Topas beim Shemoves Dance Contest
leider sollten es nicht die Plätze 1-3 sein
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Topas Saisonfeier 2010 oder
Wo ist eigentlich Anna?
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4. TOPAS Turnier der 2.BL in Düsseldorf
MEINE NERVEN!!!
Sorry, er ist furchtbar lang geworden, aber ich hab ihn schon gekürzt. J
So, dann versucht sich das Bäumchen jetzt zum ersten Mal auch mit einem Turnierbericht und startet den Versuch ihre Schreibphobie zu überwinden. Doch gleich zu Beginn kommt schon das erste Problem: der Einleitungssatz!!! *gnaaaaaaaah* Egal, shit on it, ich schreib einfach drauf los.
Aber kommen wir mal auf das eigentliche Thema zu sprechen, unser 4. Turnier in Düsseldorf. Verdammt, da war doch was. Nachdem wir ja die letzten Male immer das Gefühl hatten jedes Turnier sei das erste, kam das letzte auf einmal viel zu schnell und die üblichen Diskussionen gingen nun los, dass alles ja auf der einen Seite zu schnell wieder vorbei ist und auf der anderen Seite ist man froh darüber, dass es endlich vorbei ist, weil, ich sach nur: MEINE NERVEN!!!
Nachdem die meisten Topasen ja beim Hamburger Turnier noch die Ruhe selbst waren, zumindest hatte ich das Gefühl ;) nahm die Nervosität vorm letzten Turnier auf einmal übernatürliche Ausmaße an und führte zu einer völlig schlaflosen Nacht vorm Turnier. Etwas verwundert darüber, was denn auf einmal mit mir los sei, ging es dann Samstag morgens zum Appelhoff und siehe da, ich war nicht die Einzige die zu wenig geschlafen hatte. Bei der Grübelei für den Grund wurde dann festgestellt, dass ein erster Tabellenplatz in der 2. Bundesliga, auch wenn wir hierbei weit über unserem Saisonziel gelandet sind, nämlich nicht gleich wieder abzusteigen, nicht wirklich zur allgemeinen Beruhigung beiträgt. Nein, wirklich nicht!!!
Nach dem allgemeinen „Moin?“ und „Hast du auch so toll geschlafen?“ wurde dann der süße kleine 17er Bus bestaunt. Nach Begrüßung und Gepäckverstauung, (die Buffetsachen kommen über eure Köpfe, ähm ok) wurde noch von Günni verabschiedet, der mit Hanne mit dem Auto kommen wollte und schon ging es los. Neu dabei war diesmal der Babykater Keeske, den wir spontan zu seiner neuen Mama in Düsseldorf bringen sollten. Gott, war der süß!! Die Nervosität war vorerst vergessen. Während Keeske dann durch den Bus tapste und auf Erkundungstour ging, meinten Jule und Naumi, dass sie ja eigentlich keine Katzen mögen, aber irgendwie ist die ja schon süß. Aber Julia meint, dass liege daran, dass kleine Katzen nur einfach noch nicht wissen, dass sie die Weltherrschaft übernehmen wollen.
Eigentlich hatte man sich ja vorgenommen, die erste Hälfte der Fahrt ein bisschen Schlaf nachzuholen, aber die Diskussionen über die eventuelle Gesamttabelle - „und welchen Platz müssten die dann machen?“, „stell dir mal vor, die würden jetzt den Platz machen“, „und wieviel Punkte haben die dann“, „ und wieviel Punkte haben wir dann“ und „scheiße, dann wären wir ja immer noch erster“ - wollten einfach nicht abreißen. Ebenso wurde heiß diskutiert, warum einige von Donnerstag auf einmal an den seltsamsten Stellen Muskelkater hatten, worauf Yvonne meinte sie müsste mal ihren Postboten fragen. Ich entziehe mich hierbei jeglichen Kommentars. :D Plötzlich lief dann „heute lasst es regnen, stürmen oder schnei’n“ im Bus und alle fingen an zu singen, ich auch, weil ich ja dachte, oh das Lied kenn ich, singst de mal mit. Bis mir klar wurde, dass ich ja diejenige war, die Geburtstag hatte und ihr für mich singt. Das war soooooooooooooooooooooo lieb von euch Mädels. Danke, danke, danke für alles.
Nach zwei Stunden gab es dann die kleine PP, in der der Busfahrer den Jens erst mal fragen musste, ob er eigentlich unser Trainer sei. Kurz wurden Kaffe und Brötchen gekauft und sich gefragt, warum eine Raststätte Werbung dafür macht, dass sie auch Hochzeiten veranstaltet, kurz noch den Haarkoffer aus dem Gepäckdurcheinander retten und weiter gings. Fleißig gingen dann die Jule und Maike (hoffe ich hab keinen vergessen) ans Werk, Haare machen auf engstem Raum, währenddessen Mira und Magda (Marta oder Nackta?) sich die Zeit mit Herzblatt spielen vertrieben. Andere versuchten derweil Keeskes Maunzgeräusche zu interpretieren: „Er hat grad gemaunzt, der will bestimmt irgendwas. Vielleicht hat er Durst.“ Oberkatzenmutti Yvonne: „Neee, der muss mal, ich setz ihn aufs Katzenklo.“ Und siehe da, das Baby geht brav aufs Katzenklo, zur Freude aller Businsassen, aufgrund der wundervollen Duftwolke, die anschließend durch den Bus zog.
Angekommen in Düsseldorf hieß es dann Abschied nehmen von Keeske, Bus ausräumen und feststellen, dass die Jule weg ist. „Ja die ist schon zum Eingang gelaufen.“ Darauf wurde dann überlegt, ob es in Zukunft besser wäre Jule vor Wettkämpfen erst zu anästhetisieren, schminken, frisieren und ne halbe Stunde vor Wettkampfbeginn zu wecken, damit sie sich nicht mehr so stressen muss. Dann wurde die tolle große Kabine bezogen, Buffet aufgebaut, umgezogen und schnell in die Halle gegangen um die schöne Deko zu bewundern und die anderen Stellproben zu bespionieren. „Warum landen die denn alle so laut?“, „machen wir das auch?“, aber Magda meint, dass liegt nur daran, dass der Tanzteppich quer und nicht längs verlegt ist. Beim warm machen, merkten wir dann wieder wie nervös wir eigentlich sind – verdammt, wo ist mein Zentrum hin??? – und standen schon fünf Minuten vor Stellprobenstart völlig hibbelig an der „Tanzfläsche“. Die Stellprobe lief super, bis auf das der Ausdruck oben nicht ankam, weil die Sitze so hoch waren. Alles klar, wird vermerkt für nachher.
