven.
Gemeinsam mit Fabulit trafen wir uns natürlich wie immer früh morgens am Bus, obwohl hierbei erwähnenswert ist, dass es sich diesmal bei der Zeit um eine humanere Zeit als gewohnt handelte, da unser Turnier erst nachmittags begann.
Dennoch wurde im Bus weitergeschlafen, wo wir die Vorzüge eines nicht ganz besetzten Busses kennenlernten und jeder die Gelegenheit hatte mehre Sitzplätze für sich zu nutzen.
Als wir in Bremerhaven ankamen breitete sich bereits Nervosität unter uns aus, insbesondere bei unseren beiden Neueinsteigern, Jamie und Jaqueline,
die an diesem Tag ihr erstes Ligaturnier überhaupt tanzten und dass, trotz des Ergebnisses worauf ich später zurückkommen werde, meiner Meinung nach mit Bravour meisterten.
Nach alter GFG-Manière begann Fabulit nach der Ankunft umgehend mit dem Aufbau des Buffets [Rosa die Teigtaschen waren der Hammer ;-)], welches erstaunlich schnell verputzt wurde. Die Stellproben verliefen gut, mit Ausnahme von ein paar Ausrutschern auf eindimensionalen Schwalben, mit welchen wir auch beim Tanzen zu kämpfen hatten.
Das größte Problem bei der Stellprobe stellte wohl der Einmarsch, von Jule auch gerne mal „Einlauf“ genannt dar, doch auch dieses Problem wurde gelöst.
Wir entschlossen uns dazu uns in der Halle zu schminken, um uns die anderen Stellproben der Landes- und Verbandsligagruppen anzusehen. Insbesondere die Landesliga überraschte dieses mal positiv, uns war es kaum möglich ein Unterschied zwischen den Ligen festzustellen, doch natürlich schauten wir bei den Verbandsligagruppen noch viel intensiver hin.
Nach diversen Diskussionen bezüglich der Schminke und der einen oder anderen Zickerei begann das kollektive Warm-Up mit Fabulit  - die Nervosität stieg.
Nach einer mehr oder weniger lustigen Ansprache begann das Turnier und unser erster Durchlauf lief alles andere als gut. Es kam wie es kommen musste und wir erreichten leider nur das kleine Finale, wo wir ebenfalls leider nur den letzten Platz erreichten.
Die Reaktionen fielen unterschiedlich aus von bitterer Enttäuschung bis hin zur sportlichen Akzeptanz, zufrieden waren wir natürlich alle nicht.
Fabulit schaffte es dank guter Leistungen ins große Finale und erreichte den 5. Platz, Glückwunsch noch mal von uns.
Auf der Rückfahrt wurde dann geschmollt und vor allem gaanz gaanz viel Brain gestormt.
Es werden einige Veränderungen eintreten (auch der Einlauf wird anders), lasst euch überraschen und drückt uns die Daumen, dass das nächste Turnier besser läuft.

Liebe Grüße, Vanessa

Trainingslager 2010

Oder lernen wir alles noch einmal neu

Mitten in den erholsamen Märzferien, war es nun auch an uns, Axinit, den Patzern, gelegentlich Aussetzern und eingeschlichenen Fehlern beim Tanzen an den Leib zu rücken. So trafen wir uns am 12. März, mehr oder weniger pünktlich, am Appelhoff, um zu unserem zweiten Trainingslager aufzubrechen.

 

Die Fahrt nach Scharbeutz verlief reibungslos und so erwarteten doch alle, die komplette Besatzung in der Jugendherberge anzutreffen. Merkwürdigerweise war dem nicht so. Vanessa inklusive der anderen, in ihrem Auto mitgereisten, war verschwunden. Bei der Entdeckung ihres Gepäcks war jedoch schnell klar, dass es sich bei diesem Verschwinden wohl um eine der berühmten Vanessa Streuner-Aktionen handeln musste. Pünktlich zur Zimmeraufteilung waren die Verschwundenen aber auch schon wieder aufgetaucht.

 

