Dance-Contest 2009
"Meer" tanzen (Auszug von der -unser-norden.de)
Einmal auf der »Unser Norden«-Bühne vor großem Publikum die eigenen Choreographien vorführen, dieser Traum ging für die Teilnehmer des »Unser Norden«-Dance-Contest in Erfüllung. Denn nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr ging dieser Tanzwettbewerb in die zweite Runde. Hier konnten während der Kieler Woche wieder viele Gruppen zeigen, was in ihnen steckt.
Egal ob Modern Dance, Hip Hop, Video-Clip-Dance, jede Tanzform und Stilrichtung war erlaubt. Nur das Motto »Meer« war vorgegeben. Jeder Tagessieger nahm am großen Finale am 28. Juni zusammen mit dem international renommierten Choreographen Robert Steinbacher teil und hatte die Chance auf ein stattliches Preisgeld.
Die Sirenen verzauberten
In diesem Jahr tanzte sich die Hamburger Tanzformation Topas in die Herzen der Fachjury und auch der meisten Zuschauer. Als „Sirenen“ aus der griechischen Mythologie, die mit ihrem Gesang (in diesem Fall ausnahmsweise auch mit ihrem Tanz) die Seefahrer betörten, lieferten sie eine mitreißende Performance ab, die nicht mit reiner Athletik, sondern vielmehr mit besonderer Ästhetik, Harmonie und Atmosphäre überzeugte. Herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung und den 500 € Preisgeld!
Weitere Informationen zur Kieler Woche und den anderen Formationen (Video) findet ihr
auf der "unser Norden"-Seite.
* in der Rubrik: Dance-Contest sind die Formationen gezeigt
* in der Rubrik: mittendrin sind Berichte von der Kieler Woche.
Weiter Videos im Formationsbereich.
Die „Mäuschen“ machen die Kielerwoche unsicher
Am 20. Juni machten sich 6 Sirenen auf den Weg zur Waterkant.
Um 10:30 hieß es fertig Anziehen, Haare machen, Haare machen lernen (für eventuell nächstes Wochenende) und Schminken.
Noch mal kurz die verkleinerte Formation stellen, in die Kostümen geschlüpft und dann ab ins Auto (stink stink), dass uns zum Dance-Contest der Kieler Woche bringen sollte. Da wir dank Michi das Berliner Turnier auf Video gucken konnten, wurde das wichtige Wimpernkleben und letzte Ausbesserungen machen auf später verschoben. Während wir danach versuchten schon mal Dinge fürs Brunch zu besprechen, stellte ich fest, dass ich zwei unterschiedliche Wimpern auf den Augen hatte. Das kommt davon wenn man Wimpern im Auto klebt...
Den ganzen Morgen schien die Sonne, aber kaum waren wir losgefahren regnete es in Strömen. Schon kamen ersten Fragen auf: „Ist die Bühne eigentlich überdacht?“
Maike wusste darauf eine gute Antwort: „Ist doch gut wenn es regnet und die Bühne nass ist, dann werden unsere Kostüme endlich mal sauber“
Überhaupt hatten wir vorab schon ein paar Dinge geklärt:
„der grade Schmal zischen dünn und dürr ist klein“,
„die Strumpfhosen werden immer dünner, machen aber trotzdem dick“ und
„unechter Käse ist viel gesünder...“
Als wir dann in Kiel ankamen stellte Yvonne fest, das man im Auto ja nur sie in voller Montur sah und alle anderen sich gut hinter getönten Scheiben verstecken konnten. Der Parkplatzwächter schaute etwas irritiert, aber als er das Gekicher von hinten hörte, bekam auch er ein Lächeln im Gesicht. Nach kurzer Pinkelpause im Container ging es dann ab ins Unser-Norden-Dorf und „Nein, wir sind kein Jungesellinenabschied! Sag jetzt nichts, Du siehst auch nicht besser aus.“
Der mega Platz vor der Bühne wurde nicht wirklich von den zahlreich erschienenen Zuschauern gefüllt, aber es hatten sich tatsächlich 3 unserer treuen Fans eingefunden. Danke noch mal für das Anfeuern ;)
In Turnschuhen auf glasigen Asphaltboden versuchten wir uns zu merkwürdigem Beatbox warm zu machen. Als Zweites waren wir dann dran.
Einer unserer Gegner wurde kurzfristig von seinen Mädels verlassen und der andere war noch so jung, dass er Michael Jackson bis vor 1 ½ Jahren noch gar nicht kannte. Na das kann heiter werden...
Und dann war es auch soweit. Schnell mal eben getanzt, von der Lichtshow hinter uns aber nix mitbekommen. Das auf der Bühne stehende Podest wurde etwas plump integriert und der Marienkäfer-Move eingebaut.
Es ist ja eigentlich gemein, direkt nach dem Auftritt interviewt zu werden, aber Eva hat das super durchgestanden. Ich sag nur: verführerisch, dreckig, sexy...
Nach der Bekanntgabe, dass wir der Tagessieger waren, und damit zum Rerecall eingeladen sind, wurde fleißig noch mal getanzt und ein neuer Fanclub dazu gewonnen. Dieser war allerdings unter 18 Jahren und mit ordentlich Promille betankt. Ich sag nur: „Mäuschen“
Danach ging es stolz wie Oskar zum nächsten Crépesstand, ein par Fotos wurden „im Wasser“ gemacht und dann hieß es wieder ab zum Appelhoff. Während der Videoanalyse auf der Rückfahrt wurden schon erste Abschmick-Aktionen gestartet und nach und nach fiel jedem Einzelnen aufs Neue auf, dass wir ja ganz ohne Alge getanzt hatten. Aber es hat ja trotzdem geklappt.
