TOPAS Berichte 2009
Topas bei der HATV Gala im Grand Elysee Hotel am 12.12.2009
Topas wurde der TEAM HAMBURG AWARD 2009 verliehen
hier ein kleiner Bericht und ein Video vom Topas- Auftritt vom Tanzmichel
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Zum Glück rasiert!!!
Dies ist der Bericht unseres aufregenden “Trainings-adventskaffee-oh-mein-gott-ich-hol-den-krankenwagen-mist-ich-hab-nen-lachflash-HATV-Gala-Tag“….puhhh was für ein ereignisreicher Tag.
Gestern, am Samstag vor dem 3. Advent haben wir uns 14.00 Uhr (naja eher plus Kulanzzeit 14.20) im Appelhoff getroffen. Der Plan war ein bisschen an der neuen Choreografie zu arbeiten, die Sirenen nochmal zu proben, einen gemütliches Buffet Beisammensitzen, hübsch machen für die Gala und in Ruhe zum Elysee zu fahren und einen grandiosen Auftritt hinzulegen. Doch es kam Einiges anders…
Das Training starteten wir diesmal mit einem für uns sehr ungewöhnlich kurzem Aufwärmen,naja wir wollten ja auch was schaffen. Nachdem alle erwärmt waren und sich kurz gedehnt hatten legten wir los. Yvonne wollte gerne darüber abstimmen ob wir zu erst die neue Choreo üben sollten oder die Sirenen. Mit einer Stimme wurde die Abstimmung entschieden, der Rest hat einfach mal wieder nix mitgekriegt.
Also haben wir uns, um das gemeingefährliche “Kopfchaos“ zu vermeiden, erstmal um die neue Choreografie gekümmert. Yvonne wollte gerne “hinten zumachen“. Wir haben uns einmal gleich zu Beginn durch die gesamte Choreo gequält was fieserweise auch noch gleich videodokumentiert wurde. Das wird kein schöner Film…..
Dann haben wir uns daran gemacht ein schönes Ende zu finden. Da gab es dann das echte “Kopfchaos“. Kopf rechts-links-oben-unten. Ich glaube manche wussten gar nicht mehr, dass sie einen Kopf haben. Aber wie der Thomas sagte: Köpfe werden immer so missachtet, dabei kann man mit dem Kopf bestimmt ganz viele schöne Sachen machen! ^^ Also diesen Wunsch haben wir schon mal erfüllt!! Aber es wurde noch besser da wir uns mit wandernden Hecken auseinander setzen mussten. Wer ist hier die Hecke???wer ist der Frosch der in der Hecke hängen bleibt??Tausendfache Möglichkeiten des Rollentauschs nur um dann festzustellen, dass wir doch keine Hecke wollen, denn eigentlich sah ja nur das Aufstehen doof aus!!!aaaach jaaaaa.
Um die letzte Version auf Video zu bannen nahm Yvonne nochmal die Kamera in die Hand. Und da passierte es. Ein Aufschrei-jemand lag am Boden-es war die arme Mira die unglücklicherweise auf Li’s Fuß umgeknickt ist. Alle Topasen erkannten schnell den Notfall , da war auch schnell der Krankenwagen gerufen, Miras Tasche gepackt und schon ein Coolpack auf dem Fuß. Mira hatte da auch nur noch eins anzumerken: ein Glück sie hatte sich noch heut morgen die Beine rasiert! Schmink-und Haarkoffer hat sie dann aber doch dankend abgelehnt. Und so wurde die Mira mit dem Bett in den Krankenwagen verfrachtet und wir konnten nur noch winken.
Aber die Topasen , die noch den Auftritt haben sollten, mussten sich nun auch beeilen um rechtzeitig fertig zu sein. Also wurde schnell das Buffet ausgepackt und das leckere Essen verputzt. Nebenbei konnten wir noch an Naumi das neue Kostüm begutachten und feststellen, dass nach etlichen Dikussionen wieder eine neue Variante gefunden wurde….mit eckigen Punkten vorne drauf.
Dann fix die Haare toupiert und schöne Augenringe gemalt, da standen wir auch schon in unseren Trainingsklamotten in der Eingangshalle des Elysee Hotels. Wir--- fehlplaziert???Niemals. Wir haben dann die Raucherlounge eingenommen und müssen uns nachträglich noch bei der Raucherin fürs Mobbing entschuldigen. Wirklich-tut uns echt leid!!! Dann hat uns der Günni noch eine Sektflasche spendiert(daaaankeee!), die aber garantiert noch andere Inhalte hatte. Denn danach konnten wir uns vor lauter Lachflashs gar nicht warm machen. hihihihihihii sach ich nur. Dann kam es auch schon zum Glibsch Auftritt mit Orientierungsproblemen. Aber auch das ging vorbei. Danach noch ne Flasche Sekt von Günni und für ein Paar von uns ging es schnell nach haus. Und ein Paar ganz Tapfere sind noch geblieben um zu zeigen, dass sie in Schuhen und nicht nur auf Socken oder barfuß auf Toilette gehen können. Um halb eins war dann aber auch für die letzten Schluss und ein aufregender Tag ging vorbei.
Topas bei der Polizeischow in Hamburg
Wenn ich hier keinen mehr kenne, dann hör ich damit auf!
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Am 30. Oktober war es mal wieder Zeit die Alsterdorfer Halle zu stürmen um Hannes neues Großraumbild „Sommer, Sonne, Regen“ uraufzuführen.
Mehr oder weniger pünktlich von der Arbeit weggekommen trafen sich die Topasen ab halb 3 in unserer Umkleide, dem Boxraum der Alsterdorfer Sporthalle und sogar die Autofahrer waren trotz allen
Befürchtungen noch recht gut in der Zeit.
Flechten, Wimpern und Pornolippenstift verteilen und huch, schon ist es Zeit für die erste von 4 Shows an diesem Wochenende. OK, morgen sind wir alle pünktlicher... Zwischen Trampolin, Motorrad
und interessierten Franzosen wurde sich sporadisch warmgemacht und schon ging’s für mich samt Mann ins Wetterhäuschen.
Dummerweise ist die Polizei im Gegensatz zu uns überpünktlich und so leuchtete ich im Schwarzlicht eine gefühlte Ewigkeit darauf wartend, dass die Pause vorbei ist und der zweite Teil der Show
beginnt.
Lief auch ganz gut, einzige Panne war wohl der alleingelassene Polizist der von der Decke geseilt kam, aber leider von keiner Braut empfangen wurde. Die stand noch halbnackt im Gang - einer
Panikattacke nur knapp entgangen.
Applaus gab’s trotzdem und zur Belohnung eine Gurke :o)
Das anschließende Finale haben wir wohl zu unmotiviert bestritten (war aber auch nicht so die Tanzmusik) und ab ging’s zum Essen.
Statt des erwarteten Gulaschs rochen wir schon am Eingang „Spaghetti Bolognese“ und da wir nun mal kleine Lemminge sind, brach sofort eine weniger stille Post unter uns aus.
Mal wieder auf die Fensterbank verdammt, weil es nicht genug Sitzplätze gab, stellten wir fest, dass wir den perfekten Platz zum Männer beobachten hatten. Wir sind wohl leider etwas außer Übung
geraten, denn wir wurden sofort ertappt... Also widmeten wir uns weniger auffällig den zarten Annäherungsversuchen der Schweden vor uns und wurden uns nicht ganz einig, ob die Portionen einfach
viel zu winzig oder zu groß für unseren kleinen Magen waren.
Fleißig wie wir sind wollten wir nach dem Essen gleich mit Training starten und endlich unseren Choreo-Anfang fertig kriegen. Dummerweise mussten wir die Halle gerade in dem Moment räumen, in dem
wir mit dem Aufwärmen fertig waren. Also versuchten wir das Improvisieren in unsere Umkleide zu verlagern, mit mäßigem Erfolg.
Deshalb schlichen wir uns lieber in den Zuschauerraum, um uns die erste Hälfte der Show anzusehen. Naumi prophezeite schon zu Anfang ABBA Musik, doch diese ließ auf sich warten. „Abba jetzt kommt
ABBA!“ Und oh Wunder, Naumi ist auch Brightwatcher!
Danach mussten wir uns aber doch abseilen und wieder wurde sich warmgemacht und eine Runde getanzt. Dieses Mal waren auch alle Bräute rechtzeitig angezogen, auch wenn bei den roten Bräuten arger
Zeit- und Platzmangel herrschte. Anni und ich waren auch hübsch brav im Häuschen versteckt ohne dass mein Dekoltee leuchtet und Schühchen haben auch keine geblitzt.
Die darauf folgende Wartezeit wurden mit Fotosession im Boxring und im Flur überbrückt und das zweite Finale an diesem Tag war sowohl geordneter als auch enthusiastischer. Hanne war zufrieden und
wir durften nach Hause.
Am nächsten Tag das Gleiche in grün, aber mal noch mehr anstrengen, heute kommen die Ehrengäste.
