Saison 2 0 1 1

Topas Solo und Duos beim 1. Deutschlandpokal im JMD

You sneaky Wertungsrichter!

19. und 20. November 2011

 

Nach unserer ersten Generalprobe beim Tag der offenen Tür hieß es auf einmal für fünf Topasen schneller als gedacht „Auf nach Berlin!“ zum 1. Deutschlandpokal im JMD. Dort wollten wir die GFG mit einem Solo und zwei Duos vertreten.

 

Pünktlich um 8:00 Uhr ging es für Janin, Valeriya und mich am Samstagmorgen los. Mein zu dieser Zeit noch kerngesunder Twingo hatte es ohne Schwierigkeiten und Starthilfe zu einem schnurrenden Motorengeräusch gebracht und fegte mit frischer TÜV-Plakette und Rückenwind durch vier neblige Bundesländer. Mal mit mehr und mal mit weniger Radioempfang aber immer mit einer schlafenden Valeriya auf der Rückbank. Selbst unser Halt beim PKW-Tanktreff konnte sie nicht erquicken.

Jedoch schien diese Pause meinem Auto nicht ganz gutgetan zu haben, denn kurz vor Berlin hatten wir auf einmal Motorschluckauf. Egal. Wir können die Halle schon fast sehen. Das schaffst du noch!

Mit Sack und Pack, Zitronen und Dextro eilten wir in die Gretel-Bergmann-Sporthalle um Jule und Bäumchen zu begrüßen. Diese hatten sich am Vorabend auf den Weg gemacht, da Bäumchen bereits am Samstag startete. Während sie sich fertigmache und aufwärmen ging, beäugten wir gespannt die Solo- und Small-Group-Wettkämpfe der Jugend, die einfach Sachen konnten, für die wir scheinbar schon wieder zu alt sind…Und außerdem: Wie kann ein 8-jähriges Mädchen so eine verdammt coole Rampensau sein?! Während sich die Kleinen ihre Medaillen einheimsten, wurde es für Bäumchen langsam erst. Dank ihres Nachnamens hatte sie es sogar auf Startnummer 2 gebracht – und brauchte nicht wie vermutet als erste starten ;) Bei 29 Startern aber dennoch kein günstiger Ausgangsplatz. Aber wen interessiert‘s. Schließlich hatten wir vorher festgehalten, dass ja das Kostüm 90% und die Frisur 10% zählt. Damit war die Sache für Bäumchen schon sicher. Zusätzlich hat sie dann auch noch ganz wunderbar getanzt und uns alle verzaubert. Schade, dass das Wertungskriterium „Gefühl“ nicht 100% gezählt hat, sonst wäre sie gleich aufs Treppchen gestiegen. Leider machen aber nicht wir die Regeln (was im Übrigen eine Frechheit ist), sodass wir Bäumchen nicht noch einmal sehen durften. Was wir allerdings durften, war sie zum geteilten 23. Platz zu beglückwünschen – und das taten wir auch.

Schaut man sich die vorderen Plätze der Hauptgruppe an, wird klar: Ich glaub‘, wir wissen, wie du nackt aussiehst, Mädchen ;) Dennoch eine Wahnsinnsenergie! Außerdem werden wir dem Anna Hanke-Fanclub beitreten, sobald es einen gibt. Auch die Männer überzeugten auf ganzer Linie und wir waren uns einig, dass wir auf jeden Fall im nächsten Jahr Domenik hinschicken müssen. Schließlich fahren die ersten 5 Plätze zur WM und es sind diesmal nur 4 angetreten. Da wäre alles drin gewesen! ;-)