Schwups, ging es auch schon in die Kabine duschen, anziehen, schminken, essen - bevor die Nervosität den Magen verschließt - und Jule’s Erzählungen aus ihrem neuen Schulalltag belauschen (die eine Pobacke hängt tiefer als die andere, hatte dein Arsch nen Schlaganfall?). Li war die ganze Zeit der festen Überzeugung, dass sie ganz sicher einen anderen Lippenstift benutzt hat und Sabrina bestand darauf, dass sie SM nehme, denn das sei ja nur was für kleine Leute. Warum die Nele allerdings durch dreistündigen Sex keine Blasenentzündung bekommt, ist mir entgangen. Ihr wart mir sowieso alle zu hibbelig. Dann kam der Einmarsch (man, wo war die Zeit geblieben?) und der Schock, eine Wertungsrichterin fällt aus, Andreas wertet uns. *waaaaaah* Nach kurzer Beruhigung tritt Nele beim Gruppenkreis (haben wir dafür eigentlich einen Namen?) erst mal in die Zitronen, weil sie Yvonne an die Brüste wollte (Fussel wegmachen) und als 9. Formationen ging es auffe Fläsche.
Kaum fertig getanzt, ging auch schon das Geschnatter los: „man was war das denn“, „boah war ich schlecht“, „wo ist meine Kraft geblieben“, „das ging ja grade gar nicht!“, „ich kann nicht mehr“. Durch die allgemeine Kraftlosigkeit wünschte man sich ein großes und kleines Finale herbei und siehe da, es gibt noch Wunder – wir sind im großen Finale!!! Aber was war das??? Beide Cottbusser Mannschaften raus??? Oh man, das kann ja wieder was werden. Wesentlich erleichtert, nur noch einmal tanzen zu müssen, wurde einigen klar, dass mit dem Ausscheiden der Cottbusser die Deutsche Meisterschaft uns nicht mehr zu nehmen war, was bereits die ersten Freudentränen zur Folge hatte. Jah ok, es waren meine. Wieder kurz aufwärmen, zweite Runde tanzen, erleichtert schon mal die erste Flasche Sekt aufmachen und dann kam die offene Wertung. 4-2-1-4-3 …hm, ok, schon mal nicht der 5. oder 6. Platz, aber alle Wertungen waren so durcheinander, dass sich keine Mannschaft so richtig freuen konnte, weil nicht klar war, welchen Platz man hat. Letztendlich wurde es für uns der 3. Platz und sozusagen Platz 1c in der Gesamttabelle, BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM. Erst mal den wundervollen Pokal entgegennehmen (Danke, Düsseldorf!!!!!!!!) und dann feiern bis zum umfallen. Erst der Aufstieg letztes Jahr in die 2. Bundesliga und dann die DM dieses Jahr, ich kann es noch gar nicht richtig fassen.
Abschließend möchte ich noch sagen, Mädels, das war mal wieder eine hammermäßige Saison mit euch, und einer meiner schönsten Geburtstage, auch wenn ich mir eigentlich den 2. Platz gewünscht hatte, aber hey, wir fahren auf die Deutsche Meisterschaft, SCHEISSE IST DAS GEIL!!!
Eure kleine Heulboje,
dett Bäumele
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3.Topas Turnier der 2.BL in Hamburg
Annis´Bilder aus HH:
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Nele´s Bilder aus HH:
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“That’s aaaaawesome!!!“
Also hätte mir vorher jemand gesagt: Nele an diesen Tag wirst du dich nur schleierhaft erinnern können!!! – ich hätte es nicht für möglich gehalten. So wie vieles andere an diesem Tag auch nicht.
Heute war alles anders. Aber von vorn-soweit mich die Gedanken tragen….
Das Hamburger Turnier stand an. Seit Wochen waren alle in Gedanken bei dem was noch zu organisieren sei: Plakate aufhängen, Karten im Vorverkauf verkaufen, Buffet Planung und und und.
Natürlich ist auch das Training ordentlich genutzt worden um weiter an der Choreografie zu basteln. Es gelang auch ganz gut, auch wenn es zwischendurch wieder Phasen von : „der Kanon war ganz
gut…..nur irgendwie gefühllos“ gab. Nun ja, eigentlich begann alles schon beim letzten Training: hätte man uns gesehen man hätte es wohl nicht für möglich gehalten, dass wir eine Tunier
-Tanzgruppe sind, die kurz vor ihrem nächsten Turnier steht . Obwohl…vielleicht gerade. Ich hab das Gefühl das einzige wovon ich Muskelkater hatte waren die andauernden Lachepisoden :-D Also wie
gesagt hochkonzentriertes Training….
Samstag Mittag war es dann soweit. Momentmal….Mittag????Jaja ganz recht. Komisches Gefühl mal so spät zu einem Turnier zu erscheinen. Wir haben auch festgestellt, dass es einem durchaus ein
mulmiges Gefühl gibt wenn andere Gruppen vor einem da sind. In der eigenen Stadt wohlgemerkt!!!!
Nun: heute war alles anders.
Das Buffet wurde schnell bestückt und die Klamotten zum Eintanzen angezogen. Unten in der Halle wollten wir uns eine halbe Stunde vor Beginn der Stellprobe aufwärmen. Ganz mit der Konzentration
bei uns rief Yvonne: „DJ,DJ, wo ist der DJ? Wir brauchen hier jetzt mal Musik. Es ist so ruhig, das geht so nicht.“ Nervosität???Keine Spur……Sabrina musste zudem noch entsetzt feststellen, dass
sich alle ohne ihr Beisein dafür entschieden haben mussten, Schwarz zur Stellprobe zu tragen. Sie hatte eine rote Hose an! Heute war alles anders.