Schminken, Haare machen, alles gleich, aber dieses Mal hatten auch wir alle an genug Süßigkeiten und Sekt gedacht. Beim Aufwärmen wurden die Franzosen immer zutraulicher, oder auch
aufdringlicher. Unsere haben nur ein bisschen Ballett mit uns gemacht, das war doch eher niedlich.
Tanzen war super, also wieder warten aufs Finale und danach Fotos machen. Dies zog sich so lange hin, dass der Plan früher (und überhaupt) zu trainieren hinfällig wurde. Lieber in Ruhe essen,
dieses Mal mit Sitzplatz aber leider ohne Getränke. Durch unsere Beobachtungen machte sich spätestens jetzt der Wunsch nach einer Reality-Show breit: Ein Tag im Leben von Vanessa!
Bis zum nächsten und letzten Auftritt an diesem Wochenende diskutierten wir über Froschkönige und Erzählperspektiven, wie man denn nun Huckepack richtig ausspricht und dass man das ja auch von
Kuckkuck ableiten könnte (Tut mir leid, ich bin raus). Außerdem muss man sich mal die Zeit nehmen und sich in so eine Spinne hineinversetzen, dann sind die auch ganz toll...
Dann endlich das letzte Mal tanzen mit Sprung in der Musik, den aber nur die Hälfte bemerkt hat und mit auf links gedrehtem Kleid. War trotzdem super!
Beim Finale gab es schön Glitzerkonfetti, Abba Musik und einen Tanz mit der Gurke, dann ging es entweder weiter zur Aftershow Party (Maike und Sabrina haben einen Privat-After) oder ab nach
Hause ins Bett.
Lustig war’s wie bei jeder Polizeishow, auch wenn der Technikmann mich ohne mein Djinn-Kostüm vom letzten Mal nicht wieder erkannt hat und mir dieses Jahr aus unerfindlichen Gründen niemand in
die Augen gesehen hat. Solang Yvonne noch Leute kennt, sind wir dabei!
Die Gute-Wetter-Fee
25 Jahre GFG – ein Topas Insiderbericht
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Es ist Samstagmorgen. Der Wecker klingelt um 7:00 Uhr, ich habe zu wenig geschlafen und doch mehr Rotwein intus, als ich wollte. Erster Gedanke: Warum ist es dunkel? Zweiter Gedanke: Ich muss zur Schule, aber ich hab keinen Unterricht vorbereitet = Panik! Dritter Gedanke: Ach ja! Uff. Heute ist Samstag, der Wecker klingelt. GFG Jubiläum und die Topasen sind mit dem Aufbau dran. Also schnell durch den Nieselregen kämpfen, den Tee wärmend in der Hand.
In der Halle brummt es schon. Schnell gibt es Arbeit für jeden. Flaschen einwickeln, Programme falten, Stühle, Kostüme, Bänke und riesige Wunderlampen tragen, mit unzähligen rollen Klebeband unzählige Meter schwarzen Stoff befestigen und schließlich große widerspenstige Buchstaben zur Räson bringen. Knapp 3 Stunden später ist man sich einig: Schön haben wir‘s gemacht! Jetzt erst mal ganz entspannt am Verbotsschild vorbei (Essen und Alkohol verboten) in die Kabine gehen zum Buffet und dazu ein bisschen Sekt, wir sind ja schließlich zum Spaß da J
Zum Essen ein bisschen Tanzen über den Laptop gucken. Oh je, können andere Menschen tanzen! Und während sich die einen entrüsten, dass ich den Mann gerne mal oben ohne tanzen sehen möchte (es ging um die Muskeln, wirklich!) möchte das Opossum lieber gleich die Frau ohne Top sehen. Jedem das seine ;-)
Leicht deprimiert (warum können wir das eigentlich nicht?) aber auch motiviert machen wir uns schon Mal Gedanken über die Kostüme der nächsten Saison. Man stelle sich nur mal einen großen bunten Vogel in einem Klamottenkostüm vor…
Ja, wer das kann, braucht auch keinen Sekt mehr…
Nun aber mal ernsthaft. Eine kleine Stellprobe und ran geht’s an Schminke und Haare. Dann noch eine geheime Probe für die Überraschung dazwischen geschmuggelt -die Zeit fliegt plötzlich dahin. Den ganzen Tag in der Halle und nun ist es rasend schnell 16 Uhr. Schon kommen die ersten Zuschauer und dann geht es auch endlich los.
In der ersten Hälfte wetzen die Hälfte der Topasen als Trainer oder Kinderbeauftragter zwischen Aufwärmhalle und Showbühne hin und her und begrüßen pausenlos Freunde, Bekannte, Verwandte und den halben Verein, den man schließlich seit der Turniersaison nur selten zu sehen bekommen hat.
Pause: also schnell alle mitgebrachten Menschen besucht und bequatscht. Die Nervosität steigt. Gleich nach der Pause brechen wir mit unserer Überraschung in das Programm ein. Mit Tränen in vielen Augen und gehörig Lampenfieber (irgendwie ist man Tanzen besser gewöhnt als Singen…) bringen wir unser selbstgetextetes Ständchen. Danke hier nochmal an die fleißigen Gitarristen!
Uff! Erster Schritt geschafft. Jetzt schnell warm gemacht und in die wohlriechende Sirenenhaut geschlüpft. Jetzt geht‘s erst so richtig los. Es wurde verführt, gelockt und anschließend gemordet – wie immer herrlich. Dann schnell, schnell in die Kabine, umziehen so lange Güni redet. Bloß dummerweise redet er gar nicht so lang, wie sonst… Stress! Während die weißen „Megastrümpfe“ drei Versuche starten die Fläche zu erobern, rennen hinter der Bühne noch halbnackte schwarze Schläuche panisch durch die Gegend. Gerade noch rechtzeitig, aber schwer atmend, schwitzend und Dank der Scheinwerfer fast blind schaffen wir dann doch noch den Bolero, auch wenn Naumi ganz gerne aus der Reihe tanzt. Dann zack, zack in den Traum in rosa-rot, der vor allem beim männlichen Publikum gut ankam und ab ins Boot. Fleißige Helferlein machen das Unmögliche möglich und so kann sogar die Wunderlampe pünktlich starten und ich werde nicht von ihr erschossen – großartig!
Die anschließende Runde Flieger und Follow the Leader schafft schließlich ein Finale, wie es choreographiert nicht schöner hätte sein können: mit Herz, Lachen und völlig außer Atem.
Nun aber schnell ins Bett, morgen um 10 Uhr ist wieder Probe.
Zuschauer beim Erstkontakt: „Du hast dir da aber ein zeitaufwändiges Hobby gesucht!“
„Ja, aber an Tagen wie diesen lohnt es sich!“
Eure Maike
Die Topasen bei der Hochzeit von Anni+Flo
Topas bei der Lecture in Glinde
oder auch der Muskelkater unseres Lebens
Beim letzten Turnier der Saison in Berlin haben wir es uns eingebrockt, die Topasen haben sich breitschlagen lassen und für die Wertungsrichter - Lecture in Glinde zugesagt.
Oh Mann, ist das lang her! Hätten wir damals gewusst, dass ein Mammut-Programm an alten sowie neuen Großraumbildern und Heimatlosigkeit auf Grund von Asbest-Turnhallen-Schließung auf uns warten, wir hätten wohl dankend abgelehnt!
Aber versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen... Also ackerten wir uns ab, um spontan die Choreo auf 7 Leute zu reduzieren und unsere im Sommer abhanden gekommene Kondition wieder aufzubauen. Und das ganze in der entscheidenden Phase ohne den Coach, der sich in Dänemark die Sonne auf den Bauch hat scheinen lassen :o)
Als Dankeschön das wir uns so nett zur Verfügung gestellt haben, gab es im Voraus für die ganze GFG einen Workshop mit den polnischen Weltmeistern Jacob und Iwona geschenkt! Das ist doch mal eine Ansage!
Also wurde sich schon am Freitagabend in die Autos verteilt und ab nach Glinde um vor Ort nach Ewigkeiten die richtige Eingangstür zu finden.
Was folgte, waren Schmerzen! Warm-up der alten Schule mit viel Horton, Battements und zu unserem Entsetzten Spagat über die Länge hielt uns alle auf Trapp. Die darauf folgende Choreo war zwar dankenswerter Weise langsamer gepitcht, aber Gehetze, Zusammenstöße und blaue Flecken blieben auf dem doch eher engen Raum und unbarmherzig harten Boden nicht aus.
Dementsprechend geschafft waren wir alle nach 2 Stunden auf dem Rückweg nach Hause, Böses für den nächsten Morgen ahnend.
Und ja, der Weg aus dem Bett war unmachbar, der Gedanke den Saisontanz zu tanzen utopisch. Trotzdem trafen sich die Topasen zusammen mit Axinit am geschlossenen Appelhof und dieses Mal ging der Weg nach Glinde reibungslos.