Das war also der Samstag. Erledigt vom langen Sitzen und den vielfältigen Eindrücken begaben wir uns mit klapperndem Motor zu unserem Nachtquartier – äh Palast, möchte ich sagen! Nach einer panischen Unterkunftsplanungsphase hatten wir es doch geschafft, über Vitamin-B (Danke Nele, dass du so nette Freunde hast) Unterschlupf zu bekommen. Das ist allerdings untertrieben, denn was uns erwartete, war mit Abstand die schönste Wohnung, die ich je gesehen habe. Anscheinend wohnt man in Berlin unverschämt günstig und dann auch noch zentral. Kann sich das mal einer für Hamburg abgucken? Wir packten also unsere Sachen aus und quartierten uns für die Nacht im West- und Ostflügel ein. Janin brauchte noch schnell ein…*wuschel in den Haaren*…ein…*roll mit den Augen*…na…hier…Haargummi, welches wir ihr natürlich sehr gerne gaben. Weil sie es unbedingt brauchte – versteht sich. Nachdem wir dann mit auf echtem Stein gebackener Pizza, Sekt und Bier ruhiggestellt waren, wurde es auf einmal – o weh, o weh – dunkel in Düsterwald und die Burger (!) schliefen allmählich in ihren Betten ein. Genüsslich träumten wir von unserem Lebenslicht, Weichteilhemmungen, dem neuen Traumpaar Jule und Bäumchen, Baby-Yoga und davon, was passiert, wenn man Valeriya fälschlicherweise zum Hauptmann ernennt. Gute Nacht, Johannes Beere. Gute Nacht, Andi Nüsslein.

 

Sonntagmorgen. Der Tag der Tage. Wenn ich irgendetwas nicht erwartet habe, dann, dass Valeriya mir während ich duschte den Schlafplatz klaute und sich friedlich säuselnd in meinen Schlafsack wickelte. Dort war sie dann auch nicht mehr wegzukriegen. Jule drohte ihr mit der Stinkesocken-in-ya-face-Attacke. Aber auch das ließ Valeriya kalt. Es half alles nichts. Kitzeln und gleichzeitig die Decke wegziehen. Und von der anderen Seite das Kissen. Ha! Wir haben dich. Unser Papa Ino kümmerte sich rührend um alle und verpasste unser angeschlagenen Janin erst einmal einen Salbeitee, den sie dankend verweigerte. Im Gegensatz zum Vorabend gab es für Valeriya diesmal nicht Zucker auf Pizza sondern Salz auf blauem Zuckercreme-Brötchen. Wer’s mag…Das Salz ließen Jule und ich weg. Blau sahen wir aber trotzdem. Schnell noch einmal die Musik gecheckt und in Windeseile Sachen gepackt. Unserem Twingo-Sorgenkind ging es noch nicht besser, sodass wir einen Abstecher zur Tanke machen mussten. Hier konnten wir all unsere weibliche Power aufbringen und bestanden vor den männlichen Zuschauern die Öl-Nachfüllerei! Yes! Dennoch war ich wohl nicht ganz mit den Gedanken auf der Straße, sodass ich des Öfteren trotz Navi und Kolonne die Orientierung verlor. Was biegt der vor mir auch einfach links ab?!

 

Zurück zum Thema. Turnier, Mann. Turnier! An der Halle angekommen, konnten wir uns doch nicht an unseren angereisten Fans Yvonne, Magda, Melli und Thomas vorbeischleichen, die knapp vor uns ankamen. Zugegebenermaßen hatten wir die Stellproben geschwänzt, da wir den Boden schon am Samstagabend testen konnten. Schließlich wollten uns nicht mit am Morgen mit 60 Teilnehmern auf der Fläche verletzen. Das musste Coachie natürlich nicht unbedingt wissen. So ein Mist! ;-) Wir bezogen unsere Kabine und Yvonne hatte diesmal für das Kuchen- und Muffinbuffet gesorgt. Bennet sollte öfter Geburtstag haben! Schnell auf die Tribüne, Haaremachen und Schminken – und ganz wichtig – sich die Aufregung nicht anmerken lassen. Währenddessen betrachteten wir die Jugend-Duos (dazu brauch ich nichts mehr sagen) und die Small Group Hauptgruppe und auf einmal ging‘s auch schon los: „Tatatataaaa tatatatatataaaa…“. Maaaaann, macht die blöde Musik aus. Das zerfetzt uns die Nerven.