Nachdem sich alle in ihrem Zimmern eingerichtet hatten, ging es zum Abendbrot. Man begutachtete die anderen Mitbewohner der Jugendherberge, eine, von unserer angehenden Schauspielerin als schlecht eingestufte, Theatergruppe, um sich dann anschließend mit Schmink- und Haarzeug sowie Nähmaschine zusammenzufinden. Während Melina fleißig unsere Kleider kürzte (ich denke ich spreche im Namen aller, wenn ich mich hiermit für ihr Engagement bedanke), ließen die anderen ihrer Kreativität freien Lauf und entwarfen Make-up- und Frisurvorschläge. Bereits um neun Uhr hatten wir uns (mal wieder) für eine Flechtvariante und Vanessas linkes Auge entschieden. Man konnte Jule und Nele die Erleichterung deutlich ansehen, dass diese Prozedur sich nicht wie im vorherigen Jahr bis zwölf hingezogen hatte. So hatten wir noch reichlich Zeit Serien zu diskutieren und den Unterschied der sozialen Zielgruppe von DSDS und „Unser Star für Oslo“ zu analysieren. Prompt fiel Jule wieder ein, das Finale von Stefan Raabs Castingshow gucken zu müssen und so fieberten wir alle mit Jule mit und stellten verblüffende Ähnlichkeiten zwischen ihr und Finalisten Lena fest. Die Entscheidung, wer uns jetzt in Norwegen vertreten wird, bekamen nicht mehr alle mit, da angesichts der Anstrengungen des darauf folgenden Tages einige frühzeitig ins Bett gingen (es ist übrigens Favoritin Lena).

 

Der nächste Morgen begann mal wieder viel früher als erhofft. Dementsprechend lahm war auch der Anfang unserer ersten Trainingseinheit, doch Jule schaffte es uns alle so durch die Halle zu scheuchen, dass auch das letzte bisschen Müdigkeit aus den Knochen wich. Nachdem wir nach einem angekündigten, sehr langen Dehnen das erste Mal durchtanzten, war klar dass ein Faktor unsere Blessuren noch erweitern würde. Zwar mussten wir nicht wie Topas bei gefühlten -10 Grad trainieren, doch schien bei uns der halbe Strand in der Halle zu liegen. Aufschürfungen ahoi! Auch Neles beherzter Griff zum Besen konnte an der Situation nichts ändern, sodass man sich im Anschluss ans Training glatt an die Kindergartenzeit im Sandkasten erinnert fühlte. Trotz des Sandes wurde ordentlich geputzt (der Tanz) und vor allem geändert. Der (gefühlte) halbe Tanz wurde wieder über den Haufen geworfen und neu choreographiert. Am Ende der ersten Einheit teilte uns Jule freudig mit, dass man „jetzt endlich sehen kann, wie es aussehen könnte“. Eine aufmunternde Tatsache nach drei Stunden Quälerei. Daher beschlossen wir einstimmig die zweite Einheit nicht mit dem Fotoshooting zu verschwenden, sondern die Zeit zum weiteren Ändern zu nutzen.

 

So gingen wir erst einmal zum Essen, wo man über unsere Sportart spekulierte. Angesichts dessen, dass wir fast alle unsere, mit einer Tänzerin bedruckten, Axinit-Jacken trugen, eigentlich keine so schwere Aufgabe.

Unsere Mittagspause verbrachte die Mehrheit mit einem Spaziergang am eisbedeckten Strand, wo Jule uns schon mal fleißig die Regeln für das am Abend stattfindende Spiel erläuterte.

Umgezogen trafen wir uns um halb drei zur nächsten Einheit, die sich abgesehen von weiteren Änderungen eher wenig von der ersten Unterschied. Währenddessen kam Nele zu der Erkenntnis, dass „ein Sprung ein Sprung ist“ und Jule erklärte, dass Speckrollen beim Dehnen stören. Nach einem Massagekreis humpelten wir zum Abendessen und bedauerten doch sehr, dass die leckere Quarkspeise vom Mittagessen leider nicht für uns gedacht war.

 

Unsere vergebliche Suche nach einem freien Aufenthaltsraum endete bei Jule und Nele im Zimmer, wo wir es uns frisch geduscht auf herbei getragenen Matratzen anderer Zimmer bequem machten. Den Abend verbrachten wir mit Werwölfen, Hexen, Seherinnen oder einfachen Dorfbewohnern, aber auch Amor weilte unter uns. Während einige kurzerhand lauter Unschuldige ermordeten, vor allem eine Person schien dabei ein begehrtes Opfer zu sein, sie kam nie über die erste Runde hinaus, hetzten die anderen sich gegeneinander auf. Es endete in einem Blutbad, wozu vor allem Jule, in der Absicht ihre Geliebte zu schützen, einiges beigetragen hat. Um elf entschieden sich einige ins Bett zu gehen, andere guckten sich noch Tanzvideos auf Jules Laptop an.