In Ruhe fertig machen, ein bisschen Sonne tanken und uns gegenseitig unser Leid klagen hielt alle bis auf Bäumchen und Janina beschäftigt. Die beiden waren nämlich fleißig bei ihrer Wertungsrichter - Erhaltschulung.
Dann hieß es langsam anziehen, warm mach, Stellprobe absolvieren und Adrenalin putschen, während sich der Raum mit einer schier endlosen Masse an Wertungsrichtern füllte. Was haben wir uns nur dabei gedacht...
Zuerst war jedoch Axinit an der Reihe, sodass wir uns alle für eine dreiviertel Stunde an den Rand setzten und wieder kalt wurden.
Als wir schließlich dran waren staunten wir nicht schlecht über uns selber, es flutschte wie in der Saison! Adrenalin sei Dank!
Was folgte war abwechselnd Teile tanzen und rumsitzen, schnacken und zuhören, aber vor allem Lobpudeln lassen! Ganz ehrlich, soviel gab es anscheinend wirklich nicht an uns auszusetzen. Hier ein bisschen phrasieren, da mal nicht so weit auseinander stehen... War’s das? Selbst am Schluss, als noch mal nach Technik und allgemeinen Eindrücken gefragt wurde: nicht zu meckern, alles super!
Ah, da war das Schwebegefühl aus der Saison wieder! Dümmlich grinsend machten wir uns also auf den Weg, unsere Algen aus den Haaren fummeln, lila Augen abschminken.
Für die einen ging es direkt wieder zurück nach Hause, für die anderen zu den weiteren Workshops und Wertungsrichterschulungen.
Was haben wir abschließend an diesem Wochenende gelernt? Es gibt tatsächlich einen Muskelkater der 3 Wochen anhält und wir sind dieses Jahr einfach mal der Burner, BÄM!
Jule*
Oktoberfest bei Brillux
Da hatten wir uns ja mal wieder was vorgenommen.
An einem sonnigen wunderschönen Samstagnachmittag um 15 Uhr treffen sich die Topasen mit lauter rotgekleideten Fremden um ein Oktoberfest zu bestreiten. Nach einem unterhaltsamen ersten Briefing, bei dem wir mal wieder unfreiwillig für Aufmerksamkeit sorgten (ja, wenn man schon als einzige Gruppe noch keine roten Shirts hat, sollte man sich unbedingt in die erste Reihe durchquetschen ;-) dann sieht einen jeder) gab es so etwas wie eine Stellprobe und natürlich Essen…
Nachdem wir festgestellt hatten, dass die Tanzfläche hart, knubbelig und mitten in der Mitte von ca. 1200 Gästen lag, und genau so klein war wie vermutet, stärkten wir uns mit Brötchen, Kuchen und Cola.
Dann ging es los. Bewaffnet mit einem Einsatzplan, einem roten Poloshirt einem zünftigen Hut und wahlweise Block/Stift oder Schürze stürzten wir uns in die Gaudi.
Schnell fanden wir heraus, dass Bierzapfen eine Kunst für sich ist, Weinflaschen öffnen ab der 30. Flasche schmerzhaft werden kann und kellnern nur dann unterhaltsam, wenn die Gäste zufrieden sind. Mit viel Geblödel und Gescherze unter den für uns neuen Brillux-Kollegen verging die Zeit unterhaltsam und wie im Fluge. Die Musik war im Gegenteil zu bösen Vorahnungen richtig gut und wir fingen an uns zu entspannen, dem Spanputer zuzusprechen und uns zu amüsieren.
Dann wurde es 20 Uhr und wir zogen uns aus dem Festtagstrubel zurück. Schnell geschminkt, die Frisur geändert und improvisiert und warm gemacht. Um fünf vor neun hatten wir uns genug Mut zugesprochen und befanden uns schon auf der Treppe als:
„Seid ihr Topas? „Ja!?“ „Ich soll euch sagen, dass ihr um halb zehn dran seid…“
Also Kommando zurück, und -wie könnte es anders sein- Essen organisiert.
Zweiter Versuch. Nun standen wir etwas planlos und leicht unpassend gekleidet mitten in einer Oktoberfesthalle. Wenigstens hat die Band uns a) unterhalten und b) persönlich viel Glück und Spaß gewünscht. Nun musste nur noch die riesige Bierpfütze von der Fläche, in die wir uns nur ungern legen wollten, ein paar Fotos mit angeheiterten Kunden – wir sind ja nicht so. Allerdings verbieten wir uns dann doch aufdringliche Nahaufnahmen des Schritts…
Nun aber Tanzen oder so. Spontanen Applaus gab es zwar nicht bei Hebungen und Sprüngen, dafür aber jedes Mal, wenn die Beine über den Kopf gingen – eigenartig aber nicht unerwartet ;-)
Amüsiert und zufrieden schmissen wir uns dann nochmal in unsere roten Shirts und holten uns bei Getränke ausschenken und kellnern noch ein paar nette Komplimente von Chef, Mitarbeitern und Kunden.
Nach und nach gingen die Gäste, so dass die Topasen endlich ihrer wahren Bestimmung folgen konnten und – feiern! Nachdem auch die Maike von ihrem Tresen entlassen wurde schunkelten wir noch ein Lied gemeinsam und gingen dann wahlweise ins Bett oder in die Karibik…
In diesem Sinne "O'zapft is!"
Eure Maike
Dance-Contest in Kiel

Im Rahmen der Kieler Woche das "unser Norden Dance-Contest" statt.
An zwei Tage (20.06.-Vorrunde und 28.06.-Finale) wurden die Wettkämpfe durchgeführt.
Mehr unter TOPAS.
5. Turnier in Berlin

... das wird leider wieder etwas länger.
Wie ungewöhnlich, hatten die Topasen doch auf einmal 2 turnierfreie Wochenenden, was macht man da bloß? Schlafen, essen, zu Mama fahren, Kurzurlaub... alles bis auf die Zeit in der Halle zu verbringen. Würde sich das rächen?
Beim letzten Training kamen schon die ersten Panikwellen, als bekannt wurde, dass in einer anderen Regionalliga eine Formation überraschend 7. geworden ist und somit nicht aufgestiegen ist... Rechne, rechne... der 7. würde uns auch den Hals kosten!
Aber schon kam Yvonne uns beruhigen, dass sich dieses Jahr sogar andere Leute unser Video besorgen würden, weil wir so im Gespräch sind. Das ging zwar runter wie Öl, aber der 7. Platz nistete sich doch im Hinterkopf ein.
Kein Wunder, dass als ich am Samstag morgen um 7 Uhr am Appelhof ankam und merkte, dass ich Fanschals und, viel schlimmer, Glücksbringer Maus zu Hause vergessen hatte, das gleich als böses Omen erkannt wurde. Aber nix mit bösem Omen, kleiner Abstecher mit dem Bus zu Hause war noch drin! Danke fürs Laufen, Schatz!
Die Hinfahrt mit Busfahrer Willi (bekannt aus Peine, „Ich fahre nur SIEGER!“) ging relativ schnell, denn es gab genügend Ablenkung mit dem Gucken alter Großraumbilder, der 1. Bundesliga und der Aufgabe überhaupt erst mal diesen funkelnagelneuen DVD-Player zum Laufen zu bekommen.
Außerdem mussten wir uns tränenreich (mir Ankündigung) beim Coach für die tolle Saison bedanken (und nein, ich hab mir nicht gedacht, dass die Sirene ein Ersatz für die Maus ist, ich hatte sie wirklich vergessen). Auch Topas Manager Magda wurde im Bus gekürt und mit neuem Arbeitsmaterial bestückt.
Auf der Raststätte gab es lecker Kirschen und die Erkenntnis, dass man auf dem Klo noch ein richtiges Geschäft machen kann.
In Berlin angekommen hieß es wie immer uns alle in die Kabine quetschen und Stellprobe auf wieder einmal glattem Boden zu absolvieren. Noch nie standen wir danach so lange vor der Fläche um Formationen zu besprechen. Klar, Yvonne tanzt ja auch heute mal nicht mit und sieht alles. Haare machen und Schminken wurde bei dem ersten sonnigen Tag der Woche nach draußen verlagert und weil wir so viel Zeit hatten, übten einige schon mal Großraumbild. Yvonne bekam Panik, dass irgendjemand denken könnte, das dies unser nächster Saisontanz ist und Sabrina schaltet jedes Jahr ein Viertel ihres Gehirns aus, wir haben sie trotzdem lieb!
Um 16 Uhr ging das Turnier endlich los und der Einmarschtanz war endlich mal so leicht, dass sogar alle Topasen ihn hinbekommen haben. Als 3. ging es auf die Fläche und die Meinungen unserer Leistung ging von souverän nach Handbremse tanzen zu gelangweilt und ordentlich auseinander. Hrmpf, befriedigend ist das ja nicht. Der Wunsch nach einem großen und kleinen Final wurde natürlich wieder nicht erfüllt und mit 8 Formationen ging es in die Zwischenrunde. Mobilisiert mit Zitrone, Traubenzucker und Kreis flutschte es beim 2. Mal schon um einiges besser. Technisch angeblich so toll wie nie, aber das immer wieder gesuchte Cottbus-Gefühl hat mal wieder gefehlt.