Wir haben artig unsere Stellprobe ohne “ Einlauf“ absolviert und mussten feststellen: wir hatten das Vergnügen heute in einer finnischen Sauna aufzutreten….Heute präsentieren wir ihnen
den:---Schweißaufguss!!! Herrlich.
Nun hatten wir massig viel Zeit um uns die Haare zu machen und die Schminke aufzutragen. In der Kabine wurde gegessen, geschminkt und Naumi fragte sich wer eigentlich Döörk war und warum er seine
Tasche in unserer Kabine abgestellt hatte. Yvonne wollte uns dann noch davon überzeugen dass es ein schwarzes Loch in der Halle gäbe in der ganz gleich die gefürchteten Gegner urplötzlich
verschwinden würden. Das wüsste sie ganz genau! Alle waren bald fertig und schon begann das Turnier. Wie schnell dann doch drei Stunden vergehen. Schnell die Verwandten und Freunde begrüßt und
schon mussten wir uns warm machen denn Mira hatte uns die gute Nummer 5 gezogen. Der erste Durchgang lief super. Das Publikum hat uns getragen auch wenn ich unter meinen Wimpern nicht wirklich
eines sehen konnte. Angeblich seien wir die ersten 20 Sekunden etwas verkrampft gewesen was sich dann aber schnell gelöst hat und sich in eine runde Sache verwandelt hat. Wunderbar. Nun hieß es
abwarten wie es weitergeht. In der Zwischenzeit versprach ich Julia ich würde vor dem nächsten Durchgang noch einen ganzen Salatteller tanzen. Wie gesagt: Heute war alles anders.
JUHUUU Zwischenrunde erreicht. Neu Schminken, Haare richten….wir hatten Zeit als letzte Tänzer in der Zwischenrunde. Auch dieser Durchgang lief prima und wir waren zufrieden. Dann kam die große
Überraschung, unsere engsten Konkurrenten waren ausgeschieden! Du meine Güte was ist heut los??Jaja..heut ist alles anders. Viel Zeit um über die Umstände nachzudenken hatten wir nicht denn so
gleich mussten wir als erstes in der Endrunde starten . Und tatsächlich unsere Oberschenkel haben uns ein weiteres Mal durch die Choreo getragen. Glücklich und völlig fertig warteten wir auf das
Ende des Finales. Nun ging es an die Wertung. Wir zogen es an dieser Stelle vor unserer Spannung mit lautem Gegröle entgegenzuwirken. JEIN!!!!Und da kam sie: die unglaubliche Wertung 1-2-2-2-2!
Heute ist alles anders. Ohhhhh mannnn wer hätte das gedacht???Ich nicht. Ich konnte es auch überhaupt nicht glauben und fragte Li wie das denn sein kann. Kann Bäumchen mir das mal erklären?
Daraufhin antwortete Li: „Die hat keine Zeit…..Die heult und sagt wir haben den Ersten!“
Ich glaube ich spreche für alle wenn ich sage wir haben uns unendlich doll gefreut! Die Halle hat getobt als wir unseren Pokal in den Händen hielten. Und jetzt hieß es feiern. In der Halle wurde
erstmal ordentlich abgedanced und gefeiert. Und ja: das IST witzig!
Danach wurde fix geduscht und sich auf den Weg zu meiner Bude gemacht. Wir wollten doch auch noch jemandem zujubeln…der Lena! Und bei Cocktails, Bier und Buffetresten wurde dann bestaunt wer
alles am Grand Prix teilnahm: Mola Adebisi hat den Pausensong gesungen und wir staunten nicht schlecht als Naddel und der Präsident von Griechenland die Punkte vergaben! Heute ist alles
anders.
Und dann hat sie auch noch gewonnen die Lena!!!Was für ein Tag, so hätten wir uns das nie erträumt! Mädels ich sag nur eins: “ That’s aaaawesome! I’m just so…..aaaahhhhhh!
Völlig kaputt und happy gingen die letzten um halb drei ins Bett, denn ein weiterer aufregender Tag stand vor der Tür.
Mädels das war ein ganz tolles Wochenende mit euch!Danke!
Eure Nele
Michi´s Bilder:
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Die Topasen im Radio bei den Funkpiraten 93,0
www.fsk-hh.org/livestream
Die Topasen Li, Bäumchen, Naumi und Magda haben mal ein bißl Werbung im Radio für uns und unseren Verein gemacht - hört mal rein, es ist sehr nett ihnen zuzuhören...
DTB Dance Cup in Eutin
Sonntag früh 6:00 Uhr. Es kann nur einen Grund geben, warum der Wecker klingelt…
Schon um 7:00 geht es vom Appellhoff mit dem gut gefüllten Bus gemeinsam mit Zirkon, Fabulit und den Teenies los nach Eutin. Während die einen Eutin für verschwunden halten, berichten andere von ihren Schwierigkeiten aus Eutin wieder wegzukommen – das lässt noch hoffen.
Von einem unglaublich knappen Zeitplan gestresst machen Jule und ich im Akkord Wasserwellen, Zöpfe und Buschel und kleben fleißige Hände Wimpern an, aus denen man um diese Uhrzeit garantiert mal gar nicht gucken kann. Gut dass ich zehn Finger an jeder Hand habe, sonst wäre mir der Kamm bestimmt noch öfter runtergefallen…
Angekommen am Ort des Geschehens stellten wir die Dame der Passkontrolle vor die Aufgabe 10 Jahre alte Fotos in Tanzpässen mit aktuellen Persos und uns live (mit Wimpern, Wasserwellen und wenig Schlaf) in Einklang zu bringen. Nach einer kurzen und etwas verrutschten Stellprobe ging es dann auch schon los.
Etwas glatt und die Fläche ist verdammt klein. Das Urteil hätte auch enthusiastischer ausfallen können. Ehe wir uns versahen war das erste Turnier vorbei und es ging zur „vereinsinternen Siegerehrung“. Doch etwas überraschend war dann das Ergebnis. Trotz völliger Missachtung sämtlicher Wertungskriterien sind wir Hamburger Meister!
