3. Turnier in Hamburg | 05.05.2012
Bericht des HATV unter http://hatv.de/berichte-termine/
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2. Turnier in Berlin | 24.03.2012
Morbide Damen sichern den Zweiten!
Vorab die Warnung: Ich bin nicht Deutsch, falls ihr Schwierigkeiten mit dem Inhalt dieses Berichts habt, tut es mir sehr Leid! Allerdings, liegt es nicht an der Herkunft des Verfassers, sondern an der chaotischen Art der Mannschaft!
DIE HINFAHRT: Berlin! Berlin! Wir fahren nach BERLIN! Ich freue mich riesig diesmal endlich mal dabei zu sein =)
Sehr passend zu meiner persönlichen Laune, war auch die morgige Stimmung im Bus sehr entspannt. Mit ein Wenig „Hände hoch!“ und „Rote Kiste“ erfanden wir „Leider Geil“ den vorderen Barty Busteil! Im hinteren Busteil wurden derzeit andere wichtige Dinge ausdiskutiert: „Wie sich Männer mit Anfang 30 verändern?“ und „Warum hat der Bär große oder kleine Ohren?“ ( für alle, die in Bio nicht aufgepasst haben und Sabrina nicht glauben wollen: http://www.biologie-lexikon.de/lexikon/bergmannsche_regel.php)
Die eigentliche Klo Pause wurde von einigen zum Umlernen vom letzten Trio genutzt. Ich entdeckte durch einen glücklichen Zufall meinen Traumjob: Leuten die fehlenden 20 Cent Münzen dazu zu geben und dafür den Bon im Wert von 50 Cent einzukassieren. Ein sanifaires Geschäft!
ANKUNFT: Am Herzen Berlins vorbei, sind wir bald am Hinterteil angenommen. Hönow… assoziiert man vielleicht nicht direkt mit Berlin, dafür aber mit Esthers aller erstem Turnier, Anis letztem Turnier, dem Aufstieg in die 2te Bundesliga, mit den Spinnen und mittlerweile mit unseren angemalten, angefackelten und zerrissenen Unterkleidern, die bereits 3 Mal in dieser Halle mittanzen durften.
Zum erstem Mal bei einem Turnier hab ich erlebt, dass wir zu viel Zeit hatten… und Magda, dass wir uns „ sofort gierig aufs Buffet stürzten“. Bevor wir uns umgucken konnten verschwand unser Haarkoffer mit Jule nach draußen, mit reichlich Futter eingedeckt folgten alle restlichen Topasen. Draußen ging es wie immer um die Altersverteilung, Geburtserfahrungen und Erwartungen, sowie, laut RTL Fernsehen, zahlreiche heilende Wirkungen von Schinken, Wurst und Kinderschokolade. In der Kabine streiteten sich Ani und Magda um Neles Muschi. Mit Erfolg! Die, anfangs, besitzergreifende Nele verkündete: „ Jetzt dürft ihr auch mal spielen“. Als sich herausgestellt hatte, dass diese eine „Zickenmuschi“ war, haben sie es doch gelassen. Für alle nicht-Topasen, die aus unseren gemeinsamen Duschgeschichten bereits Unanständiges vermuten^^, die nötige Erklärung: Muschi ist Yvonnes grüne, elektronische Weckerkatze! ...noch mehr verwirrt? Macht nichts, ich bin ja schließlich nicht Deutsch!