Während wir so auf das Ende der Zwischenrunde warteten kam die Erkenntnis: Wenn wir jetzt ein Finale mit 6 Mannschaften haben und dabei sind, steigen wir auf! Egal was wir sonst noch anstellen! Ja, wir waren die Letzten die das kapiert haben, Sabrina und Maike hatten schon längst Sekt besorgt für den Fall der Fälle. Die Minuten zogen sich wie Kaugummi und jedes Mal zuckten wir zusammen, wenn die Moderation Richtung Musik schaute. Endlich kam die Verkündung, Zwischenrunde mit 5 Formationen... „Ich rufe nun die Startnummern in zufälliger Reihenfolge auf!“ Aaaaaaargh, mach doch so was nicht! Nummer für Nummer wurden Formationen aufgerufen und als letztes, mit einer eleganten Drehung und einem süffisanten Grinsen in unsere Richtung: „Nummer 9, Topaas!“
BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM
Aufstieg, Aufstieg, Aufstieg, das böse Wort mit A!!!!!
Im Freudentaumel wurde ein letztes Mal die 3 gezogen und mit einem Schluck Sekt ging es das letzte Mal auf die Fläche.
Ja, wir haben verführt und gemordet, Yvonne war sichtlich zufrieden und wir konnten uns zur offenen Wertung sammeln.
Ein paar 4er, 5er, 2er und eine 1 waren vor uns schon weg und unsere letzte Wertung der Saison hieß schließlich: 2-1-1-1-1
Und wieder BÄM!!!! Erster Platz, was kann es Schöneres geben! Ab jetzt durfte schon mal ein bisschen mehr Sekt fließen, die treuen Fans wurden zahlreich umarmt und ab zur Siegerehrung. Der 3. Platz ging an die Jazzy Diamonds und der 2. Platz an die überglücklichen Dream Dancer, herzlichen Glückwunsch noch mal! Zu unseren 2 Pokalen gesellte sich eine wunderschöne Topas-Uhr, bei der nur Janina etwas unglücklich weg kam.
Bevor wir jedoch unsere ausgelassene Fotosession starten konnten, hieß es wie in Peine, Siegertanz. Aber gerne! Beflügelt vom Glück, Sekt und den anderen Formationen strahlten wir uns die Seele aus dem Leib, holten den Coach auf die Fläche und freuten uns des Lebens!
Neben den gefühlten tausend Fotos die gemacht wurden, gab es Umarmungsmarathons und wehmütige Abschiedsmomente.
Liebe Danceholics, wir werden euch ganz doll vermissen!!!!!
Unter der Dusche wurden ein paar Gespräche analysiert und Liebesbekenntnisse bestaunt, dann ging’s ab zu Fans und Bus. Das Buffet war ordentlich bestückt, Sekt hatten wir auch genug, Kamellen wurden geschmissen und mit nagelneuer Party-CD wurde im Bus noch ordentlich gefeiert.
Um 0:00 Uhr in Hamburg angekommen ging es für einige weiter auf den Kiez, für andere ab ins Bettchen.
Jetzt ist die Saison schon zu Ende, oh wie schade... Zwar wird nächste Woche erst mal die Kieler Woche gerockt, aber irgendwie war es doch wieder viel zu schnell vorbei.
Es war eine der schönsten Saisons, die ich mit euch bisher hatte! Und nein, nicht nur weil wir so glorreich erfolgreich sind, auch wenn das klar ein Pluspunkt ist! Ich freue mich schon riesig aufs nächste Jahr und den bevorstehenden Großraumbild-Sommer mit euch!
Jule*
4. Turnier in Peine
Peine – Wir schweben! Wir schreien! Wir träumen…
Tasche packen, wenig schlafen, am Wochenende früh raus um den ganzen (sonnigen) Tag in einer Sporthalle fremde Menschen zu erschrecken – alles Routine für uns Topasen in einer Saison mit vier Turnieren in Folge…
Aber zu berichten gibt es bei uns eigentlich immer was. Also los….
Acht Uhr morgens Treffen am Appelhoff. Hmm, wie oft ich das wohl schon geschrieben habe? Aber etwas sonst natürliches, diese Saison aber noch nicht da gewesenes erwartete uns: ein Bus!
Nach sortieren der Mannschaften, wir sind ja heute nicht alleine unterwegs und abzählen der freien Plätze, damit auch alle mit ihren Leuten zusammen sitzen können, ging es mit der üblichen 10 Minuten Verspätung los um den AMTV und Magda unsere Topas-Managerin einzusammeln. Auf der Hinfahrt konzentrierten sich die Gespräche derjenigen, die nicht mehr schlafen konnten auf Bäumchens beruflichen Erfolg und die Tatsache, dass Rayk es frei baumelnd tragen würde. Anschließend besprachen wir gruppendynamisches und ohne Pause und hopplerdihopp war Peine auch schon erreicht. Dort erwartete uns nun endlich auch Yvonne und es konnte losgehen.
Nach einem ersten Schreck (4 Formationen? In diese Kabine?) Rettete uns eine schlaue Nele und wir konnten uns ganz auf die Stellprobe konzentrieren. Das heißt natürlich erst, nachdem alle Topasen links gefunden hatten…
Ein wunderbarer Boden, wenn auch mit „der-Kreis-ist-ja-gar-nicht-die-Mitte“ Optik bereitete uns nur wenig Kopfzerbrechen. Also schnell duschen, essen und raus in die Sonne um Jule und Janina fertigzustellen, damit sie sich um ihre aufgeregten Mädels kümmern konnten. In stetigem Kampf mit kleinen roten Biestern, Haarspray, Gel, Wachs und Haarnadeln wurde frisiert. Das ziehen bot einige neue Aspekte des Tages, denn es wurde ein Siegertanz angekündigt. Hmm. Spornt uns das an, oder erschreckt uns das? So genau lies sich das nicht sagen. Erstmal verarbeiten und dann ab in die Halle und Axinit und Fabulit kräftig in ihrer ersten Runde anfeuern.
Zurück auf die Decken – schminken. Ein paar fiese Mobbingaktionen später (ja, ich bin immer noch traurig, dass ich scheußlich aussehe schnief), die in deprimierende Gespräche übers Alter ausarteten. Also schnell flüchten und wieder Fabulit und Axinit anfeuern. In der zweiten Runde wuchsen beide Gruppen noch einmal über sich hinaus. Auch wenn Bäumchen zum Teil einfach aus Angst nicht hinsehen konnte (Ja, wir wissen jetzt – die Hose war fest UFF!) sind wir ganz stolz auf unsere Tanz-Mädels und ihre tierischen und gruseligen Trainerinnen. Also lag die erste Spannung in der Luft, denn die offene Wertung stand an.
Ein zweiter Platz für Fabulit und ein erster Platz für Axinit!!!!
Erstmal alle drücken und dann ein bisschen feiern! Das muss sein. Nach dem Siegertanz von Axinit wurde es langsam ernst. Die wohlriechenden Sirenenhäute übergeworfen ging es an den unüblichen Einmarsch, vorbei an unseren treuen mit Schals bewaffneten Fans.
Als sechstes an der Reihe, machten wir uns gleich zu Beginn des Turniers an der Seite warm. Die erste Runde tanzte sich wie Hammy auf Energydrink oder wie Sirenen unter Wasser. Ein eigenartiges, aber nicht unangenehmes Gefühl. Hinterher ein Ups – es gibt ja eine Aufwärmhalle – naja machen wir dann nächste Runde. Die obligatorische Zwischenrunde hatten wir erwartet, doch wer weiterkam und wer nicht war dann doch überraschend. Leicht verunsichert (oh man– das geht hier aber nochmal durcheinander heute) machten wir uns für die nächste Runde fertig. Langsam schlich sich der Sauerstoffmangel in der Halle ein, weswegen immer wieder Topasen die frische Luft suchten.
Die zweite Runde brachte außer der Aufwärmhalle nicht viel Neues, aber in die letzte Runde kamen dann Mannschaften, mit denen wir eigentlich nicht gerechnet hatten. Bäumchen zog dann schnell die 1 und wir gingen ohne viel Nachzudenken oder aufzuwärmen in die letzte Runde. Ein kleiner, improvisierter Gremlin schlich sich ein.
Und dann kam das warten. Noch vier Mannschaften tanzten. Das Gute an der 1 in der letzten Runde: Wertung ist wie Pflaster abreißen… wenigstens schnell vorbei.
Aber unsere Sorgen waren umsonst. Wenn auch die Wertungen heute ein bisschen durchgeschüttelt wurden, so war man sich bei uns einiger, als sonst: 2 1 1 1 1 und BÄM!!!