Ein paar schöne Fotos auf dem Sofa und unter Li`s heißbegehrten Löffeln und dann mal schnell das Bäumchen in die Maike verwandelt, und…. gewartet. Dabei gegessen, diskutiert, den Tanz auf Wertungskriterien hin untersucht und einen Spaziergang zum See mit Päuschen auf dem Steg gemacht – dabei flattern die Wimpern im Wind.
Zurück in der Halle nutzten einige von uns die Zeit sich andere Mannschaften anzusehen und kamen zum gleichen Urteil wie überall: irgendwie passen wir hier nicht so richtig rein. Scheint zur Gewohnheit zu werden ;-)
Nach einer unterhaltsamen zweiten Runde machten wir dann den zweiten Platz hinter dem verdienten Norddeutschen Meister, duschen war erlaubt und wir konnten uns ganz der Heimfahrt widmen, die mit einem Sekt, Brainstorming für das neue Großraumbild und der Erkenntnis wie hoch eigentlich unsere Punkte in der Ausführung waren, schnell vorüber ging.
Ich fand die Veranstaltung wie immer seeehr unterhaltsam mit euch ;-)
Eure Maike
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2. Turnier 2010 in Berlin
Ich hab die Bilder auch bei Flickr hochgelagen, ich glaube man kann sie dort besser runterladen... könnt ihr ja mal ausprobieren Hier gehts zum Flickr-Album =)
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2. Turnier in Berlin, leider doch nicht aus Sicht eines Fans...
Ich weiß, eigentlich sollte ich den Bericht gar nicht schreiben. Aber der Thomas hat Chaos bei der Arbeit und ich lieg krankgeschrieben in Bett. Wer hat da wohl mehr Zeit? Aber von Vorne angefangen...
Nach 6 Wochen Training oder wahlweise auch Urlaub wurde es also wieder ernst: 2. Turnier in Berlin. (So Mädels, erstes Turnier, ääääh, ne fühlt sich nur so an!) Tat es tatsächlich wieder, an Schlaf meinerseits natürlich nicht zu denken!
Dabei ging es gemütlich erst um 9 Uhr und dann auch noch mir großem Bus voller Fans los Richtung Berlin. Mit Düsseldorf verglichen, war die Fahrt doch eher entspannt und kurz. Auf dem Rastplatz wurde Klein Bennet in elitärem Topas-Shirt begrüßt und das erste Eis geschleckt. Dann kam der Fauxpas des Tages. Julia hat sich einen **** geleistet und den Schminkkoffer im Kofferraum vergessen – wo er ja auch hingehört. Zum Glück waren die Wimpern bei Bäumchen, denn die Szenarien wie in diversen Häusern hätte eingebrochen werden müssen, damit Nachzügler-Fans an den Koffer kommen, waren schon etwas schaurig.
Um 13 Uhr in Berlin angekommen ein kleiner Dämpfer: „Es ist jetzt 13 Uhr, der Bus steht bis 22 Uhr!“ Och Mann! Natürlich hatten wir vor ausgiebig zu feiern, aber auf und nicht vor der Abreise. Kann man nix machen, vollbepackt ab in die Halle (lag jetzt eigentlich überhaupt jemand mit der Vermutung richtig, um welche Halle es ging?) Kabine bezogen und auf die Tribüne weiter fleißig Haare machen. Dabei Stellproben beluschern und den nervösen Bauch beruhigen.
Nicht ganz fertig mit Haaren wurde sich dann warm gemacht und bis auf ein bis zwei Leute die mit sich zufrieden waren, ordentlich bei der Stellprobe blamiert. Was war denn da los? Der Teppich war zumindest toll und unsere angebliche Dreierhebung wurde auch nicht beanstandet.
Nach einer Dusche (Wie, ihr duscht schon nach der Stellprobe?!) gab’s lecker Essen, frisch gekaufte Schminke, den Wimpernkleber von den Kabinen Nachbarn den Dancing Rebels (Danke nochmal dafür!) und von Sabrina Glückskekse!
Jaja, Anna das nervöse Ding wird durch ihr Geschick Ordnung in den Laden bringen und ausgerechnet Naumi ist mit ihren Argumenten unschlagbar =)
Bäumchen, für die es laut Keks Zeit war neue Freundschaften zu schließen, lernte für uns den Einmarschtanz von Betreuerin Janina und als nach unseren Kabinen-Nachbarn gesucht wurde, waren die auf der Kabühne...
Das Startreihenfolge ziehen hatte so seine Tücken, so dass wir tatsächlich die unbeliebte 1 gezogen hatten. Na das kann ja heiter werden... Aber nein, Mira kann heute alle Zweifel mit einer Hand wegwischen, alles wird gut.
Also nicht zu lange die vom Shoppen wiedergekommenen Fans begrüßen und zu Michael Jackson wurde sich nach Strumpfhosenlänge-Kontrolle warm gemacht.
Der Einmarsch verwirrte mich zumindest total und die Nervosität kam volle Breitseite, bloß runter von der Fläche! Zum Glück gab es noch einen Oberkörperfreien Showact, so dass wir noch genug Zeit für Kreis, Zitrone und Dextro hatten.
Also los, konzentriert und alles in den letzten Wochen Erarbeitete umsetzten.
Das haben wir auch, nur kam das Gefühl dabei etwas zu kurz. Aber immerhin besser als beim ersten Turnier also nicht viel Nachdenken und ab auf die Tribüne zugucken.
Das erste Mal die anderen Formationen live gesehen und trotzdem konnten wir unser Bauchgefühl nicht so richtig deuten.
Bei der Verkündung kam auch gleich die Überraschung: keine Zwischenrunde! Das ist ja toll, jetzt müssen wir nur noch in A-Finale kommen. Etwas zittrig standen wir zusammen, sind wir doch laut Yvonne doch eine Gruppe, der die ZR gut tut. Aber Zack, großes Finale hat geklappt, juhu!