Kommen wir zur STELLPROBE: Die meisten waren gerade am Aufwärmen, als Franzi sich Sorgen um ihre Kondition machte und Jules beruhigende Worte „Ich habs ja auch geschafft!“ als „Ich hab sie abgeschafft!“ interpretierte. Da freuten wir uns alle natürlich und gingen selbstbewusst auf die Fläche. (PS: Hinterher haben wir noch mehrmals an Jules magischen Kräften zweifeln müssen.) Die Stellprobe gerade vorbei, stand Jule plötzlich schon fertig geschminkt da. Bäumchen suchte noch nach neuen Opfern: „Wer braucht noch Augenringe?“. Der Rest versuchte möglichst schonend eine Locke ins Haar zu bekommen… und schon standen wir in einem Raum mit Clooney, Smith und Captain Jack… bereit zum Einmarsch. Die Gruppe Topas mit der Startnummer Sex (keine Schnarchnummer 7, das ist doch eine deutliche Steigerung) von der GFG- (S)teilshoop war als 8te dran. Noch eine Anweisung von Yvonne: „Sonne aus dem Arsch!“ und schon tanzten wir… die erste Runde war gut, aber natürlich ging da noch mehr. Wir brauchen mehr Sonne… oder mehr Arsch?
Eine Zwischenrunde mit 8 Formationen. Die Dream Dancers und die Twilights leider nicht mehr dabei. Unser Baby zieht die 2 und wir versammeln uns ohne eine weitere Aufwärmung im Kreis, stehen am Flächenrand, hören mal wieder, wie Topas aus (S)teilshoop angekündigt wird. Schon ist auch die zweite Runde vorbei. Laut Coach war diese ziemlich schlecht, gab wohl mehrere Patzer, jeder fühlte sich hier und da angesprochen, insgesamt ein ziemliches Chaos. Zum Glück reichte es noch fürs Finale. Nur noch die JaMoDas, Dancing Rebels, Madley und Offbeat mit uns am Start. Wir ziehen erneut die 2. Alle recht sauer über die schlechte Zwischenrunde und motiviert es noch besser machen zu dürfen, standen wir zum letzten Mal an diesem langen Tag an der Fläche.
Die Finalrunde war grandios! Die Sonne schien und schien ausm Arsch und Janin behauptete, sie hätte diese sogar gefühlt… Jule fasste zusammen: „Was sich so geil anfühlt, kann einfach nicht schlecht gewesen sein!“ und tatsächlich reichte es für einen sicheren 2ten Platz(22223). Yaaaaay!
Noch ein Wenig Deichkind zum Abdampfen, schnell unter die Dusche und ab in den Bus Richtung Hamburg. Nicht ohne neue Offenbarungen: Esther hat Haare im Arsch…nun ja, dafür steckt Naumi ihr Besteck ständig unten rein und muss Yvonnes schnorren.
Die Busfahrt an sich war eher ruhig, nach „Kuss-Kuss“ Salat und Turniervideo gabs für alle eine Runde Schlaf=)
Das war mal wieder ein echt toller Tag, Mädels! Ich hatte fast schon vergessen, dass wir uns diese Verspannungen, Zerrungen und blaue Flecken ja gar nicht nur aus leidenschaftlichem Masochismus antun!
Vielen Dank für den Spaß und die Schmerzen^^ auch einen Riesendank an Hanne, Günni und Fans. Bis zum nächsten Mal in Hamburg! Die Kabinenverteilung wird demnächst ja besprochen :P
Noch ein Wenig Resonanz vom Tag danach:
Franzi: Boah! Waaaahnsinn. 2. Platz in der 2. BL. Verdammt wird das spannend! Jetzt bin ich endgültig am Ende, aber das wars eindeutig wert! GFG olé! :) Was würde ich ohne diesen Verein tun?
Bäumchen: kaum vom Turnier zu Haus steht unten die Feuerwehr vor der Tür....was für ein aufregender Tag......aber der 2.Platz ist immer noch LEIDER GEIL!!!!!!!!!!!!!! :) -WHAAAAAT?
Nele: Marry me, bury me.... wir haben den 2. Platz gerockt!!!!!woohooo :-D
Jule: finale lief gut, myrthe ging steil, zweiter platz - leider geil
Yvonne: bin immer noch am Dauergrinsen-erneut 2.Platz für Topas-leider geil!!!