Von dem Rest der Wertung, sowie der Siegerehrung bekamen wir dank Freudentaumel und Bennets Showeinlage nicht allzu viel mit.
Dann zogen wir los um unseren Siegertanz zu genießen. Es wurde geteilt, gelacht, genossen, und gelebt!
Ein paar Fotos später (der Pokal hat überlebt, wie man extra betonen muss) fanden sich die Sirenen -- ganz in ihrem Element - unter Wasser, nämlich in der Dusche ein.
Entspannt, glücklich hungrig und durstig machten wir uns auf die Heimreise. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand dann auch jeder Platz im Bus. Nebensächliche Kleinigkeiten, wie zu wenig Sekt konnten das Glücksgefühl nicht trüben – und wozu gibt es sonst Tankstellen?
Und so kamen wir (einige auch mit dem Umweg über den Mond um den Maulwurfn zu besuchen)
Müde, geschafft, aber rundum glücklich nach Hause, wo wir tatsächlich eine dreiwöchige Turnierpause genießen bevor es in die letzte Runde geht.
Nun wird’s zum letzten Turnier nochmal richtig spannend und gefeiert werden soll auch!
(Ich schreibe das böse Wort mit A hier nicht hin, aber ihr wisst ja was ich meine, ne?)
Also Berlin. Wir kommen wieder und dann geht´s ins Finale der Saison.
Mädels und Sirenen – ich freu mich drauf und kann es kaum erwarten ;-)
Eure Maike
3. Turnier in Berlin (Klappe die Erste)

Sonntag Morgen, die Sonne erwacht und schaut mit ihren ersten Strahlen über den Horizont. Eine leichte Brise zieht durch die Bäume und sanft beginnen die Vögel zu brummen...???...brummen...Arrrrr der Wecker! Sonntag Morgen 6 Uhr der Wecker reist einen jäh aus dem sowieso zu kurzen Schlaf. Warum klingelt der eigentlich zu solch einer Zeit..ah ja! Da war ja was, Topasen-Turnier in Berlin und um 8 Uhr geht’s los am Appelhoff. Na gut dann eben aufstehen, obwohl...ich bin doch nur Fan, muss nur anfeuern und bis dahin bin ich auch wach, kurze Diskussion im Bett, schließlich bin ich nicht die Tänzerin und 20 Minuten zum weiter ratzen gewonnen *hehe* Leider sind auch die zu schnell um! Gut schnell fertig machen und den letzten Rest zusammenpacken, Gedankenliste durchgehen, alles abhaken und dann doch das Gefühl etwas vergessen zu haben, bleibt halt nicht aus! Mit Schatzi zu Jule und Li ins Auto und ab zum Appelhoff. HA nicht die Letzten! Nach und nach kommen dann auch alle Fans und Tänzerinnen an. Nach einer wie üblich freudigen Begrüßung, dem Austausch über Nervosität, zu KURZEM Schlaf und dem Festhalten, dass jeder das Gefühl hat etwas vergessen zu haben, das wiederum sehr deutlich durch die Anmerkung Janinas Mutter -sie habe das Campingklo vergessen- mehr als deutlich war, verteilten sich alle auf die Autos und los ging's im Konvoi nach BERLIN, BERLIN, wir....äh...der Spruch hat auch schon mehr begeistert.
Kaum losgefahren klärte sich dann auch die Frage, wer denn nun den Turnierbericht schreibt...ZENSIERT...so schien es doch Einigkeit zu geben, dass den Fans diese Aufgabe auch zuteil wird. Kurze Rücksprache mit meinem Spion in der Kabine, da der Vorschlag einer permanenten Begleitung im Sinne des Journalismus, abgelehnt wurde -von wegen Meinungsfreiheit!
Raststätte Stolpe- meine erster Einsatz als Journalist.In gemütlich, langsam wacher, freudiger Runde bekannte sich Eva zu ihrer Morgenlatte, was bei Flo zu überraschter Beipflichtung zu diesem bekannten Problem führte. Magda hingegen hielt davon nichts, da eh zu viel Milch drin ist um wach zu werden...
Langsam schwang das Thema um auf die Hochzeit von Anni und Flo, welcher Flo mit Begeisterung entgegenschaut. Kastration mit dem JA-Wort und das folgende Vegetieren auf dem Sessel vor dem Fernseher ist offensichtlich ein erstrebenswertes Ziel.
Weiter ging's nach BERLIN,BER...lassen wir das. Nach einer recht kurzweiligen Fahrt trafen wir dann auch unbeschadet an der Halle ein. Da der Einlass noch etwas dauerte splitterten sich drei Gruppen auf, die bis zum Turnierstart ihren eigenen Weg gingen. Die Mädels gingen in die Halle zum Warm machen, Eintanzen, zurecht machen und feststellen, dass der Hallenboden viel zu glatt ist und allen fiel ein was sie nun vergessen hatten...die Schlittschuhe. Die Jungs begaben sich auf eine abenteuerliche Odyssee mit Eis zu einer Sparkasse, dies gelang dann auch in weniger als zehn Jahren und es blieb bis zum Einlass noch etwas Zeit mit der Frisbee zu spielen. Die dritte Gruppe der Eltern verschwand...und tauchte wieder auf pünktlich zum Turnierbeginn.
Verzweifelte Gesichter, die sich zuvor noch mit dem Innereientausch von Nele und Yvonne befassten, schlugen den Fans entgegen. Wiederholte Beteuerungen „das is so glatt“ gefolgt von sehnlichen „Cola, Cola!“ Rufen, mussten bewältigt werden. Kurzum- schnell hoch zum Buffet zwei Becher Cola holen und die Mädels wieder zum wesentlichen bringen -TANZEN! Leider wurde diese Initiative nicht von allen Fans wahrgenommen, so dass Flo 3 Minuten später mit einer GANZEN, VOLLEN Flasche auftauchte...Schleimer!
So, endlich ging das Turnier dann auch los Die Fans jubelten fleißig mit Schals und Käschern, danke dafür! :D Wiedereinmal fiel das Los auf die hinteren Startplätze, sowohl in der Vorrunde, Zwischenrunde als auch im Finale, ja der Finaleinzug war so souverän, dass eine Lobeshymne an dieser Stelle vier Seiten umfassen würde, daher nur die Kurzfassung. Andere Mannschaften schafften natürlich auch den Einzug in die Zwischenrunde und das Finale, aber eben nicht alle. Der glatte Boden trug dazu zwar auch seinen Teil bei, jedoch schafften es sechs weitere Formationen mit einigen Wacklern weiterzukommen.
Nach dem Finale und einem allgemein recht schlechten Gesamtbild im Vergleich zu den bisherigen Turnieren, Ausnahme ist und bleibt natürlich TOPAS!!!!, kam es zur offenen Wertung, bei der einer der Wertungsrichter die Anwesenden nur schwer von seiner Fachkompetenz überzeugen konnte. Somit kam es dann auch nach durchwachsenen Wertungen zur Wertung der Mädels 2-2-1-1-1 KREISCH, BRÜLL, OHRENZUHALT, WEITERKREISCH, JUBEL!!!! Genial- drittes Turnier, dritter Sieg und alles ist aus dem Häuschen!!! JA So sehn Sirenen aus!!!*sing*
Ausgelassenes Feiern in einer spärlich dekorierten Halle ging dann langsam zum Entkostümieren über. Bei dem Naumi noch einen beeindruckenden Auftritt im Handtuch vor den Fans hatte und sich alle darüber freuten, dass sie so gut konnte. Nach dem Duschen und dem Stärken vor der Heimfahrt waren alle irgendwie platt...ja alle...auch die Reifen an Bäumchens Auto -Getreu dem Motto: nach hause Fahren wird überbewertet! Ein verzweifelter Anruf erreichte den Rest des Trupps, der sich schon fragte wo sie denn sei. Kurzerhand erkannten die Physiker ein Problem und die Herausforderung es zu lösen. 1. Hinjoggen 2. Rad lösen 3.herausfinden wie man das Reserverad löst 4. aufbocken 5.Rad wechseln 6. festziehen und abbocken 7. nochmal festziehen und alles wieder verstauen. Resultat: ein gewechselter Reifen, zwei zufriedene Männer im Schweiß ihrer Männlichkeit, 6 dreckige Hände und 22 weitere zufriedenen Gesichter. Endlich nach hause...ist doch nicht überbewertet!!!!
Trotz des kleinen Umwegs zweier von vier Autos war die Rücktour recht ereignislos und so wurde dann auch um 23.30 Uhr der Appelhoff erreicht, sofern vorher niemand gen Heimat abgebogen war. Die Verabschiedung war wie gehabt kurz, wollte doch jeder nur nach HAUSE und schlafen, bis zum nächsten Weckerklingeln.
So das habt ihr jetzt davon, wenn ich mal anfange zu schreiben dann auch etwas mehr und ich lass mir auch gern Zeit bis zur Abgabe :P
So viel zum Turnierbericht aus der Sicht eines Fans!