Die 4 von 7 Gruppen gezogen hatten wir also noch ein bisschen Zeit zum Restaurieren und gingen dann freudig und ansatzweise entspannt auf die Fläche. Und es flutschte endlich mal wieder, das ist doch schön! Zufrieden mit uns und gelobt von den Fans wurde sich also zur offenen Wertung versammelt.
Erschreckend einstimmig und tabellengetreu sah das aus, ist das bei uns auch so?
Die Wertung war 3-3-2-6-2 und so recht konnten wir gar nicht darauf reagieren. Ist das tatsächlich schon wieder der 3. Platz, kann das sein?
BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM
Ja hat ein bisschen länger gedauert das zu begreifen und nein, wir sind nicht enttäuscht das es „nur“ der 3. ist, wir sind ja nicht größenwahnsinnig.
Die Siegerehrung wurde auf alle möglichen Turngeräte verteilt und irgendwie haben wir uns tatsächlich alle auf, unter, um den Tisch herum gequetscht und dabei den grad von Hanne und Günni erhaltenen Frosch heile gelassen.
Die Feierei nach den Fotos nahm kein Ende, die wunderhübschesten Sprungfotos kursieren bereits im Internet, die Dusche war lang und ausgiebig, trotzdem waren wir alle vor 21 Uhr fertig und beim meterlangen und von den Fans liebevoll aufgebauten Buffet angekommen.
Das Buffet wurde einfach nicht leer (auch wenn wir das vorher schon steif und fest behauptet hatten), es wurde kalt, aber noch lange nicht 22 Uhr. Irgendwann wurde es uns doch zu bunt und im Bus wurde teilweise schon schlafend auf die Abfahrt gewartet. Die Party-CD blieb in der Tasche und auf der Ratsstätte lief grade das DSDS Finale. Um halb 2 Uhr morgens kamen wir endlich am Appelhof an und fix ab nach Hause vom 3. Platz träumen.
Das hat wieder Spaß gemacht =)
Jule
Topas im Wochenblatt
17.März 2010
1. Topas Turnier 2010 in Düsseldorf
Bilderalbum 1
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Bilderalbum 2
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weitere Bilder im Formationsbereich (Topas-Foto)
Es gibt keine Krötenretter mehr!
Als kleine Vorwarnung: lange Ausflüge/Wochenende und besonders lange Fahren verlangen lange Berichte...
Ja wir hatten uns das wirklich ganz toll ausgedacht. Nach den ganzen Widrigkeiten im Vorfeld wie Hallenschließung, kaputte Heizung, kaputte Tänzer und mentaler Stress wollten wir’s beim ersten
Turnier in Düsseldorf ruhig und gemütlich angehen lassen. Der Plan war Freitagabends gemütlich anzureisen, in der Jugendherberge bei Mandala und Weinchen der Nervosität frönen und entspannt und
ausgeschlafen am nächsten Tag zu tanzen... Wie gesagt, das war nur der Plan, es sollte doch ganz anders kommen.
Auf drei verschiedene Autos und Uhrzeiten verteilt fuhren wir also am Freitag in Hamburg los und dachten noch wir seien ganz schlau nicht die A1 voller Baustellen zu fahren, sondern über Hannover
auf die A2 (dieses Drecksding!). Über Handy hielten wir Kontakt und verglichen freudig die noch zu fahrenden Kilometer.
1.Das Yvonne Auto:
Mit den klassischen 15 Minuten Verspätung starteten wir in das Abendteuer Düsseldorf. Die ersten, wenn auch nicht ernsthaften Schwierigkeiten bekamen wir schon sehr bald, schließlich ist freitags
laut Li schon am 15 Uhr Berufsfeierabend. Da kann es auch mal voll sein. Motiviert von gemeinsamen Bekannten, die uns schon vor dem Saisonstart zeigten, was von uns erwartet wurde: „Der zweite
Platz ist schon der erste Verlierer Mädels!“ genossen wir die Fahrt. Unsere war schneefrei, wenn auch der Nebel eher aus Schnee bestand, als aus Wasser - eigenartige Sache.Während wir
Stopp-and-go genossen und uns über 1,5 Stunden Verspätung (die uns bald lächerlich erscheinen sollten) ärgerten, unterhielt Naumi uns erneut mit einer Rezension ihres Lieblingsfilms, der
nicht-jugendfreie Yogaübungen und Dreiecke der besonderen Art enthielt.Magda und Martha erhielten unterwegs den neuen Namen Nackta, der uns noch die ganze Zeit beschäftigen sollte.Ein
Nicht-abbiegen auf den letzten Metern brachte Julia zu dem treffenden Vergleich: Oh Sch… ich bin Britt.Endlich in der Jugendherbere angekommen, mussten wir uns mit der Ankündigung eines
„Frühstücks auf Grundschulniveau“ rumschlagen. Während wir noch rätselten, was das wohl heißen könnte bezogen wir jeder zwei Betten und machten Yvonne ein bisschen Angst vor dem gruseligen
Grablicht.Hunger trieb uns zur späten Stunde dann noch zum nahegelegenen Italiener, der uns auch sogar noch essen machte, zumindest nachdem Li den Koch mit einem verwunderten und leicht
angefressenen: „Wieso ist der Koch nicht in der Küche?“ Beine machte. Beim Essen wiederholte Naumi die schönsten Stellen ihres Lieblingsfilms, wir planten Martha, Magda und Nackta als Trio
einzusetzen, falls die anderen Autos nicht mehr kommen sollten und wir die drei aus dem Dornbusch und Yvonne aus der Pfütze kriegen sollten und Rayks Eier stinken – was an dieser Stelle nun nicht
mehr kommentiert werden soll.Endlich im Bett hörten wir die nächsten kommen und einige von uns konnten daraufhin sogar schlafe
2. Das Bäumchen Auto:
Der im Graben liegende LKW war wohl ein Omen, denn direkt nach der Ausfahrt auf die A2 kam der Schnee. Erst ganz unaufdringlich und kaum zu sehen... Bis Bielefeld artete das Ganze in einen
ordentlichen Schneesturm aus und auf einmal stand Auto Nummer 2. Grund waren die LKWs die mit durchdrehenden Reifen versuchten einen kleinen Berg hinaufzukommen und dabei schön schräg abdrifteten
und diverse Fahrbahnen blockierten. Oh, eine Lücke, Bäumchen fahr! Dummerweise drehten auch unsere Reifen durch, also sprangen Jens, Thomas und ich aus und schoben kräftig an. Hätte auch alles
super geklappt, wäre das Auto vor uns denn weitergekommen. Irgendwann wurde es den Männern zu blöd und das störende Ding wurde ebenfalls an- und aus dem Weg geschoben. Dann hieß es noch mal
ordentlich schieben, „Jetzt bloß nicht anhalten!“, in der Fahrt wieder ins Auto gesprungen und vorbei waren wir an den LKWs! Juhu, jetzt also nur noch Schnee, Glätte und SOMMERREIFEN! Langsam
aber sicher kam Auto 2 also doch weiter, vorbei an einem Auto das ordentlich auf eine Leitplanke aufgebockt war.... Die Spekulationen wie es dort hingekommen war hielten uns bis Burger King
beschäftigt und ein vorbeifahrendes Streufahrzeug machte uns Mut! Wieder auf dem Weg wollten wir wissen wie es den anderen so erging. Auto 1 war schon angekommen und auf dem Weg zum Italiener
(Ich flipp aus!). Auto 3 stand..... im Bäumchen-Stau am Bielefelder Berg hinter den LKWs. Und wir sprachen den Mädels noch Mut zu:„Das ist nur ein ganz kleines Stück, wenn ihr an den LKWs vorbei
seid ist alles super.“ Ja das dachten wir. Als Auto 2 um viertel vor 12 auch endlich ankam, stand Auto 3 immer noch am selben Fleck! Hundemüde ging es für uns in Bett, die Männer hielten
Handykontakt zu Auto 3.