 

Am nächsten Morgen trafen sich alle beim Frühstück wieder. Auf Neles Frage, ob wir Muskelkater hätten, antworteten nicht nur zu ihrer Überraschung einige mit nein. Denn, „der Tisch hat keine Schmerzen.“ Das sollte sich aber spätestens mit der nächsten Trainingseinheit ändern. Hatten wir in den vorhergegangenen Einheiten jeweils eine Hälfte des Tanzes geputzt ging es nun ans Eingemachte: Von vorne bis hinten. Etappenweise wagten wir uns an die vielen Änderungen vom Vortag und waren verblüfft, dass es doch gar nicht mal so schlimm war. In den kurzen Trinkpausen stellten wir fest, dass Lottes blaue Flecken eigentlich Pestbeulen sind und Mele anscheinend Jesus` Füße hat, so geschunden waren diese. Man sollte vielleicht erwähnen, dass für zwei Personen die Trinkpausen kürzer ausfielen als für den Rest. Jacqueline und Patricia waren die einzigen ohne Doppelposition und waren stark gefordert. Aber sie haben tapfer durchgehalten. Respekt, Mädels!

Zum Schluss wurden die Kleider noch auf ihre Tanztauglichkeit geprüft und in einem regen Klamottenwechsel schwebten Erst- und Zweitposition durch die Halle.

 

Wir haben ordentlich was geschafft während des Trainingslagers, doch müssen wir auch noch weiter hart arbeiten. Nun heißt es für uns alle: Einzeltraining!

 

Tausend Dank an Jule und Nele. Auch wenn wir alle gerne mal diskutieren oder rumnölen oder vielleicht auch manchmal zicken, ihr habt das alles ertragen. In dem Sinne, Nele ist herzlich eingeladen ihren Senf auch das nächste mal wieder dazuzugeben.

 

Milena

Axinit bei der 25 Jahre GFG Jubiläumsshow

4. und letztes Turnier in Bremerhaven

" Luna heißt Mond, Wusstet ihr das schon?" und wir sind ja sowieso "voll grottig"!

Das letzte Mal für diese Saison hieß es „Abfahrt 8 Uhr Appelhoff. Und seid ja alle pünktlich, wir sind diesmal die Ersten mit der Stellprobe.“ Und tatsächlich, alle pünktlich und sogar mit Fans, zum großen Erstaunen von Jule, die wieder einmal bemerkt hat, dass man uns erst einmal ordentlich in den Arsch treten muss bevor etwas bei uns passiert. Im Bus wurden unsere Wimpern wieder einer Schönheits-OP unterzogen und die Haare wurden entspannt geflochten. Irgendwie war Routine eingekehrt, ein merkwürdiges Gefühl. Wir waren schneller fertig als sonst und hatten somit noch viel Zeit zum quatschen. Wir beschlossen am 11. Juli ein Abschlussgrillen bei Saskia zu machen (wurde mir gestern Abend schon bestätigt. Klappt also alles.) und redeten über GFG-interne Dinge, wie die Kindergruppen. Der und die teilen sich eine Position und Marie und Marie Luna teilen sich eine… „Luna heißt Mond“, hieß es dann aus dem nichts. „Ach was!“, kam es dann aus der anderen Ecke zurück, „Wirklich?!“. „Ja. Wusstet ihr das nicht?“ – „Doch man. Das weiß doch jeder das Luna Mond heißt!“ – „Oh. … Manno.“ Ja, ich geb es ja zu. Die Person die mit ihrem Lateinwissen ein bisschen prahlen wollte war ich, nur leider ist das etwas in die Hose gegangen, und Saskia hat es auch noch total durchschaut. -.-

Nach mehr als 2 ½ Stunden Fahrt waren wir dann endlich an unserem ersehnten Ziel: die Halle in Bremerhaven. Schnell alle Sachen schnappen und Kabine beziehen. Dann kam auch schon der erste Schock. Wir sollten doch tatsächlich mit 2 weiteren Gruppen in eine poplige Kabine mit 6 Bänken. Juhu. Die dritte Gruppe war aus der Verbandsliga und hatte uns nach unserer Stellprobe schon heftigst kritisiert. Zum Glück hatten wir Fabulit als Spione, denn wenn jemand von Axinit in die Kabine kam, war es plötzlich ganz still. Dank unserer Spione erfuhren wir dann ja, dass wir gar keinen Ausdruck haben und gestreckte Füße sowieso nicht. Eigentlich sind wir ja auch voll grottig! Ok, das ist ein bisschen zu viel des Guten, denn so toll waren die nämlich auch nicht mit ihrem Autobahntanz. Unser erstes Ziel war dann, die ****** von diesen hochnäsigen Menschen zu rasieren. Aber dazu später mehr.(Anmerkung der Trainerin: Vielen lieben Dank für das Motto des Tages)