Euer Rayk
p.s. Hiermit erhebe ich auch Anspruch auf einen Tiernamen...einen weiteren *fg*
2. TURNIER IN HAMBURG
09.Mai 2009 (Samstag)

Eine etwas kürzere Geschichte aus Hamburg...
Am 09.05.2009 war es endlich wieder soweit, wir konnten unseren Hamburger Fans zu Hause zeigen, warum wir an einem Donnerstag Abend oder Sonntags nun mal keine Zeit haben...
Spätestens um 09:30 in der Halle sein war vorgegeben. Jeder kommt also wenn er es zu Hause nicht mehr aushält...
Jule war trotz aller Befürchtungen sie würde um 6 Uhr Morgens schon versuchen in die Halle zu kommen, nicht die Erste!
Die einen fuhren gemütlich mit dem Auto, andere schleppten sich vom Bus zur Halle, fuhren fleißig mit dem Rad oder leisteten sich ein Taxi...
Jaja, hauptsache man ist pünktlich nicht wahr?
Aber während wir so auf den ein oder anderen noch warteten... „EIN STERN!“
Oh nein, ein Teil der eben gerade erst aufgebauten Deko fiel schon wieder ab. Während „DIE MÄNNER“ (die fleißigen Helfer oder aber auch das heutige Wertungsgericht) freudig begrüßt wurden wollten sich andere schon warm machen.
Oder aber auch nicht, denn die Frage: „MÜSSEN WIR JETZT ETWA NOCH MAL ROLLEN?“ war wohl ernst gemeint.
Als wir dann endlich Stellprobe hatten mussten wir feststellen, dass sich schon ganz schön viele Zuschauer auf die Tribüne geschlichen hatten. Um so mehr galt das Motto: nicht schon voll verausgaben! Das heben wir uns für nachher auf, denn schließlich schleppen alle außer 3 Gesunde noch eine Erkältung mit sich rum.
„EUCH KRIEGEN WIR AUCH NOCH!“ Naumi, der Plan ging nicht auf.
Noch ist meine Nase frei...
Einige der Topasen bevorzugten es kurz zu duschen bevor es dann zu Nele nach Hause ging. Aus kurz wurde sehr kurz, da die Duschen HART & HEISS waren.
Mit 3 Autos sicher am Ziel angekommen, stürmten wir auch schon Nele`s Wohnung bis auf einige wenige, die sich um die Verpflegung der Topasen kümmerten und bei REWE noch essbare Dinge einsammelten. Sabrina kam und kam nicht, dabei wollte die doch nur kurz noch mal nach Haus, weil sie etwas ganz wichtiges vergessen hatte ;)
Etwas später kam sie dann doch, wie gut, denn wir hatten uns schon Sorgen gemacht.
Wir schafften es in den 2 ½ Stunden tatsächlich 8 der Frisuren zu zaubern, uns in leere Listen einzutragen, wichtige Dinge zu erledigen aber vor allem zu Essen und Tee & Kaffee zu trinken.
Liebe Nele, hiermit noch mal ein dickes Danke, dass Du uns so gut bewirtet hast.
Einige von uns stellten fest, DAS SIE ZUHÖREN MÜSSEN, WENN ES UM HÄNGEBRÜSTE GING, während andere ES MIT DEM VOLUMEN HINTEN ECHT GUTER FANDEN.
Dann ging es zurück zur Halle, Startreinfolge ziehen... Eva war die (Un-)Glückliche, die ziehen durfte und siehe da, was für ein Händchen. In der Vorrunde starteten wir als 10tes hinter Cottbus, unserem engsten Tabellen-Verfolger.
Die Halle füllte sich, Bäumchen war endlich da und wir vertrieben uns die Zeit bis 17Uhr mit Algenbestückung dank NADDELN, schminken, Landesliga 1 gucken, tiefsinnigen Gesprächen und der Begrüßung unserer Fans.
Naumi allerdings BRAUCHTE NE WICHTIGE ANSAGE, WÄHREND YVONNE ES SICH DIESES JAHR AUCH OBEN RUM SELBER MACHEN KONNTE.
DABEI GING MAIKE AN DIE BRÄUTE und Jule bekam NEN LILA SCHRITT AUF DIE STIRN.
17 Uhr war es dann soweit, die Halle war zwar nicht so voll wie die letzten Jahre aber die Stimmung war allemal genauso gut. Als 10ter also ging es los, rauf auf die Fläche und zeigen was wir können. Die Runde war gut aber dass konnten wir schon mal besser... UND WO WAR DAS COTTBUSGEFÜHL? Na ja, schon ahnend das es eine Zwischenrunde geben wird, schnackten wir mit unseren Fans.
Und dann hieß es auch Zwischenrunde. Wir waren dabei, diesmal als 3ter und wieder hinter Cottbus...
Schnell wieder sammeln, zueinander finden und erneut auf die Fläche. Es war immer noch nicht ganz da DIESES GEFÜHL, aber besser.
Ins Finale kamen dann 5 Mannschaften und wir waren dabei. Nun hieß es wieder welche Reihenfolge und wir starteten: Als 3ter und wieder hinter... genau =)
Da war es wieder DIESES GEFÜHL. Die 3. Runde war gefühlt die Beste und laut kritischer Fans war es auch so. Nun nur noch zwei Gruppen abwarten und dann kam die offene Wertung.
Dank Benett wurde uns die Wartezeit etwas versüßt. Unsere kleiner Schauspieler unterhielt uns aber auch das Publikum bestens mit seiner Capy- Show.
Doch dann musste er die Fläche für die 5 Wertungsrichter räumen.
Und da war die Wertung: 3-1-1-1-1
Juhuuuuuuuuuuuu 4 mal die 1 und das zu Haus. Das war ein sicherer 1. Platz.
Und für die Topasen gab es nun keinen Halt mehr...
Ein Traum wurde war (Zuhause gewinnen)
Wir tanzen, feierten, umarmten die Fans und uns, machten Fotos und vor allem aber den gerade erst errungenen Glaspokal kaputt. Ups, sorry aber bitte nie wieder Glaspokale.
Einige von uns ließen den Abend gemeinsam im Schachcafé ausklingen, andere gingen noch auf Geburtstagspartys oder fuhren einfach nur nach Haus...
Vielen Dank an alle lieben Helfer, ohne euch hätten wir so einen schönen Tag nicht erleben können!
Eure Li
1. TURNIER IN COTTBUS
03. MAI 2009 (SONNTAG)
Eine kleine Geschichte...

Endlich, jedenfalls laut Yvonne, war es soweit. Für die Topasen begann die Saison dieses Jahr ausnahmsweise mal nicht in Hamburg, sondern am Ende der Welt in Cottbus. Und als wäre das nicht schon ungewohnt genug, waren wir nicht wie sonst die erste, sondern die letzte GFG - Mannschaft, die ihr erstes Turnier hatte. Ein 5., 4. und 1. Platz eilten uns voraus, Zugzwang?
Wie auch immer, wir ließen es ruhig angehen und fuhren wieder gemütlich einen Tag früher los um wieder bei Evas Mama das Haus zu stürmen. Einige waren etwas irritiert, dass wir Sabrina erst auf dem Rückweg beim Horner Kreisel einsacken sollten und das auf einmal Maik und Rayke an Bord sind. Aber davon sollte sich keiner stören lassen. In 2 großen Mietwagen ging es also auf die gähnend leere Autobahn ins Nirgendwo. Der Mc Donalds Stop lagen einigen Topasen etwas schwer im Magen, oder war das schon die Nervosität? Wir lenkten uns jedoch wunderbar mit dem Liebesleben von Brat und Angelina ab (Janina weiß darüber ALLES!), stellten fest, dass ich ein schlimmer Beifahrer bin und dass irgendwas immer beschnitten werden muss!
In Cottbus angekommen wollten wir direkt unser Buffet einkaufen fahren. Kein Problem, Eva kommt uns zur Not retten und wenn da keine Straße ist, wir fahren trotzdem! Das zweite Auto parkte dort, wo das Auto ausgeht.
Mit einem Budget von 65 Euro shoppten wir wild drauf los und weil man im Mittelgang eben mehr mitkriegt, ging das alles auch ganz reibungslos (65,95).
Zwischen Sekt- und Süßigkeitenregal kam plötzlich die Frage auf, ob Frauen die schön tanzen besser sind als kleine Mädchen die hoch springen? Und wer davon sind noch mal wir? Über diesen Gedanken brütend gestaltete sich die Fahrt zu Evas Mama auf einmal als ganz schön schwierig, jedenfalls für Auto Nummer 2.
„Hier hat Eva gewohnt!“ wurde wohl missverstanden, die diversen Anregungen zu wenden gar nicht erst erhört. Man wartet auf Anweisung! Doch zu spät, schon war die Schranke unten... Und bis die erst mal per Hand wieder hochgekurbelt wurde, hatte das erste Auto sich längst über Obst und Kuchen hergemacht. Herzlichen Dank noch mal an Eva und ihre Mama, das war ja noch mehr als letztes Jahr!
Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es auch schon los die 2. Bundesliga angucken. Dieses Mal haben wir auch noch Sitzplätze bekommen und es bis zur Siegerehrung durchgehalten. Das Fazit: Es sollte etwas gegen Recycling geben!
Schon ging’s weiter zum Italiener um sich mit Nudelparty für morgen zu stärken. Aber warum dachten die Leute, dass wir alle auf dem Weg zur 80er Jahre Party sind? „Wenn ich zur 80er Jahre Party gehen würde, hätte ich Leggins und Schulterposter an!“ war Maikes aufmüpfiger Kommentar. „Du HAST Leggins an!“
Beim Italiener vor den Bergen an Nudeln sitzend, haben wir alle unser Bestes für kälteres und schlechtere Wetter gegeben. Da konnten selbst die Männer nichts dran rütteln. Nach einer elend langen und ungewöhnliches Zahlungsprozedur kamen wir doch endlich wieder ‚zu Hause’ an und machten es uns in der Küche gemütlich. Dieses Mal gab es neben Wein und Musik auch die schwierige Aufgabe Mandalas auszumalen. Was eigentlich zur Entspannung gedacht war, artete in einen erbitterten Wettstreit aus. Als Janina der Streber dann aber auf einmal Farbverläufe mit einbaute, wurde es manchen doch zu viel, und man verschwand ins Bett. Noch mal ein Hinweis an alle Nachzügle:, nächstes Mal bleibt das Licht aus wenn wir behaupten schon zu schlafen!
Die Nacht wurde unterschiedlich lang, doch gegen 8 Uhr füllte sich langsam der Frühstückstisch mit Raupen, Opossums, Grashüpfern und sonstigen Tieren.
Dann ging es ans Wimpern kleben und Haare machen, was dieses Jahr wirklich aufwendig war. Doch siehe da, um 11 Uhr waren alle Haare fertig und Wimpern geklebt und wir konnten noch ein Stündchen auf der Terrasse entspannen und uns über unsere Glücksschweine freuen. Gegen 12 ging es dann zur Halle die Kabine sichten, Buffet auspacken und Boden testen. Seltsamerweise kamen die Nervositätswellen schon bei der Stellprobe. Wir sind es aus Hamburg einfach nicht gewohnt dabei schon Zuschauer zu haben. Doch laut Maike haben wir schon viele Menschen verschreckt, obwohl Sabrina die Einzige war, die auch schon die fieses Augen hatte (wir wissen den Grund).
Glücklich für die erste Runde die 10 gezogen zu haben, hüpften wir vorm Schminken noch fix unter die Dusche und hatten wieder alle Zeit der Welt.
Beim Einmarsch beäugten wir dann die zum Teil 20 Jahre jüngeren (!) Gegner. Wir sind also die Frauen die schön tanzen...
Fix wurde sich warm gemacht und schon war es Zeit für die erste Runde.
Wow, hat sich das geil angefühlt! Maike kam schon Tränen überströmt an um uns zu sagen wie toll wir waren, da kam uns der Herr Stefan Wendt dazwischen und meinte, wir hätten eine verbotene Dreier-Hebung. Trotz Demonstration, dass es zwar AUSSIEHT wie einer Dreier-Hebung, aber definitiv keine IST, ließ er sich nicht überzeugen. Raus damit! Ok, ganz ruhig bleiben, mach ich eben einen Butterfly wenn es den Herrn glücklich macht. Bei der ganzen Aufregung ging der Rest der Vorrund schnell rum und es wurden die 9 Mannschaften für die Zwischenrunde bekannt gegen, dabei :o)
Noch mal aufwärmen, ui waren die Beine aber schwer! Aber mit dem *******-Gedanken mobilisierten wir unsere Kraftreserven und lieferten einen.... ordentlich Durchgang ab. Hat gereicht, Finale zu siebt.
Glücklich nur noch einmal tanzen zu müssen, ging es als fünftes auf die Fläche und der Durchgang war wieder besser. Wir sind eben im tiefesten Inneren Sirenen, da flutscht es einfach.
Mit kleinen Einbrüchen ob emotionaler oder gesundheitlicher Natur, warteten wir gespannt auf die offene Wertung. Wir geben zu, wir wollten schon irgendwas zwischen 1 und 3 sehen, da waren wir mal so dreist.
Die Wertungsrichter waren sich doch ziemlich uneinig und langsam packte uns das Grauen. Was jedoch niemand wagte auszusprechen: Wo sind die ganzen Einsen?
Dann kam die Wertung: 1-6-3-1-1
BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM!
Das Geheule hörte gar nicht mehr auf und der Sekt verteilte sich gleichmäßig auf dem Tanzteppich. Wie immer wurden selten blöde Fotos geschossen, dieses Mal mussten die Pflanzen dran glauben. Dabei wurde philosophiert, wann wir das letzte Mal den ersten Platz gemacht haben. Maike & Co. 2001 mit Zirkon, Jule 1997 beim Dance-Cup und für Nele und Julia war es nach 10 Jahren JMD die Premiere. Wenn das nicht doppelter Grund zum Feiern ist. Duschen, aufräumen, essen und packen dauerte wie immer etwas länger und so kamen wir auch erst recht spät bei Mc Donalds und schließlich um halb 12 am Appelhof an. Der Abschied war erwartungsgemäß kurz, unsere Körper schrieen „BETT!“
Meine lieben Topasen, das war so ein herrliches Wochenende! Hoffentlich werden die nächsten Wochen genauso schön, bescheuert, gruselig und harmonisch wie diese.
Leckt eure Wunden, schwebt noch ein bisschen weiter und ich freu mich auf Hamburg, das wird ein Fest!
Opossum*
Schoten die ich leider nicht mehr ganz unterbringen konnte, aber trotzdem nicht unerwähnt bleiben sollten:
- Lehrer dürfen nicht nackt tanzen
- Lila B. ist Linksträger
- Wir brauchen noch 3 Typen
- Maike hatte früher ein Auto, dass die Farbe wechselt wenn man es in heißes Wasser schmeißt
- „Julia, warum sprichst du eigentlich kein Kölsch?“ – „Meine Eltern sind Bayern“
- Wie, wer hat sich zu viel ausgezogen?
- Bäumchen hat die ganze Zeit nur Porno gedacht
- Zeigt eure Muscheln!
- Evas Mama wusste schon vorher, dass wir Erster werden
- Wissen wir den Weg auf einmal?
Und weil’s so schön war:
Oh, der ist ja süß! Wo is’n der
Trainingslager 2009
Für Topas hieß es dieses Jahr recht früh: Ab ins Trainingslager!
So machten sich an einem verregneten Freitag in Steilshoop mehrere Autos mit Unmengen von Gepäck auf den Weg nach Scharbeutz an die Ostsee.
Nach dem obligatorischen Abendessen, wie erwartet mit Hotdogs, vegetarischen Pasteten und Farmersalat wurden rasch die Zimmer verteilt und schon ging es an die Arbeit. Neben dem Annähen von Spitzenträgern und dem Zerschneiden von Strumpfhosen standen auch noch so anstrengende Aktivitäten wie einen riesigen Berg Süßigkeiten verputzen, Bäumchens neueste Tortenkreation testen und Sekt und Bier trinken auf dem Programm. Endlich fertig mit den für mich zumindest sehr anstrengenden Näharbeiten konnten wir uns so spaßigen Sachen wie Schminke und Haare zuwenden. Dieses Jahr gab es eine erstaunlich schnelle Einigung und nur wenig absonderliche Vorschläge (was natürlich an der großartigen Vorarbeit lag). So konnten die Topasen ganz artig schon um 23 Uhr ins Bett und sich für den anstrengenden Samstag genug Schlaf gönnen.