 

Janin und Valeriya starteten mit der Nummer 8 und waren auch schon bald dran. Schnell umarmt und Zitrone mit Schale gegessen. Ab auf die Fläche und die Zuschauer mit Blicken auffressen. Jahaaaa. Das können sie. Unser kleiner aber feiner Fanblock jubelte, die beiden selbst schienen aber von ihrem Durchgang nicht ganz überzeugt. Wir hofften, dass sie noch eine Chance bekommen würden, sich zu beweisen. Wie es immer so ist, dauerte die Zeit von Startnummer 8 bis 23 eeeeewig, verging aber plötzlich wie im Flug. Ahh. Jule ich hab Angst. Unsere Mitgereisten ließen sich noch einmal dazu hinreißen, uns viel Glück zu wünschen. Ganz schön selbstmordgefährdet, unsere Fans ;) Nach den rosa Höschen ging es auch für uns ans Eingemachte. Einfach Spaß haben und ein schönes Video für Nele machen – das war der Plan.

 

Einen wackligen Anfang und ein paar kräfteraubende Sprünge später war das Ganze dann auch schon wieder vorbei. Keine großen Patzer oder verfehlten Hebungen - das ließ die Freude in die Höhe treiben und Yvonne attestierte uns den besten Durchgang, den sie bisher besehen hatte. Cool fürs Video. Ist im Prinzip aber auch egal. Denn endlich konnten wir uns dann auch mal an den Kuchen machen und stopften uns nebenbei mit Erfrischungsschokostäbchen voll. Relativ fix wurde dann nach uns die Zwischenrunde ausgerufen, die wir nebenbei mit einem Ohr verfolgten. Ich wollte fast schon aufspringen, als ich die Nummer 9 hörte, weil ich irgendwie dachte, dass Val und Janin weiter waren, bis ich merkte, dass sie ja die Startnummer 8 hatten. Echt mies. Aber schließlich hörten wir ein deutliches zweideutiges „..ei..und-zwanzig“. Ich wollte mich gerade noch beschweren, dass wir weitergekommen sind, da wir den tollen Durchgang nicht versauen wollten, da wurde fast einstimmig beschlossen, dass wohl die „21“ ausgerufen wurde. Okay. Da hab ich mich wohl verhört. Vergnügt aßen wir weiter unseren Kuchen. Aber Yvonne ging die Liste noch einmal durch und bemerkte, dass das rosa-Höschen-Duo unmöglich weitergekommen sein konnte. Also schnell noch einmal nachhaken und ein „Ja, die dreiundzwanzig ist weiter“ abstauben! Ahhhhhh! Ein verspäteter Jubelschrei aus unserem Fanblock und wir konnten uns nicht mehr halten vor Lachen :D :D :D Damit haben wohl wir als allerallerletztes gerechnet.

 

Da die Zwischenrunde in umgekehrter Reihenfolge ausgetragen wurden, mussten wir aber schon wieder gleich runter und uns aufwärmen. Immer noch lachend standen wir vor der Fläche und schauten uns misstrauisch nach den rosa Höschen um. Niemand in Sicht und unsere Namen waren auch richtig. Also auf ein Neues! Diesmal war aber wirklich alles egal. So lief auch der Anfang sehr entspannt und am Ende konnten wir nochmal reinhauen. Das sah man wohl auch hinter der Bühne, denn Jule wurde begrüßt mit: „Wann seid ihr dran? – Ach ich seh schon, ihr habt wohl grad getanzt!“

 

Das war dann aber auch wirklich der letzte Durchgang für uns. Valeriya und Janin erreichten einen tollen geteilten 19. Platz und Jule und ich den geteilten 17. Platz (da hätten sie euch ruhig auch nochmal tanzen lassen sollen) von 33 gemeldeten und 29 angetretenen Startern. Glücklich und frisch geduscht machten wir uns dann auf den Heimweg – nein halt. Vorher gings noch zu Mc Donald’s – hah, Günni. So geht das! Wir hatten eine kleine Sitzplatzumstrukturierung gemacht und auch noch Valeriyas Schwester als Überraschungsgast an Bord. Dass es anscheinend ein Geschmacksproblem im Hause Azorina gibt, merkten wir dann als die beiden tatsächlich Pommes mit Karamellsoße aßen. Yummi. Schließlich gab’s noch alkoholfreien Sekt (jaha, wir mussten ja fahren), denn angestoßen hatten wir bisher noch nicht. Sollten wir aber unbedingt nachholen. Und dann konnte die Heimfahrt nach Hamburg beginnen. Auch wenn wir nur ca. 1,5 Tage weg waren, kam es uns vor wie eine Ewigkeit. So viele Eindrücke können einen auch einfach verwirren. Die Rückfahrt verlief relativ unspannend, aber der Bericht ist ja nun auch schon lang genug…