Große Enttäuschung überkam vor allem Axinit beim Anblick des Buffets, irgendwie hatte Fabulit das noch nicht so raus. Aber die Kekse von Valerya waren echt lecker! Mit Essen und Schminkkoffer bewaffnet ging es dann auf die Tribüne die Verbandsliga ausspionieren, in die wir ja nächstes Jahr kommen. Zum großen Erstaunen aller gab es da ja eine Gruppe aus Osnabrück, die ebenfalls zu „Power Control“ tanzt. Also waren wir alle ganz gespannt, was sie aus dem Lied gemacht hatten. Und plötzlich lachten alle. Es war ein unglaublicher Zufall, denn sie hatten den gleichen Sprung auf genau die gleiche Zählzeit wie wir. „Man könnte glatt denken die waren beim Dance-Cup in Hamburg“ (Jule). Könnte man aber echt. Naja, zum Glück haben wir ja Jule, die unsere Lachaktion dann erst mal bei der Trainerin erklärt und entschuldigt hat. Danke :). Aber warum die auf dem ersten Platz sind, haben wir nach der Stellprobe ohne Zeug und Co noch nicht ganz verstanden. „Das liegt am Lied. Die hätten auch einen Hampelmann machen können und wären trotzdem auf dem ersten Platz“, meinte Saskia dann irgendwann im Laufe des Tages dazu. (Anmerkung der Trainerin: Nicht allen Blödsinn meiner Mädels zu ernst nehmen)

„Ähm Leute, Einmarsch ist doch um 14 Uhr“, meinte Lotte dann plötzlich zu uns. „WWAASSSS?! Fuck.“ Ich glaube, die Beschreibung war am Besten, denn schließlich war es viertel vor zwei. Also ging alles in der dreifachen Geschwindigkeit und wir sahen trotzdem blendend aus ;). Wieder einmal ein Einmarsch auf andere Weise, irgendwie doof und die Musik war sowieso viel zu leise. Von der Moderatorin ganz zu schweigen, denn die war echt ein wenig neben der Spur. Naja, dank Jules tollem Ziehtalent waren wir die 8. Langsam erwärmt. Wie immer. Das war es schon wieder, dieses Routinegefühl. Die Nervosität war nicht mehr so wie sonst, wenn sie denn da war. Dann hieß es Fabulit anfeuern, die waren echt gut! Motivationskreis mit Jule machen, einmal alle drücken und nochmal Motivationskreis, aber diesmal ohne Jule. Sie muss ja nicht wissen wem wir alles die ****** rasieren wollen. (Übrigens darauf kam Vanessa. Ist nicht meine Schuld ^^) „War nicht schlecht. War aber schon mal besser.“ Das waren Jules Worte nach der Vorrunde, auf gut Deutsch: es war scheiße. Naja, ist ja nichts passiert, A-Finale war trotzdem angesagt. Also nochmal alle restauriert und wieder als letztes getanzt. Wir haben uns alles riesig in unserem Motivationskreis auf den Tanz gefreut. Denn schließlich war es das letzte Mal für diese Saison und wir wollten Spaß haben. Hatten wir auch. Und „es war gut!“ Nach dem letzten Auftritt für diese Saison hockten sich wieder alle vor die Fläche und warteten vorfreudig auf die offene Wertung. Zwischen Fabulit und Suplimento gab es ein Kopf an Kopf-Rennen, denn derjenige, der bei diesem Turnier den besseren Platz macht, der steigt auf. Bei uns war es ziemlich sicher, wir durften uns den fünften erlauben, wollten aber den ersten! :) Die Wertungen waren total konfus, aber bei uns hieß es 2-1-3-1-1. Den bedeuteten ersten Platz! Von insgesamt 20 möglichen Einsen haben wir 14 geholt! Ich muss schon sagen, ich bin stolz auf euch Mädels und natürlich auch auf den Coach! Aber damit nicht genug. Fabulit hatte den zweiten Platz gemacht. Das Umarmen und Freuen wurde dann ausgeweitet, denn beide GFG-Gruppen steigen zur nächsten Saison in die Verbandsliga auf! Unglaublich genial!

In der Kabine wurde dann erst einmal der Sekt geköpft und getrunken, später kam der zweite und es wurde geduscht, natürlich mit Sekt. Zwischen den ganzen nackten Menschen, die darauf warteten, dass Fabulit die Duschen räumt, kamen dann auf einmal unsere Kabinen-Nachbarn. „(…) Schon geil, dass wir aufsteigen. Dafür dass wir ja so grottig sind.“ Vanessa ist echt die geilste, haha. :) Sie hatte nach einer Woche auch wieder ihre Satisfaction, zum Bedauern aller, dass wir nicht ihre Satisfaction sind, und wollte Sassi das Bänzel ziehen. Irgendwann war dann die Dusche frei und wir sind reingestürmt. Danach dann die Kabine aufgeräumt und in den Bus. Die restliche Truppe kam dann auch als die Vorrunde der Verbandsliga zu Ende war. Schnell wurde das Buffet im Bus aufgebaut und der Alkohol nach oben verfrachtet. Beim Anblick unseres Buffets musste Fabulit sich auch eingestehen, Axinit hat es drauf. :P Binnen weniger Minuten waren 80% des ganzen Buffets verschwunden und es wurde genüsslich gemampft. Und es floss ein bisschen mehr Alkohol. Es wurde schon witzig und Jule bekam Panik wegen nächster Woche. Pipi-Pause war dann irgendwann nach 1 ½ Stunden und weiter gings nach Hause. Um kurz nach acht waren wir dann wieder da. Der Bus wurde aufgeräumt, das Gepäckfach geleert und sich noch kurz verabschiedet, denn irgendwie waren wir doch ein bisschen fertig.