Erstaunlicherweise war die Halle warm und nachdem wir es dann auch waren, konnten wir uns dem Anfang, und dem Ende des Tanzes widmen. Ein kurzes Mittagessen und eine kurze Mittagspause mussten sein. Während einige trotz eher mäßigem Wetter für 30 Minuten doch noch mal den Strand sehen wollten, nutze der Rest die Pausen größtenteils um noch ein bisschen Schlaf zu finden. Schließlich fanden wir uns ein um uns zu Schminken und zu frisieren. Schminken ging noch relativ schell, aber für so eine ich-komm-gerade-aus-dem-Wasser-Frisur braucht man 4 Friseure, eine halbe Tube Gel und eine Menge Accessoires, die mit noch mehr Nadeln fixiert werden müssen… Aber schließlich und endlich konnten wir Fotos machen. Ohne unseren professionellen Fotografen und Kameramann gestaltete sich das ziemlich schwierig. So mussten 16 barfüßige Monster gleich zweimal in das kalte, nasse matschige Schilfgras vor der Tür hüpfen. Sehr zur Freude und Befremdung sonstiger Jugendherbergsgäste. Aber um es mit Sabrinas Worten zu sagen: „Das tut ja nicht schlecht!“ Kostüm, Schminke und sogar die Frisur überlebten den Praxistest und wurden für passend befunden – großartig erschreckend sexy – na, damit kann man doch leben… Außer mit lilafarbenen Hintern, dem muss Abhilfe geschaffen werden. Während wir uns die Knie wund scheuerten um den Hip Hop Teil zu überarbeiten, in dem es gar kein Hip Hop gibt, fanden andere ihr Selbst:„Ich bin eine Alge.“
Nach dem Abendessen teilte sich die Abendgestaltung wie üblich in zwei Gruppen. Die Einen zog es trotz „Griechischer Saunanacht“ und damit verbundenen schlimmen Vorstellungen in die Ostseetherme. Wir lernten, dass wir alle Studenten ohne Ausweis sind, und dass zu einer griechischen Saunanacht unbedingt der alte Holzmichel gehört. Ja er lebt noch…
Die Anderen lernten viel über Naumis Leben, unteranderem über Jahreskarten für die U-Bahn und bereiteten die Sichtung des Videomaterials vor.
Nach der Zusammenführung beider Gruppen lernten wir dann noch mit Hilfe des Videos: wir sind schlank, Nele jobbt bei Baywatch und wenn du dich verletzt: Naumi ist mit vollem Einsatz für dich da.
Nach kurzem Schlaf fanden wir uns nun doch etwas zerschlagen und verspannt zur letzten Trainingseinheit am Sonntagmorgen ein. Nach einiger Verzögerung, in der wir die Kinder suchen mussten, ging es dann in die letzte Runde. Mit wunden Knie und Füßen wurde nochmal hier geputzt und da verändert. Zum Abschluss einmal alles für uns und für den Koch – und wir konnten das Ergebnis dieses Wochenende von Yvonnes Gesicht ablesen.
Zufrieden mit uns und dem was wir geschafft haben, ging es nach Mittagessen, Sachen packen und einer letzten Besprechung heimwärts.
Ihr Lieben, ich möchte mich bedanken, besonders bei allen, die mitgefahren sind um uns zu helfen: Magda, Andrea, Hanne, Güni und Urte (Michi du hast uns gefehlt – Gute Besserung!), aber auch bei euch allen für ein harmonisches, friedliches, lustiges und trotz aller Anstrengungen entspannendes Wochenende. Ich freu mich auf die kommende Turniersaison mit euch!
Eure Maike
Nostalgie – Topas feiert Weihnachten mal anders
Am letzten Donnerstag vor Weihnachten zog es den kleinen Topaszoo mal in eine ganz andere „Sporthalle“ => das Rabatzz.
Kennt ihr nicht? Kannte ich auch nicht, sollte man aber dringend mal kennenlernen. Ein riesiger Indoorspielplatz, der gnädigerweise einmal im Monat seine Tore für große Kinder wie uns öffnet.
Bewaffnet mit Socken, Turnschuhen und ein bis zwei Topas T-shirts zum wechseln und natürlich um uns in diesem Gewusel auch wieder zu finden machten wir und begeistert auf den Weg.
Schnell war die eine oder andere in Trampolin, Bällebad, Hüpfburg oder aus der super Teppichrutsche begeistert am spielen. Die eine oder andere verloren wir in einem gigantischen Klettergerüst, bei dem es mindestens hundert Abzweigungen zu geben schien. Und während die ganz mutigen unter uns den Hochseilgarten testeten, bekamen diejenigen, die einfach zuuu neugierig sind einen nassen Hintern – unschön! Darauf gab‘s dann erstmal Pommes! Wir sind schließlich beim Training, oder so…
Total kaputt (es soll sogar Leute gegeben haben, die schwitzten!), aber restlos begeistert vom spielen, raufen, klettern, hüpfen und rutschen gingen wir in die Weihnachtsferien.
Begeistert und kindisch, eure Maike
Wo liegt eigentlich Zitzewitz? Ein weiterer Topas-Showauftritt
Eigentlich hatten wir den zwei Jahre alten Tanz „Hauch von Seide“ nach dem Showaufrtitt im Dezember endgültig eingemottet, aber todgeglaubte leben länger…
Ehe wir uns versahen, sah uns jemand und schon waren wir gebucht. Also los. Fleißig wieder einmal den ja nun schon etwas in Kopf und Körper festgesetzten Tanz aufpoliert und auf ging‘s.
Nach Training, schminken, frisieren und Brot mit Senf(Dip) machten wir unsam Samstag den 24.01.09 auf die lange Reise nach Glinde. Wenn Topas sich auf eine Reise begibt, und dazu ein Navi verwendet, kann das schon mal gefährlich und spannend werden. So zum Beispiel wenn einem das gruselige Teil rät, mitten auf der Autobahn LINKS nach Zitzewitz abzubiegen! Links? Da ist nichts! Nur Dunkel, Leitplanke und Gegenverkehr. Und Zitzewitz? Was sollen wir da? Wer will da hin? Und warum gibt es etwas, dass überhaupt so heißen darf…?
Naja, das Motto des Abends war gefunden und so trafen wir Herrn Zitzewitz in Zitzewitz… und so weiter. Dazu passend fühlten wir uns schon etwas eigenartig bevor wir reingingen. Tja man sollte halt immer bedenken, wenn drinnen Licht ist und draußen dunkel könnten einem 7 Mädels bei den Übungen ohne Partnerin beobachten… Lustig J
Drinnen wurde es dann nochmal ein bisschen gruselig, als ein Mann nach dem anderen durch die Umkleidekabine wuselte, aber schließlich fanden uns Ganne und Hüni und nahmen sich wie immer unser und unser Nervosität an.
Denn zwischen so vielen braungebrannten, halb nackten und geschminkten Standard-Paaren fühlten wir uns ohne Schuhe und blass ein bisschen sehr auffällig.
Etwas verunsichert vom gewachsten Tanzparkett legten wir dann aber doch einen respektablen Auftritt hin, der vom Veranstalter zusätzlich zur Gage noch mit Pralinen belohnt wurde. Hmmm, ob die uns kennen?
Bevor wir diese Frage beantwortet bekamen, machten wir uns lieben schnell davon und überließen Hanne und Güni die Bürokratie und das Zuschauen.
Wie immer bei solchen Aktionen hab ich unglaublich gelacht und mich hinterher super gefühlt. Ich hoffe euch ging‘s ähnlich.
Wie immer die allerbesten Grüße aus der Redaktion ;-) , eure
Maike
13.12.2008 Showauftritt im Elysee
In diesem Jahr sind die Topasen vor Weihnachten noch einmal fleißig und holen einen drei Jahre alten Tanz heraus, um ihn bei einem Showauftritt im großen Stil im Elysee zu präsentieren.
Wie schon beim letzten Auftritt ging auch diesem eine Trainingseinheit voraus, dieses Mail allerdings etwas anständiger. Trotzdem fanden wir bei einem kleinen Fingerfood-Imbiss beim Schminken und Frisieren wieder bemerkenswertes heraus. Wenn zum Beispiel Sabrina der Naumi gute Ratschläge gibt, kann sich das schon mal so anhören: „Nicht reinhängen und ziehen!“ „Hinsetzen und drücken!“ Gut, dass es da einen Zusammenhang gab…
In zwei Autos gequetscht (Parkplatznot?) ging es für die acht Topasen und einen Güni im Smoking (Schick!) nun in Hamburgs vornehme Ecke, ins Elysee. Das mit dem Parken war wirklich nicht ganz einfach, fast hätte unser Bäumchen im Auto bleiben müssen… Nach einem etwas fischigen Empfang in der Garage, ging es in eine beeindruckende Lobby und schließlich zu einer Gruppe Standard/Latein TänzerInnen zum umziehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Strumpfhosen und ihren Löchern (ja, da kommt der Mittelfinger durch) und Hosen ohne Band zum befestigen, ging es auch schon los. Zuerst besorgte Yvonne uns – ganz Geschäftsfrau – einen Job im hinterherrennen, dann mussten wir nur noch warten bis Güni fertig war mit seiner Anmoderation (Wie lange redet er denn so? –Solange man ihn lässt…) und dann nichts wie los. Platz war hier reichlich, leider auch genug um kurz mal die Orientierung zu verlieren, sahen schließlich auch alle Seiten irgendwie gleich aus… Aber dass wir gleichzeitig auf Großleinwand zu sehen sind, hätten wir doch ganz gerne vorher gewusst. Aber genossen haben wir es alle! Das Publikum ging ordentlich mit und lies auch den einen oder anderen bewunderten Laut hören. Auch im Nachhinein bekamen wir noch das eine oder andere Kompliment vom fachkundigen Publikum, und gingen so – entschädigt für den Aufwand des schon wieder „fremden“ Tanzes müde und zufrieden nach Hause.