Valeriya
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1. Turnier in Hilden | 03.03.2012
Leider geil
Zack, erstes Turnier der Saison steht an, sind wir in der Panikphase oder doch schon in der Vorfreudephase?
Beim letzten Training am Donnerstag war wohl alles drin, von Schockstarre über Tanzen-unter-Wasser-Gefühl-weil-Ohren-zu über rampensaumäßig aufgelegt und natürlich die bodenlose Albernheit, die
uns Topasen in Zeiten der Not so gerne packt. Yvonne und Bäumchen vorne wussten nicht so recht was sie mit uns machen sollten. Ging aber auch nicht mehr viel, denn schon war es Samstag,
aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah.
Pünktlich um 8 Uhr wurde sich bei der Nele getroffen und obwohl sie und auch Yvonne schön verschlafen hatten, kamen wir rechtzeitig um viertel nach 8 los Richtung Hilden. Nele war wohl so im
Speed-Modus, dass sie einfach davon spazierte ohne Rayk Tschüss zu sagen „Neeeeleeeee?????“
Die Fahrer im Party-Bus hielten sich mit Erdbeerkäse, den JipJips und Bauerbeitern, die anscheinend gerade Home Office machen, beschäftigt, während sich der andere Bus wünschte, dass Franzi zum
nächsten Training einen Myrthe-Porno besorgt. Apropos, wann wurden eigentlich unsere Wohnungen von unseren Männern angepimmelt? Müssen wir später mal nachfragen. Dann sollten wir auch gleich mal
Anna fragen, die hat da wen, die ist zwar nicht ganz billig, aber dafür umso gründlicher…
So gut aufgelegt und vor sich hin tanzend fuhren wir auch schon bei der nächsten Raststätte ab, sehr zur Freude des neben uns parkendem Auto voller junger Männer, die wir spontan zu Fans
rekrutieren wollten. Doch bevor wir sie fragen konnten, ob sie mit nach Hilden kommen, waren sie schon geflüchtet - komisch…
Auf der Raststätte musste Yvonne ersteinmal von Maike beruhigt werden, dass die Stimmung im Party-Bus wirklich gut war und wir nicht die ganzen Fahrt durchhüpfen und dann beim Turnier kaputt
sind. Das sollte erst später kommen.
Wieder auf der Autobahn überlegten wir, was wir denn heute so erreichen wollten? „Ich will zufrieden sein, und Yvonne soll zufrieden sein.“ Sinnierten wir – „Die is' nie zufrieden!“ bölkte Nele.
Der einzige Stau war dank Live-Ticker für das zweite Auto nicht so überraschend und schon kam die Ausfahrt Hilden: Achtung alle Hände hoch!
Während wir auf dem Parkplatz also auf die anderen warteten, entworfen wir schon mal die Choreo für's nächste Jahr, sehr zur Irritation der anderen eintreffenden Formationen. Und nein, das war
kein Hamburger Underground-Rap, das war Deichkind.
Schon etwas durchgeschwitzt und sportlich eigentlich fertig für den Tag ging's also gemeinsam die Halle inspizieren. Yay, eigene Kabine, genug Platz für's Buffet! Aber man sollte als Ausrichter
aufpassen, was man alles so in den Mülleimer wirft.
Ab auf die Tribüne um einmal-schöne-aber-jetzt-zerrupfte Brautfrisuren samt Schleier zu basteln, bisschen was zu essen und schon wurde sich warm gemacht zur Stellprobe. Beine, hört auf zu wackeln
und ihr da vorne, guckt man alle weg. Warum ist man bei der ersten Stellprobe der Saison nur immer so nervös?
Aber nur ein Rempler, wir haben uns nicht verlaufen, Hecke steht, sollte klappen. Nur Janin musste man kurz austreten bevor noch ein Unglück geschieht.