Ich muss sagen meine Lieben, es war eine sehr sehr schöne Saison mit euch! Ich habe die Zeit echt genossen und es hat mir riesig Spaß gemacht! Und ich denke, auch trotz unseres Zickentons, den wir ja manchmal echt heftig drauf haben, haben wir uns alle gern! Ich freu mich schon ganz doll auf unser Grillen und auf die nächste Saison. Vielleicht muss Jule uns da mal ein bisschen öfters in den Popo treten. :P Wir können echt stolz auf uns sein und ich denke, ich spreche im Namen aller, wenn ich sage, danke Jule, wir lieben dich!

Eure Mele

 

3. Turnier in Peine

Unser 3. Ligaturnier bestritten wir in Peine.
Die Busfahrt verlief ruhiger und entspannter als die Letzte, da wir genügend Zeit hatten das Schminken auf später zu verschieben.
Außerdem hatten wir den weltbesten Busfahrer: Willi! An dieser Stelle nochmal Danke Willi
...bei dir fahren nur Sieger mit!
So kam es, dass nachdem alle mit Wimpern ausgestattet waren die meisten sich ein kleines Nickerchen leisteten.
Kein Wunder schließlich war es noch früh am Morgen.
Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir die Halle, dort wurde sofort das gemeinsame Buffett mit Topas und Fabulit aufgebaut. Dann gings in die Halle und die ungewöhnliche Flächenbegrenzung sowie die Keramikballerina-Pokale wurden bestaunt.
Die Stellprobe lief weniger gut, doch um sich Gedanken zu machen blieb keine Zeit, da wir uns schließlich auch noch schminken mussten. Wir schlossen uns den anderen Formationen an und erledigten den Haar- & Schminkkram zu Jules Erstaunen draußen.
Nach einer unendlich lang scheinenden Pause ging es dann los.
Erster Durchgang lief gut, hätte jedoch synchroner ablaufen können. Beim zweiten Durchgang wär ich fast über die ungewöhnliche Schuhbegrenzung gestolpert doch sonst verlief fast alles reibungslos."OH LISA" - Grins- :-P
Gespannt warteten wir auf die offene Wertung.
Wir erhielten unsere als letztes nach Fabulit. Es waren für beide Gruppen fast nur noch 2en & 1en übrig, also war es wieder klar das die beiden GFG-Formationen die Treppchenplatzierungen erhalten würde.
Als wir unsere Wertung dann sahen gab es kein Halten mehr.
1-1-1-3-1!
Ein wüster Haufen aus Armen und Beinen untermalt von Gekreische und Tränen.
Fabulit belegte den 2. Platz, Suplimento den 3. und Innocent vom AMTV den 4.
Verwirrung machte sich unter uns breit als die uns doch tatsächlich unsere wunderschöne Keramikballerina vorenthalten wollten!
Darauf folgte noch mehr Verwirrung als wir noch einmal auf die Fläche gebeten wurden, um noch mal den Siegertanz zu präsentieren.
Trotz Unterstützung der "hässlichen" (Zitat Jule) :-P Sirenen, die uns tatkräftig anfeuerten waren wir wohl doch nicht mehr allzu überzeuged, aber so sind Siegertänze nun mal.

Dann ging es erstma mit lauter Musik & ordentlich Sekt unter die Dusche,
wo es dann zu der ein oder anderen "Bänzeldiskussion" kam, oder sich angeregt über meine "Satisfaction" unterhalten wurde.
Dann noch mal schnell mit der Ballerina posiert und weiter Topas anfeuern.
Mit Erfolg, verdienterweise kamen sie das 4. Mal in Folge mit dem ersten Platz im Gepäck nach Hause.
Und natürlich durfte bei deren Siegertanz unsere Unterstützung nicht fehlen!
Auf der Rückfahrt genossen wir natürlich mal wieder ein Buffet - an dieser Stelle möchte ich die Orangencrème von Janinas Freund loben! Sie war köstlich!
Dann in Hamburg angekommen verabschiedeten sich alle schnell und ab ging es in die Heia!