Zu Haus angekommen zieht Nele sich dann nur kurz aus und steigt aufs Rad, während Eva für die einen nur Schnappatmung hatte, für alle anderen aber die längste Erotikstimme der Welt“.
Am 28. Juni also trafen sich alle Tagessieger, die sich im Laufe der Kielerwoche qualifiziert hatten um 14:00 Uhr zum Finale. 2 Sirenen bildeten das Gerüst, 4 wurden ausgetauscht, was dazu führte, dass wir uns schon um 09:45 Uhr trafen, denn Nele und ich waren Friseurneulinge.
Schon gleich die ersten Fragen: „Wozu sollten wir Geld mitbringen? Ich war extra noch mal bei der Bank. Benzingeld?“ Oh man, da hatte aber jemand die Mail nicht so ganz verstanden. Nächstes mal bitte besser ausdrücken Yvonne =)
Zum Glück waren genug da um zu erklären, dass unser Coach damit sagen wollte, dass wir gefälligst gewinnen und das Preisgeld nicht vergessen sollen.
Die nächste schon etwas panischere Frage: „Bäumchen warum hast Du nichts in den Händen?“ Bäumchen war nämlich diejenige, die eigentlich Schminkkoffer, Haarkoffer und Kostüme bei sich haben sollte. Sie kam allerdings mit leeren Händen!
„Ach so, die hab ich im Auto vergessen...“
Haare machen ging schneller als gedacht, Naumi wurde eingewiesen, dass sie beim Auftritt die Beine zu öffnen habe, während sich der Wimpernkleber wiederum zwischen Magdas Beinen befand. Nele stellte zur gleichen Zeit fest, „das sie O.K. sind, wenn sie kleiner sind als Magdas.“ Worum es da wohl ging...
Dann kam auch schon unser Taxi, aber trotzdem stellten wir noch mal schnell die 6-er Formation, denn es bildeten ja nur 2 von 6 das Gerüst...
Dank Michi haben wir einige der Gegner schon mal vorab während der Autofahrt inspizieren können. In Kiel angekommen stand der gleiche Parkwächter, diesmal sofort grinsend, an seinem Platz. Zu unserer Verwunderung sagte er aber nur: „Heute kein parken hier!“
Michi versuchte alles: „Aber ich kann doch meiner Mädels nicht durch die ganze Stadt laufen lassen“, trotzdem mussten wir einen anderen Parkplatz nehmen.
Als wir bei der Bühne ankamen stellten wir fest, dass unser frisch gewonnener Fanclub nicht wie versprochen zum anfeuern da war.
Aber gut, wir hatten trotzdem unsere treuen Fans vor Ort. Ganze 5 waren es diesmal. Ein dickes Dankeschön an euch.
Dann ging es los, dachten wir, oder doch nicht? Gerade wieder Jacken übergezogen, ging es dann tatsächlich los. Das war wohl eine Fehlinfo. Naumi wollte gleich mal den falschen Weg auf die Bühne nehmen aber Zum Glück konnte ein Security-
Mann sie davon abhalten. „Bist Du heut zum ersten mal hier?“ darauf hin gab es nur ein klares: „Ja“
Da die Musik anfangs nicht hörbar war, auch dank der Nebelmaschinen die zum Finale eingesetzt wurden, verpasste ich meinen Einsatz und dachte Nele sei aus Versehen umgefallen. Alle andern bewegten sich aber ebenfalls und so wurde auch mir bewusst, die Musik muss wohl schon laufen, na dann wollen wir mal los tanzen.
Wie letztes Mal direkt danach ein Interview. Laut Bäumchen tanzen wir sonst nicht in der Öffentlichkei, sondern nur in der Halle. Mit gemischten Gefühlen wurden danach die Gegner begutachtet. Wir selbst waren nicht alle zufrieden mit unserer eigenen Leistung, ob es wohl reichen würde?
Und wieder kam die Frage auf, bis auf bei einer Gruppe, wo ist das Thema Meer?
Währe es nach dem Publikum gegangen, das diesmal wirklich zahlreicher erschienen war, hätten wir wohl den letzten Platz gemacht und wohl ehr nur einen Trostpreis verdient... Aber die Jury sah das zum Glück anders: GEWONNEN!!!
Wieder ging es nach einem längerem Siegerinterview zum Crépesstand... Dann hieß es nach Hause fahren, wobei sich Naumi wunderte, warum es so feucht zwischen ihren Beinen war, was sich dank eines Abschmiktuches aufklärte, während ich noch einen schönen Dreher brachte: „Hanni und Günne“.
So Mädels es waren 2 tolle Tage auf der Kieler Woche mit euch. Es hat Spaß gemacht komisch angeguckt zu werden, leckere Crépes zu essen und vor allem zu siegen! Danke auch noch mal an unser Taxi, Du hast uns sehr komfortabel vom Appelhoff zur Bühne gebracht.
Eure Li
Bilder vom Finale (28.06.09)
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
Der Siegertanz in der Vorrunde
Kiel 20-mq.wmv
Windows Media Video Format [12.5 MB]
Download
Bilder von der Vorrunde (20.06.09)
Die Bildergalerie benötigt mindestens Flash Version 9.0.28!
Bitte installieren Sie den aktuellen FlashPlayer.