Schnell duschen, schminken, anziehen, wer auch immer es war, wir haben die 1 gezogen. Unseren nachgereisten Fanclub konnten wir aber noch schnell begrüßen, bevor wir uns warm machen
mussten. Zum Kreiseln ging‘s noch mal vor die Tür, dann Begrüßung der Formation ohne Lemminge wie bei der DM letztes Jahr. Kurz der Showact (nein, das sind diesmal nicht wir), WIR SIND
MYRTHE!
Jaja, die erste Runde der Saison, was soll man anderes sagen. War schon besser als von einigen erwartet, nur bei Nele lief es einfach zu gut, der Bauchklatscher musste sein. Dafür danach gedreht
wie 'ne Eins! Irgendwas ist ja immer und so richtig der Funke ist auch nicht gesprungen. Kann man die erste Runde nicht einfach streichen? Ließ sich auch nicht ändern, immerhin konnten wir jetzt
die anderen Mannschaften angucken.
Und wieder merkten wir beim Zuschauen, wir sind anders, dieses Jahr vielleicht noch mehr als sonst. Bleibt die Frage, lieben oder hassen? Unsere Fans jedenfalls liebten uns, so soll's sein.
Reichlich nervös waren wir dementsprechend bei der Verkündung der nächsten Runde: Zwischenrunde mit 8... Als wir dann auch noch als allerletztes aufgerufen wurden, lagen schon einige Nerven ganz
schön blank, der Jubel war aber umso größer. Als Drittes dran hieß es sich beeilen, Warm-up extrem verkürzt, Kreis muss sein!
Und zweite Runde war besser so wie es sein sollte. Ab Barrel zwar etwas konditionsschwach und im Fünfer musste ich gefühlte 3 Stunden auf Julia warten, aber insgesamt eine rundere Sachen und ohne
Riesenpatzer, puh!
Wir Tänzer waren entspannter, der Coach umso angespannter. Der Kreis fürs Finale, das wir mit 6 anderen Formationen dann erreicht hatten, war wohl einer der emotionalsten den wir hatten. Wir sind
Myrthe, wie lieben die Choreo, und jetzt tanzen wir NUR für Yvonne!
Und endlich platzte der Knoten! Glücklich, fertig und erleichtert brachen wir Myrthe-like auf der Matte zusammen und gucken uns zusammengekuschelt den Rest des Finales an. Was jetzt noch kam, uns
war's egal, das oben gesteckt Ziel war erreicht.
Für die offene Wertung wurde sich dann doch wieder etwas angespannt vorne an der Fläche getroffen, was das wohl wird?
Und wie erwartet, die Wertungen konnten gemischter und teilweise überraschender nicht sein. Das schönste Beispiel?
Unsere Wertung: 7-7-2-1-1 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ah, was ist das?????
2. Plaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaatz!!
Entweder sie hassen oder sie lieben uns, sind wir Brightwatchers oder was? Unglaublich erleichtert und glücklich zur Siegerehrung, den scheinbar genauso geplätteten Siegern den Dancing Rebels
gratuliert und zu leiser und viel zu kurzer Musik noch gefeiert. Gruppensex-Foto musste noch sein und wenn es auf der Fläche keine Musik mehr gibt wird eben unter der Dusche weitergefeiert!
Es wurde fleißig geklopft, getanzt und als alle sauber waren noch mal alle mit Sekt abgeduscht, so soll das sein. That's enough!
Auf zu Mc Donalds! Doof nur wenn man zwei Mal dran vorbeifährt… Bei Burger, Eis und Wrap wurde noch ein bisschen der Tag Revue-passiert und Naumi stellte fest, dass es mit Franzi und Esther so
ist, als wären sie nie weg gewesen.
Gegen 3 Uhr trudelten wir dann endlich in Hamburg ein mit kurzem Abschiedsküsschen ging's ab nach Hause ins Bett.
Topasen, war das ein Tag, ich liebe euch!