Ich freu mich schon auf Bremerhaven! Ach und Patrycja? Du hast dich toll eingearbeitet! Trischa?! Du warst ein toller Fan!
<3 Vanessa

2. Turnier in Hamburg

Am 10. Mai bestritten wir unser zweites Ligaturnier in Hamburg.
Früh am morgen versammelten wir uns alle im Gropiusring, dabei durften unsere schicken neuen türkisen Jacken, die übrigens sehr gut ankamen nicht fehlen.
Mehr oder weniger pünktlich begannen wir mit dem Warm-Up, welches mit Quängeleien derer, die der Grippewelle zum Opfer fielen untermalt wurde.
Dann ging es auch schon los mit der Stellprobe und Nervosität machte sich breit.
Nach einem Fastunfall, wobei Melina fast durch die Sektresten der Feiereien des vorigen Abends zu Fall gebracht wurde ging es an die Wimpernkleb- sowie die Schmink- & Haarprozedur, die diesmal erstaunlich schnell von statten ging.
Erwähnenswert ist natürlich wie immer das gemeinsame Buffett mit Fabulit, wofür wir viele neidische Blicke der anderen ernteten :-P
Nach einer lang ausgedehnten Esspause war es dann so weit und wir begannen uns warm zu machen.
Die Stimmung war angespannt, wir standen unter Druck, schließlich wollten wir den Fans und auch uns selbst beweisen, dass wir die Platzierung in Helmstedt verdient haben und dass wir keine "Eintagsfliegen" sind.
Nach dem ersten Durchgang sank die Stimmung...wir waren alles andere als überzeugt und Jule kritisierte unseren Ausdruck.
Die Anspannung stieg und wir nahmen uns vor in der zweiten Runde alles zu geben, doch schon beim warm machen fehlte das richtige Gefühl. Wir waren MÜDE!
Jule versuchte uns bei unserem Sammelritual nochmal wachzuschreien und erinnerte uns noch mal daran, dass es um Spaß haben geht.
Ein Motivationsschub!
Es ging zum zweiten Mal auf die Fläche und wir gaben noch mal mehr Power.
 Der Durchgang war gefühlt besser, Jule & Fans bestätigten das.
Dann ging die offene Wertung los und wir waren als letztes a der Reihe.
Mit der Wertung 12122 schrammten wir knapp an Fabulit, die den Ersten belegten noch mal Herzlichen Glückwunsch) vorbei.
Dann wurden erst mal Fotos gemacht & nach ein paar lieben Worten von Günni ging es unter die Dusche...die Feierei konnte beginnen.
Alles in allem ein Erfolg für die Neueinsteiger Axinit :-P
Wir sind gespannt,freuen uns auf Peine und haben in Hamburg einiges gelernt.

<3 Vanessa

1. Turnier in Helmstedt

 

Irgendwas zwischen 4. und 6. wäre gut...

 

Am Sonntag war es endlich soweit! Nachdem Zirkon am Samstag schon mit einem genialen 5. Platz vorgelegt hatte, hieß es für Axinit und Fabulit los nach Helmstedt: die Saison beginnt!

Überraschend pünktlich ging es um 7:30 Uhr los mit einem Doppeldeckerbus erst mal nach Rahlstedt die Mädels vom AMTV einsammeln. Bei der obligatorischen Pause in Allertal waren für mich überraschenderweise schon fast alle Frisuren fertig und Wimpern geklebt. Wenn man unten im Bus sitzt, kriegt man echt nichts mit...

Um 11 Uhr angekommen wurde erst mal Kabine bezogen, das riesige Buffet aufgebaut und die Halle inspiziert. Wie schön, steht man auf der Fläche, tanzt man eine einladende grau Wand an... Guckt man aber 3 Meter höher, sieht man doch die Tribüne. Super, tanzen mit Nackenstarre, das kann ja heiter werden.

Nach der Stellprobe mit diversen Tritten auf den Flächenbegrenzungs- Lichterschlauch und Gedrängel mussten die Mädels erst mal lernen, dass Applaus bei Stellproben durchaus unüblich ist und das die Wertungsrichter sich später bestimmt nicht von eben diesem beeinflussen lassen.

Danach hieß es erst mal essen! Dabei genoss ich die frische Luft und Sonne gemeinsam mit Janina, Li und den Fabulitmädels. Axinit konnte ich warum auch immer nicht dazu bringen die stickige Kabine zu verlassen...

Da die Landesliga 1 als erstes begann, mussten wir zum Glück nicht allzu lange warten und wurden auch schon panisch für den Einmarsch gesucht. Wer kann schon ahnen, dass sich statt in der geräumigen Halle im engen Flur getroffen wird...