3.Das Eva Auto:
Just in dem Moment, wo wir ersehnt nach informativen Verkehrsnachrichten
hofften und durch die Radiosendern zappten, schalteten wir genau beim Satz
"Wenn das so weiter geht, dann brauchen wir noch Jahre für die paar
Kilometer" ein. Natürlich war das erst mal der Brüller im Auto. Weiter ging
es, dass Sabrina sich als Reporterin auf der Autobahn versuchte und via
Luftmikrofon die genervten Topasen Mira und Eva vom Bielefelder Berg
interviewte. Weiterhin stellten wir fest, dass Miras Horrorfahrt nach Berlin
mit 11 h und Sabrina mit ihrem Spaghetti-Kochen im Wasserkocher auf der
Autobahn auf dem Weg nach Italien, nun nicht mehr die Horrorgeschichten
Nummer 1 darstellen. Auch sollte ich erfahren, dass man 256 nicht gleich auf
260 km aufrunden sollte und für jeden Kilometer dankbar sein sollte, denn
nach Stunden teilte ich frustriert meinen Freund mit, dass es eigentlich nur
258 km sind, die wir erreicht haben. So zum Lachen brachte uns nur noch
unsere "Wo gehen wir jetzt am besten Pullern-Aktion", dass wir alle schon
auf den Bielefelder Berg schlafen gehen können. Zwischen, vor, neben dem
Auto - ja wo am besten versteckt man den blanken Popo? Wir entschieden uns
eigentlich, nachdem uns eh schon jeder wahrgenommen hatte, doch fast am
Führerhaus vom LKW den Drang nachzugeben und hofften, dass man unsere
Gesichter nicht bei Youtube erkennen wird :-).
Am nächsten Morgen, mehr oder weniger ausgeschlafen, traute sich niemand so recht zum Zimmer der Spätankömmlinge. Um die Armen nicht zu wecken wurde sich bei den Männern informiert: halb 6 Uhr
morgens! OK, wir lassen sie schlafen!
Zimmer räumen, Frühstück und dann ging’s ans Haare machen. Blöderweise war Frisurenexperte Nummer 2 Mira noch im Schläferzimmer, also wurden fix Nele und Anna eingewiesen, die Nägel in 2
unterschiedlichen, dadurch aber nicht weniger hässlichen, Orangetönen lackiert und Mandalas gemalt. Gegen 11 Uhr waren dann auch die Letzten wach, die Glücks-Frosch-Socken wurden verteilt und um
12 Uhr ging es ohne Umwege, wie etwa einen Waldspaziergang in der Kälte, zur Halle.
Gemeinsam mit den Düsseldorfern bezogen wir unsere klaustrophobisch kleine Kabine (das Büffet musste mal wieder ins Bad) und trafen uns dann teilweise völlig eingeschüchtert in der Halle. Allen
Mantras zum Trotz dass wir hier nicht neu und unbedeutend sind, zeigte sich die Nervosität in Form von wildem Geschnatter und Füße scharren. Die Stellprobe wollten wir uns trotzdem so weit es
ging angucken. Nach längerem Betrachten stellte sich eine Frage: Haben wir verpasst, dass man schön, bzw. zu Klavier, bzw. langsam tanzen sollte? Alle 5 Mannschaften vor uns erfüllten jeweils 2-3
dieser Kriterien. Wir fallen definitiv auf!
Etwas hibbelig ging es dann auf die stumpfe Fläche und nach dem ersten Mal angedeutet Tanzen verließ die gefühlte Hälfte der Zuschauer die Tribüne. Aaaaaha, wir wurden grade abgecheckt. 2. Mal
bitte ein bisschen mehr austanzen. Und wie schon letztes Jahr in Cottbus kam die Turnierleitung zu uns: „Könnt ihr mir bitte noch mal die Hebung da zeigen?“ Das gibt’s doch nicht, warum werden
uns immer Dreier-Hebungen unterstellt? Ein bisschen angefressen, wir sind schließlich gebranntmarkte Kinder was das angeht, hielten wir also 5 cm mehr Abstand und alles war abgesegnet. Ab unter
die Dusche und zum Essen. Haare waren ja schon gemacht, also nur noch Schminken und Wimpern kleben. Wir hätten die Kommentare zu den Wimpern echt mal zählen sollen. Wie schnell man durch eine
kleine Wimper netten Kontakt zu anderen Formationen knüpfen kann :o)
Anziehen, die 9 für die Vorrunde ziehen und Fans begrüßen. „Ihr seid die Frösche, wir sind die Froschkönige!“ Jungs, die Kronen standen euch super!