Jule*
PS: Erstaunlich, dass man mit uns noch so Spaß haben kann!
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Trainingswochenende 2012
Topas geht steil - Tendenziell heiße Bräute erwarten dich!
Und plötzlich war wieder Trainingslager. Für mich das zweite Mal in diesem Jahr. Während ich vor zwei Wochen aber noch faulenzen konnte, erwartete mich diesmal die Aussicht auf tendenziell heftigen Muskelkater.
Am Freitag um 17 Uhr stand ich mit Sack und Pack vor meiner Wohnung und wurde pünktlichst von Jule und Naumi eingesackt. Freudig darüber, dass es um die Uhrzeit immer noch hell war, stieg unsere Motivation und Redseligkeit. So wurde getratscht, gekichert und spekuliert und plötzlich waren wir auch schon an der schönen Scharbeutz’schen Strandallee angekommen. Und es war immer noch hell!
Anscheinend hatten wir eine gute Zeit erwischt. Denn für einige lief die Fahrt nicht ganz so entspannt. Maike und Magda mussten sich aufgrund eines liegengebliebenen Lasters quasi off-road durch das nordische Hinterland arbeiten und wagten einen kurzen Besuch in Schmachthagen.
Als dann gegen 19 Uhr so langsam auch der Rest eintrudelte und sich über das tendenziell reichhaltige Abend-Buffet (Salat und Brot – ohne Aufschnitt) hermachte, bemerkte Naumi tendenziell korrekt: „Mittags und abends gibt es hier immer warm.“ Stimmt ja auch fast. Auch der Nachtisch war lecker. Es war Panna-Cotta-Day und da darf man sich auch mal zwei Portionen nehmen.
A propos Essen (das ist hier ja ein großes Thema): Schnell wurden die Zimmer verteilt – das mit dem Meerblick hatten wir leider nicht so drauf – und der Inhalt sämtlicher Naschtüten im Aufenthaltsraum verteilt. Dieser Anblick erinnerte Naumi daran, dass sie ihre Zahnbürste zu Hause liegengelassen hatte und eine großangelegte Suche nach einer Ersatzmöglichkeit konnte gestartet werden. Mit Janinas Auto kam dann unter sirenenartiger Ankündigung die Erlösung und Klein-Nele ist noch einmal davon gekommen. Sie musste ihre Übungszahnbürste also nicht teilen. Das letzte Auto verteilte sich schnell auf die Zimmer und gesellte sich zu den anderen in den Aufenthaltsraum – achso: Und der letzte nimmt die Tür mit!
Es war keine Zeit zu verlieren. Ziemlich schnell ging es dann an das Kostüm. Was Naumi allerdings dabei hatte, war ein Bimsstein (nicht Bimstein), der uns die meiste Arbeit mit der Nagelfeile ersparte. Damit konnten wir – welch ein Jammer – unsere neuen Strumpfhosen verunstalten. Die Lochprozedur sorgte wie zu erwarten für so manch lustige Kommentare: „Ich hab erst ein halbes Bein. Ich brauch‘ noch“, „Ich hab da auch noch keinen Schlitz. Wenn du einen haben willst, musst du Bescheid sagen“, „Wir müssen uns sammeln und uns gegenseitig beschneiden“, „Ich hab da übrigens einen schwarzen Schritt“, „Nele will jetzt noch von hinten“ and so on. Yvonne suchte derweilen nach…irgendwas…„wshco schint tiy scherfetchden Taiele?“ und Valeriya hatte die Erkenntnis, dass sie im Takt trinken und massieren kann. Für eine weitere Erleuchtung sorgte der Sekt zu späterer Stunde. Denn Hanf hilft übrigens gegen Krebs. Wir…äh…kamen also gut voran. Erneut weniger Glück hatten Madga und Maike, die sich draußen in Eiseskälte mit dem Anfackeln unserer Unterkleider versuchten. Für Abhilfe sollte am kommenden Morgen - die Kerzenvariante sorgen (Ein schöner Reim).