Hat ja doch alles geklappt und mit niedlichem Zwergenkind das fast als einziges Kind wusste, wo es die Gruppe hinführen sollte, ging es los in die Halle.

Das Publikum wurde inspiziert, voll ist das ja nicht grade. Und sollten die Wertungsrichter nicht dazwischen versteckt sein? Da können wir mengenmäßig in Hamburg aber einen drauflegen!

Fix wurde sich warm gemacht und schon ging es für Fabulit als 4. los.

Huch ging das auf einmal schnell. Jubeln und klatschend sprinteten noch einige von uns durch die Gänge, während Fabulit schon auf die Fläche ging.

Sah schon mal nicht schlecht aus! Noch eine Mannschaft abwarten, und dann ging es zum ersten Mal auf die Fläche.

Schlecht war’s nicht, Ausdruck gut, 2 Rempeleien die ich gar  nicht gesehen habe... aber besser wart ihr vorher schon mal. ;o) Aber es hat gereicht, mit 6 von 9 Mannschaften ging es direkt ins A-Finale, wo wir dieses Mal als drittes direkt vor Fabulit starten sollten.

An dieser Stelle sollen noch mal die super Ziehschweine auf der Wiese erwähnt werden, die waren der Hammer!

Wieder nicht so lange warten, und weiter ging’s.

Der zweite Durchgang war schon mal um einiges besser, aber trotzdem, habt ihr euch da Sachen geleistet...

Nach etwas außer Puste wurde gleich im Anschluss Fabulit angefeuert und den Rest angeschaut.

Dann ging die Spannung los, unsere erste offene Wertung stand an.

„Also wir haben vorhin in der Kabine gesagt, alles zwischen 4. und 6. ist gut“ war euer Statement, meine Prognose der 4. Platz.

Gleich ale erstes gab es die Wertung für Suplimento, die ich im Kopf schon auf Platz 1 abgestempelt hatte. 2-2-4-2-4 war die Wertung. Huch, wo sind denn die ganzen Einsen?

Danach gab es diverse Fünfen für Bremerhaven.

Jetzt sind wir dran! Saskia konnte nicht hingucken, Patricia meinte schon eine Eins blitzen zu sehen und Melina wollte mir eigentlich alles vorlesen zum Mitschreiben. Aber als es dann hieß:

„1-1-1-1-1“ verschlug es selbst Melina mittendrin die Sprache und dann ging das Geschrei erst richtig los!!!

Nie im Leben hätte sich das einer von uns in seinen kühnsten Träumen ausgemalt!

Von der restlichen offenen Wertung bekamen wir leider nichts mehr mit. Zu viele Arme, Beine, Köpfe die gegeneinander stoßen und Freudentränen waren im Weg!

Fabulit schrammt nur knapp am 3. Platz vorbei und belegte einen respektablen 4. Platz.

Alles in allem ein Riesenerfolg!

Freudig wurde der selbstgebastelte Pokal samt Kuh in Empfang genommen, den ich übrigens immer noch schön finde!

Fix duschen, aufräumen und schon saßen wir wieder im Bus Richtung Heimat. Das Buffet wurde in die Gepäckablage verfrachtet und wer gut drängeln kann, bekam auch was zu essen.

Um 20:30 Uhr fuhren wir beim Appelhof ein und kaum ist man einmal kurz zur Toilette, sind alle weg ohne Tschüss zu sagen. Sagt mal Mädels, geht’s noch?

 

Das war ein Wahnsinnstag und ich bin verdammt stolz auf euch!

Jetzt heißt es fleißig sein, damit das keine Eintagsfliege bleibt.

 

Jule* 

Dance Cup 2009 – Vorhang auf…eine Premiere!