 

Das war ein wirklich schönes, aber auch aufregendes Wochenende! Trotz der ganzen Strapazen bin ich wirklich glücklich darüber, dass wir das Abenteuer gewagt und wider Erwarten so gut abgeschnitten haben. Danke noch einmal an Ino für die tolle Bevaterung, an unseren weitgereisten Jubeltrupp und an die vielen gedrückten Daumen aus der Heimat.

 

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr – mal sehen, welche mutigen GFGler dann für uns tanzen.

 

Ciaaaao!

 

Eure Franzi

 

alle Ergebnisse hier

Topas beim Tag der offenen Tür der GFG

Valeriya´s Bericht

Ich wollte ja unseren Bericht schreiben… nun fällt mir auf, dass ich die meiste Zeit vor dem Auftritt zu nervös und danach zu müde war und irgendwie wenig mitbekommen habe. Ich versuche…ihr fügt zur Not hinzu…

 

Ich weiß noch ziemlich genau, wie der Tag anfing…Jule hat versucht mir die Decke wegzuziehen und als ich doch stärker war; P hat sie meiner eigenen Socke gedroht! – die Methode war mir neu und leider auch ziemlich unproduktiv… ich wollte trotzdem nicht aufstehen.

 

Nicht, dass ich mich nicht aufs Tanzen gefreut habe… es ist nur so schwer sich vorzustellen, dass sich das Begeben in eine vertikale Lage und das Zurücklassen einer warmen Decke am Ende mehr lohnen würden, als wenn man den Tag, flach, zugedeckt und energiesparend verbringen würde. Doch das Aufstehen hat sich ausgezahlt =)

 

Die Stimmung war mal wieder super, getanzt haben wir auch gut blah, blah (das Wort „blah“ kennt mein Word leider noch nicht, nicht, dass der dumm wäre, der kennt mittlerweile viele biologische Begriffe, nur „blah“ kennt der halt noch nicht…hier die Verbesserungsvorschläge: blau, bläht, blähe, bäh – auch nicht schlecht, aber ich bleibe beim Original ;) …und jetzt zum eigentlichen Sinn und Zweck von diesem Bericht… Topas Denk- und Sprachfehler dokumentieren natürlich!

 

Den Anfang machte…ich weiß gar nicht wer, den plötzlich hörte man aus allen Ecken „eyeshadowbase“, ja genau so, ohne Pausen, zeitlich auf max. 1 Sekunde reduziert . Diese brauchten wir natürlich für unsere SCHmokey eyes…das hat dann wieder jeder anders interpretiert… die eine als: „Je mehr, desto besser!“, die anderen eher „Hauptsache- schön“, Li: „Ach, du bist ja die Spinne! Oder ne, das war letztes Jahr!“, Bennet: „Bekomme ich auch ein Eis?“ =)

 

Nun waren wir nicht mal mit dem Schminken fertig, schon meldete sich Naumi mit einer anderen Frage: „Smokey eyes heißt auch unten rum schwarz?“. Wir waren uns einig: alles schwarz!

 

Als Janin und ich uns die gleiche Substanz fürs Duett auch auf die Wangen geschmiert haben, wurde uns vorgeworfen, wir hätten das mit der Asche ja nicht so übertreiben müssen, man sähe uns ja auch so an, dass wir dreckig und verschwitzt sind ;o)tja, wir sind eben der Phönix!-ach ne…HAHA…GEWESEN!