Kostüm stand. Nun war die Schminke dran. Nachdem ich relativ schnell abgewählt war ;) hatten wir uns nur noch gegen die Spinnenversion von Nele und Esther zu entscheiden. Janin hatte gewonnen und auch Li sah damit tendenziell wunderbar tot aus. Lippen rot? Nein blau. Mist wir haben kein blau. Aaaaaber wir haben Lakritz! Und Würstchen. Aber das dazugehörige Foto lasse ich unkommentiert :-) Irgendwann macht einen aber auch das ganze Zerfetze und Gequieke ein bisschen müde und so verzogen wir uns gegen Mitternacht fix in unsere Zimmer, den kommenden Tag tendenziell ein wenig ängstlich erwartend.
Mit drei Schichten, Schal und Mütze trafen wir nach dem Frühstück in der Halle ein. Und die war…WARM? Whaaaat? Ich dachte, die hätten da nicht mal eine Heizung. Wir wurden also eines besseren belehrt und Yvonne sorgte dafür, dass uns noch ein bisschen wärmer wurde. Allerdings konnten wir das Warm-Up zügig hinter uns bringen und widmeten uns gezielt und tendenziell konzentriert den drei Teilen unseres Tanzes.
Mit Blick auf die Katzenuhr (miau, miau, miau, miau, miau, miau, miau) wurden wir schließlich von den Volleyballern abgelöst und tapsten Richtung Mittagessen und schließlich auch zum Strand. Der frische Wind um die Nase tat uns allen sichtlich gut und wir staunten nicht schlecht über den Anblick, den uns die zugefrorene Ostsee bot. Eisschollen und kleine Schmelzwasserseen waren tendenziell ein prima Fotomotiv und dafür wurden sie auch mit unseren wiederaufgeweckten Kräften für Sprungfotos genutzt.
Nun aber wieder in die Halle. Wir sind ja nun tendenziell nicht zum Spaß hier. Yvonne war sehr gnädig mit uns und ersparte uns das Spinning, die dritte Runde Seilspringen und die Kräftigungsübung. Dann war es Zeit und wir schmissen uns zum ersten Mal trainingsbedingt in unsere Kostüme. Wow. Irgendwie spooky, aber ziemlich geil! Damit wurde uns aber auch schlagartig bewusst, dass wir in zwei Wochen (!!!) unser erstes Turnier bestreiten würden. Ahhhh.
Demnach mussten jetzt noch die letzten beiden Einzelvideos von Esther und Sarah abgedreht und das Kostüm im Gesamtbild abgesegnet werden. Der ein oder andere Schleier fiel, Handschuh rutschte,
Kleid knirschte, aber im Großen und Ganzen waren alle zufrieden, sodass wir noch einmal an verschiedene Teile gehen konnten, wie zum Beispiel crashende Raumwege („Es war blond“) oder den
gefürchteten Kreis („Ich springe irgendwie und hoffe ich lande!“ oder „Doch, ich hatte schon großen Druck auf dem Po!“). Irgendwann war dann auch Coachie zufrieden, auch wenn sie nicht mehr
wusste, wer „die eine“ da vorne war. Da so rechts vorne halt. Aber „Li war Traum“!