Beim Einmarsch kam wieder die nächste Schockwelle in der Brust, die auch Bäumchens vorherige Aussage nicht verbesserte (nein, ich wiederhole sie nicht, sie wurde ja anscheinend falsch verstanden
;o)). Bei der Formationsvorstellung erfuhr dann auch jeder von unseren nächtlichen Abenteuern und planlos ging es auch schon wieder runter von der Fläche.
Noch mal Lippenstift nachziehen und runter in den Keller zur Eintanzhalle. Mit Kreis um den Frosch herum, Dextro und Zitrone gestärkt ging es dann für mich z.B. zum ersten Mal in der 2.
Bundesliga aus die Fläche.
Ohje waren wir aber angespannt. Zig kleine oder auch größere Fehler vermiesten allen bis auf Nele und Sabrina die Stimmung. Auch Bäumchen enthielt sich jeden Kommentars. S*******! Völlig
demotiviert ging’s zu den Fans die uns wider Erwarten völlig enthusiastisch in Empfang nahmen. Wie, wir waren gut? Hast du nicht das gesehen, und das, und das? Anscheinend waren wir wirklich die
Einziegen, die etwas zu meckern hatten. Von allen Seiten kam Lob - huch? Völlig perplex warteten wir also auf die Verkündung der Zwischenrunde. Eben noch in der festen Annahmen sofort
rauszufliegen, hatten wir durch das positive Feedback doch Hoffnung weiter zu kommen. Und tatsächlich, wir sind dabei!!! Jubeljubel als wär’s der erste Platz! Für Bäumchen und Maike schon mal der
beste Platz (mindestens der 8.), den sie je in der 2. Bundesliga hatten :o) Schnell ziehen und restaurieren. Ab in den Keller, ungläubig sich noch mal warm machen und ungefähr 10 mal entspannter
auf die Fläche gehen. Bis auf die Hebung mit Yvonne und ein paar unsynchronen Stellen flutschte es um einiges leichter und besser als in der ersten Runde. Und wie witzig ist es denn bitte dem
Publikum im Froschteil zuzugucken, die hatten ihren Spaß! Durchaus zufrieden also wieder in der Pause warten und sich über die neu gewonnen Fans freuen.
Ganz so schlimm angespannt wie bei der ersten Verkündung waren wir nicht mehr. Das Ziel nicht sofort rauszufliegen hatten wir erreicht, alles ist gut. Außerdem stellten sich unsere Oberschenkel
eh die Frage, ob ein dritter Durchgang überhaupt noch drin ist. Nach und nach wurden also die Gruppen aufgezählt und als wir nach 5 von 6 noch nicht dabei waren, hatten wir es eigentlich schon
abgeschrieben. „Startnummer 7, Topas!“ Oh mein Gott Endrunde! Schon wieder ein Froschhaufen der es nicht fassen konnte. Mira das Ziehtalent sicherte uns wieder die vorletzten Startnummer und es
wurde sich im Flur getroffen. Die Kellertreppen wollten wir unseren Oberschenkeln nicht antun ;o)
Völlig geflasht und dümmlich grinsend ging es also wieder auf die Tanzfläche und wir konnten die Schmerzen einfach nur genießen.
Zur offenen Wertung wurde sich dann zusammengekuschelt und obwohl wir unser allerhöchstes Ziel schon längst erreicht hatten, spannend ist so was immer!
Die Wertungen waren wie erwartet wieder bunt durcheinander, da wird nachher also gerechnet.
Dann kam unsere Wertung: 1-4-4-2-3
BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM
Da ist ne 1, da ist ne 1 da ist ne 1!!!!! Da ist gar keine 6! Da ist gar keine 5!!!!!!
Zitternd durfte Bäumchen mit Majoritätsprinzip rechnen und raus kam bei ihr: Der DRITTE Platz!!! Nein das glauben wir dir nicht, Bäumchen! Rechne noch mal! Nein, immer noch nicht.
Sie hatte Recht. Zur Siegerehrung wurde froschgleich auf die Fläche getanzt und wir schwebten auf Wolke 3000.
Hanne und Günni wurden noch einmal ganz lieb von Horst-Werner gegrüßt und wir bekamen unseren kleinen aber feinen Pokal!
Danach hüpften und tanzen wir uns noch den Stress der vergangen Woche aus dem Leib und in den kurzen Momenten in denen wir mal stillhalten konnte, wurden auch noch Fotos gemacht. Auf das heiße
Duschwasser wartend stürzen wir uns auf das den Tag über ignorierte Büffet und konnten es immer noch nicht glauben. Mal wieder waren wir mit die Letzten, die Halle war schon aufgeräumt und das
Licht aus.
Schnell auf die Autos verteilt und Gott sei Danke ohne Zwischenfälle über die leere und trockene Autobahn nach Hause ins verschneite Hamburg.
Was für ein Tag! Weder der dritte Platz, noch die 1, noch sonst was ist bei mir angekommen. Das glaub ich erst in ein paar Tagen.
Jule*
Trainingslager Scharbeutz 2010
Theoretisch mach ich das!
Bei arktischen Temperaturen trafen wir uns dieses Jahr schon im Januar am Appelhoff zur Abfahrt ins Trainingslager. Auch wenn die Ankunft eines Krankenwagens die Wartenden leicht panisch an Miras Unfall erinnerte, war dies doch kein böses Omen - bis auf die üblichen Blessuren sind wir alle heile geblieben.
Fix an die Ostsee gefahren in freudiger Erwartung auf Farmersalat. Zum Abendbrot wurden wir jedoch nur mit Hotdogs abgespeist, für die wir auch noch ewig Schlange stehen mussten. Natürlich auch nicht schlecht, aber wir hatten uns doch schon so drauf gefreut...