Der Tag begann früh morgens und voller Hektik, da hier und da der Eine oder Andere Personalausweis vergessen wurde.
Schnelles organisieren war also angesagt.
Als schließlich alle ihren Perso hatten ging es pünktlich aus der wuseligen Umkleide, welche wir mit den Teenies teilten, ab zur Passkontrolle und erstmal den uns unbekannten Gegner analysieren.
Als dies getan war begannen wir mit der allseits ach so beliebten Wimpern kleben- sowie der Haare machen Prozedur
Natürlich durfte ein großzügiges Buffet nicht fehlen.
Nachdem wir unsere Nerven mit viel Nahrung gestärkt hatten ging es dann los und wir machten uns auf den Weg zum Aufmarsch wo Günni uns dann bei der Vorstellung der Gruppen einfach vergaß uns zu nennen :-P
Nun denn, wir nahmen es mit Humor. Papa Günni darf das!
Erfreut über die diesmal überraschend gute Ausmarschmusik begaben wir uns wieder in die Umkleide wo wir uns für den Auftritt fertig präparierten und uns Mut anfutterten.
Langsam machte sich die Nervosität breit und wir begannen uns aufzuwärmen.
Dann war es auch schon so weit und wir durften auf die Fläche.
Der erste Durchgang lief recht gut, sogar Jule war sichtlich erfreut.
Wir freuten uns sehr über unseren ersten Platz im Landeswettbewerb,
 jedoch waren wir alle fest entschlossen im zweiten Durchgang noch mehr zu geben.
Dann hieß es zunächst erst mal warten, warten , warten und noch mal warten!
Die Zeit vertrieben wir uns hauptsächlich mit essen und rumsitzen.
Träge begaben wir uns dann e n d l i c h wieder runter um uns wieder aufzuwärmen.
Beim zweiten Durchlauf traten einige Probleme auf.
Augenkontakt mit den Kampfrichtern war kaum möglich….
“Mensch was gucken die denn immer weg?“
Dazu kam ein Sturz von Melina der aber komischerweise von allen unbemerkt blieb.
Nach der Preisverleihung ging es dann müde und kaputt, mit dem
Norddeutschen Vizemeister-Titel im Gepäck ab nach Haus…

Vanessa

Trainingslager 2009

An einem kalten ungemütlichen Februartag ging es für die Axinitmädels zum ersten Mal ins Trainingslager.
Nachdem die Unmengen Gepäck auf die Autos aufgeteilt wurden, konnte es dann endlich losgehen und Neugierde machte sich in uns breit, da wir alle nicht wussten, was genau uns in Scharbeutz erwarten würde.
Nach der unendlich scheinenden Autofahrt war es dann soweit und wir hatten das langersehnte Ziel endlich erreicht.
Müde und kaputt vom Nichtstun machten wir uns ans Abendessen.
Dann ging es auf die Zimmer wo wir zunächst auspackten und unsere Betten bezogen, als wir es uns grade gemütlich machen wollten, klopfte es an der Tür und Jule bat uns in den Gemeinschaftsraum wo gleich Arbeit auf uns wartete.
Wie schminken wir uns?
Wie machen wir die Haare?
Nun, das Make-Up war schnell geklärt, jedoch kamen wir bei den Haaren auf keinen gemeinsamen Nenner.
Etliche Tüten Harribos und kuriose Haarkreationen später -die insbesondere Jule die „Haare zu Berge“ stehen ließen -  einigten wir uns (mehr oder weniger) schließlich auf eine geflochtene Dutt Variante.
Nachdem diese Entscheidung gefallen war, fielen wir alle wie Steine ins Bett, nichtsahnend, dass der darauffolgende Morgen uns die Schmerzen unseres Lebens bereiten würde.
Nach einem ausgewogenem Frühstück begann die körperliche Arbeit.
Jule entwickelte sich innerhalb von kürzester Zeit zu einem Drill Instructor ( einem lieben Drill Instructor) und scheuchte uns mit Vergnügen durch die Halle.
Nach gefühlten 10 Stunden harter Arbeit ging es dann zum Mittagessen und dann ab an den teils mit  Schnee bedeckten Strand.
Für viele eine Premiere, denn wer geht schon bei winterlichen Temperaturen an die See.
Wer dachte nach dem Strandspaziergang würden wir ein wenig ruhen können hatte falsch gedacht.
Natürlich hieß es erneut trainieren.
In dieser Trainingseinheit testeten wir unsere Frisuren und die Schminke auf „Tanztauglichkeit“ und siehe da, Test bestanden.
Außerden stellten sich erste Erfolge ein, die Jule & Nele  sichtlich erfreuten und somit auch uns mächtig stolz machten und auch Hanne & Günni fanden am Ende noch motivierende Worte, insbesondere was den Ausdruck, der uns ziemlich schwer fiel anbelangt.
Der folgende Abend verlief lustig, fand jedoch rasch ein Ende, da alle relativ früh abgekämpft und müde das Ziel Bett anpeilten.
Nach dem Aufstehen ging die Heulerei los.
Jeder hatte das ein oder andere Weh-Wehchen zu beklagen die sich dann durch Jules diabolische letzte Trainingseinheit zu unmenschlichen Schmerzen entwickelten.
Zufrieden traten wir dann nach einem letzten Mittagessen die Heimreise an.
Wir hatten ein tolles Wochenende mit Jule, Nele (danke für die Unterstützung), Hanne & Günni und haben viele wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Ein Wochenende wie dieses wird definitiv in Zukunft regelmäßig stattfinden.
Auf ein erfolgreiches und schönes Jahr 2009!


Eure Vanessa

Das war 2008

Axinit belegt einen tollen 13. Platz bei der Deutschen Meisterschaft im DTB Dance Cup am 27. + 28. September 2008 in Simmern.