Gegen 16 Uhr wurden wir dann wieder von unseren volleyballistischen Freunden abgelöst und wechselten in den Pavillon. Der war ein wenig kalt und tendenziell eher stumpf. Und Yvonne wollte ein bisschen fies sein. Deshalb mussten wir ihr zu dritt vordrehen. Zwei Fouettés und zwei Attitudes. Wie sich herausstellte war das eine gute Idee, denn so konnten wir Naumi davon überzeugen – auch wenn sie es dafür mit Ausdruck machte – noch eine Drehung dranzuhängen. Wir müssen das schließlich alle machen ;-) Zweites Projekt war der Endklumpen. Gar nicht so einfach so viele Hände an Neles Körper zu verteilen. Da wurde es manchmal schon ein wenig heikel. Zu alldem musste Sabrina auch noch unten mittig in sie rein. Dann ging es noch einmal an die Reihe. Impulse wollten verteilt werden. Einige wussten nicht ganz wohin mit ihren Körperteilen, andere kamen gar nicht erst beieinander an. Und wiederum andere amüsierten sich einfach beim Betrachten dieser lustigen Szenerie, die von dem Brautkleid-Klumpen-Gerangel gekrönt wurde. Kennt ihr eigentlich diese Werbung? So fair war Sport noch nie!
17:30 Uhr. (Schon wieder) Essen. Der Großteil verflüchtete sich ziemlich schnell in die Therme und Esther, Janin und ich verfolgten mit Coachie und Family die vergangene Topas-Saison auf DVD (Danke, Michi!!!). Belustigt wurden wir auch von Klein-Nele, die sich einen Spaß daraus machte, Stifte und Schokoriegel in alle möglichen Raumrichtungen zu verteilen. Irgendwann wurde ihr das zu langweilig und sie versuchte sich mit härteren Dingen zu beschäftigen: Feuerzeugen, Handys und Alkohol. Schließlich wird sie ja auch schon bald ein Jahr alt und Brei wird langsam uncool.
Aber es wurde tendenziell spät und wir erwarteten die Saunafreunde schon sehnsüchtig für die abendliche Videoauswertung. Während diese für uns allerhand zu Schreiben mit sich brachte, wurden unsere Lachmuskeln bei der anschließenden Bildershow von alleine trainiert. Herrlich! Ab ins Bett und die erarbeiteten Dinge noch einmal Revue passieren lassen.
Um 6:00 Uhr wurde ich am Sonntagmorgen geweckt als mir mein Block und einige Stifte beim Umdrehen auf den Kopf fielen. An Schlafen war dann nicht mehr zu denken. Allerdings traute ich mich auch nicht, eine Bewegung zu machen um den befürchteten Muskelkater nicht zu provozieren. Ab viertel nach 7 war aber unser Zimmer bereit für den Gang zum vorerst letzten Gefecht.
Schnelles Warm-Up und wieder rein in die Kostüme. Damit wir uns weiblicher fühlen oder so. Und es hilft wirklich! Beim erneuten Putzen der einzelnen Teile bekamen wir Besuch von Hanne und Günni, die unseren Tanz somit zum ersten Mal in voller Montur zu Gesicht bekamen. Tanzen, tanzen, tanzen, putzen, putzen, putzen. Ein echter Frauensport :-P Aber wir wollen‘s ja so. Was ich dennoch nicht wollte, war Jule zu töten. Darüber wäre ich tendenziell noch ein bisschen trauriger gewesen als so schon. Noch einmal zusammenreißen und ein letztes Mal von vorne tanzen. Und am Ende wurde uns dann noch einmal bewusst, wie die Anspannung der letzten Tage doch an jedem von uns zerrte. Schließlich ist dieser Tanz tendenziell anders als die Jahre zuvor und keiner mag sich ausmalen, ob das ein gutes oder schlechtes Zeichen ist. Aber solange es Spaß macht, kann uns das ja egal sein!
Und ich muss sagen, es hat mir sehr viel Spaß gemacht hat! Sowohl das Tanzen mit euch als auch das ganze verrückte Wochenende! Und ich denke, ich spreche auch für Esther, wenn ich „Danke“ sage, für die unheimlich (und nicht tendenziell) herzliche Aufnahme in die für uns immer so unantastbare Gruppe! Ja, du lachst ;-)
Ich freue mich sehr auf die Saison mit euch!
Franzi
Trainingswochenende 2012
TENDENZIELL schöne Tage
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Mittagspause an der Ostsee
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