Ohne viel Trübsalblasen machten wir uns nach dem Essen fix an die Zimmeraufteilung, wobei es Naumi besonders wichtig war, dass im Sechserzimmer nicht geschnarcht und das Fenstern nachts offen gelassen wird, nur um dann in ein Viererzimmer zu verschwinden.
Im Aufenthaltsraum bei Sekt, Bier und Futterbergen ging es auch wieder fleißig ans Schneidern, Nähen und Frisieren. Die Vorzüge der Fließbandarbeit drangen nach einer Weile dann doch zu allen durch und bis auf vereinzelte Punkte waren tatsächlich um halb 12 alle Kostüme beschnitten, vernäht und mit Druckknopf versehen. Über Umwege mit Wurm im Haar einigten wir uns wieder auf die ursprüngliche Frisur, ähnlich erging es den Augen ohne Geschnörkel. Die einzige Frage die an diesem Abend offen blieb ist, seit wann eine gewisse Martha in Zimmer 205 wohnt...
Samstagmorgen klingelte der Wecker natürlich zu früh, vor allem nachdem Eva nachts Wälder abgesägt hatte, und das im Sechserzimmer! Die Wurfgeschosse für die nächste Nacht lagen schon bereit.... Spätestens nach der Geschichte, dass Naumi nachts um mehr Decken gebettelt hat (wir erinnern uns an das geöffnete Fenster) waren alle soweit wach, dass wir mit dem Training beginnen konnten. Dachten wir jedenfalls. Um mich nicht zu verlaufen hängte ich mich an Yvonne und Michi und durfte so die ganze Misere mit dem neuen Hausmeister live miterleben. Nein, die Heizung ist bei –8 Grad Außentemperatur nicht an und ja, die Tür ist noch auf. Eine Musikanlage soll es hier geben? Tut mit leid, ich arbeite erst seit November hier. Matten? Nein, aber hier gibt es einen Schlafraum!
Ist ja nicht so, als wären wir Kälte vom Appelhof nicht gewohnt... Die Musikanlage fanden wir dann glücklicherweise auch in der Rumpelkammer und pünktlich um viertel vor 9 konnten wir loslegen. Yvonnes straffen Zeitplan brav eingehalten ging es einigermaßen befriedigt in die Mittagspause und raus an den verschneiten Strand zum Spaziergang. Da bemerkten dann auch die kleinen Jungs vom Nebenflur, dass wir ja gar keine Mädchen sondern Frauen sind.
Noch etwas verfroren vom Wind hieß es dann wieder hübsch machen fürs Fotoshooting. Dieses Jahr auch wieder mit Starfotograph Michi, sodass wir nicht raus in die Kälte mussten und das Ganze ziemlich reibungslos und fix von der Bühne ging. Also gleich weiter zum zweiten Training und zwar in voller Montur. Die restlichen Teile wurden verändert und am Abend waren wir zufrieden. Alles geschafft, wir sehen gut aus, auch wenn der Fahrtwind die Beine dick macht.
Mit unglaublichen 15 Mann ging es dann wieder in die Ostseetherme. Die Aufteilung auf die Autos ging fast reibungslos (Einer muss noch, einer darf nicht!) und zum ersten Mal seit Jahren haben wir einen Gruppenrabatt bekommen. Die anderen Saunabesucher waren von der Horde schnatternder Frauen mit orangefarbenen Fußnägeln nicht so begeistert (Oh nee die schon wieder!), wir freuten uns trotzdem über Sauna und Frubumi (Ihr seid ja alle gesund. Es ist Samstagabend, wollt ihr keinen Alkohol?). In den Wippliegen wurde über den Titel der Choreographie gebrütet und Yvonne und ich sind uns zumindest schon mal einig. Man muss ja auch bedenken: wenn man tot ist kriegt man keinen Applaus! Unter der Dusche erzählte Li dann auch wildfremden Menschen, dass sie sich das Spray diese Nacht auch in den Mund sprühen will und unser Ruf war endgültig ruiniert.
Erholt wieder in der Jugendherberge angekommen wurde die Nele geweckt und das Video- und Bildmaterial gesichtet. Julia hat sich wohl im Shooting vertan, Nele ist definitiv eine Geisha und Eva der Außerirdische, der im langsam vorbeifliegenden Raumschiff sitzt und winkt. Auch wenn einige mäßig begeistert von ihrem Erscheinungsbild waren, Maike konnte sich uns nicht anschließen: „Seid mal nicht so kritisch, ich seh’ total gut aus!“
Völlig geschafft und mit Lachmuskelkater ging es ins Bett.
Erwartungsgemäß war das Aufstehen am Sonntag noch ein bisschen gemeiner, aber wenigstens mussten wir dieses Jahr keine Treppen bewältigen. Bäumchen behauptet ja immer noch steif und fest sie habe keinen Muskelkater, nur eben Gelenkschmerzen... Beim Frühstück stießen Anni, Hanne und Günni dazu und trotz Versprechen am Sonntag die Heizung schon um 6 Uhr einzuschalten, schlotterten wir kurz darauf wieder in einer kalten Halle.
Die Beine waren schwerer, die zu tanzenden Teile wurden länger, doch die Zufriedenheit immer größer. Nur Anni muss noch ein bisschen mehr trainieren ;o) Fix wurden Yvonnes nächtliche Eingebungen umgesetzt und als Belohnung gab es zum ersten Mal nach 5 Jahren wieder die Massage-Waschstraße.
Nach dem letzten Essen, bei dem Eva einen neuen Eistee kreierte, das Essen so gefährlich war, dass man dafür eigentlich nicht zahlen sollte und Bibs gerade im Moment nix am Laufen hatte, hieß es Duschen und Aufräumen. Die Schlussbesprechung fiel erfreulich positiv aus und die Rückfahrt trotz Umwege meinerseits schön kurz. Jetzt dürfen wir ein paar Tage die blauen Flecken hegen und uns dann in die heiße Phase stürzen, ich freu mich drauf!
Jule*
PS: Wir wissen jetzt auch endlich wer Martha ist!
PPS: Michi hatte doch Recht: Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen. Wer denkt sich denn so einen Blödsinn aus?