 

Die Haare dagegen waren relativ unkompliziert, Naumi hatte zwar keinen „tollen Kopf“ und Janins Tolle sah aus wie ein Penis…ich muss sagen, einer wirklich merkwürdigen Form! Damit mussten die Zuschauer aber jetzt leben, wir waren aufgeregt genug! Und obwohl die beiden Duette eigentlich ihre Premiere hatten und am meisten aufgeregt gewesen sein müssten… wusste Bäumchen nicht wo sie ihr Ei legen sollte… vielleicht vor Aufregung vielleicht auch nur, weil die Sporthalle einfach der falsche Ort zum Eierlegen ist…man weiß es nicht… ich hatte bereits vor dem ersten Duett so viele Eier zu verteilen, dass ich nicht ruhig stehen konnte…Franzi und Jule waren super, alles schön, fertig…das machte den Eierüberfluss nicht besser…bald waren wir dran… ganz schreckliches Gefühl, aber ganz positives Feedback…naja, besser als anders herum …schon waren wir dran mit den Phönixen!

 

DAS WAR EIN SPAß, darin waren sich wohl alle Phönixe einig =)

 

Angeblich sollen wir besser gewesen sein, als bei der Deutschen…also wenn das stimmt, hab ich ja tatsächlich, bis auf Janin unter der Dusche und Kuchenbuffet natürlich, nicht viel verpasst , freut mich! Und nun : Wish I was at home for X-mas…

 

Nix da! Wir sind ausgebucht:DDD

 

Weihnachtsparade nachlernen ging dank Jule dann auch ganz schnell und wir durften uns auf einen hallenfreien Sonntagabend freuen.

=)

 

 

 

Topas bei der Deutschen Meisterschaft 2011

Same procedure as last year, Topas?

Sonntagmorgen, ich sitze mit Kaffee und Decke auf dem Sofa und es ist Zeit einen Bericht zu schreiben. Anzumerken: den Kaffee trinke ich aus meiner „Deutsche Meisterschaft Jazz- und Modern Dance 2010“ - Tasse. Soll heißen, 2 Jahre DM in Folge! Sacken lassen, wir sind Wiederholungstäter. Aber mehr dazu später.

 

Donnerstag, letztes Training vor der DM. Mental-Coach Andrea besuchte die mehr oder weniger anwesenden Topasen (teilweise in Irland, teilweise körperlich zwar da, aber mental noch im Krankenbett) um noch mal eine ihrer berühmten Motivationsreden zu halten. Bei der Gelegenheit wurde auch nochmal unsere kleine Phönix-Geschichte vorgelesen. Franzi, die diese zum ersten Mal hörte, lag vor Lachen förmlich unter der Bank. Ja, Phönixsoldaten können verschmitzt sein, Vogelleichen gehen in die Reha und ich bin ein Opferberg, noch nie aufgefallen?

Wie immer, letztes Training vorm Turnier sehr amüsant.

 

Samstag, Appelhof: Riesenbus, jede Menge Fans, alle Kostüme und Fan-Puschel im Kofferraum, es kann losgehen - nach Berlin!

Auf der Fahrt wurde die mitreisende Apothekerin nach fachlichem Rat gefragt, wie man sich als Kranke am besten für den heutigen Tage legal dopen könnte und dabei wurde endlich Valeriyas Geheimnis gelüftet: sie ist als Kind in den Zaubertrank gefallen! Hätten wir auch früher drauf kommen können. Beim Geld eintreiben wurde offenbart, dass Bäumchen Jens' Geld verwaltet, dabei wohnen sie nicht mal zusammen, und die Entrüstung: Christoph ist nicht dabei! Darüber sprechen wir nochmal...

Die Idee für unsere Ü25 Gruppe namens Cellulit wurde während der Fahrt immer handfester, eine Chorografett würde auch schon stehen. Hm, Small Group Hauptgruppe 2? Bleibt erst mal im Hinterkopf, denn ein Ohrwurm machte sich breit. Dededeeeeeeeeeeeededededeeeeeeeededede....

Hä? Ja klar, das Lied aus der Werbung immer wenn es ein Wettrennen gibt! Bäumchen gab ihr Bestes, aber Janin erkannte es nicht. Und sie arbeitet in der Werbung!

Doch es gibt noch Wichtigeres, wir haben 5 neue Topasen, 5 Tiere wollen also gefunden werden.

Ziemlich schnell einigten wir uns auf den Eisbären für Sarah, den Albatros für Franzi und das Ghetto-Bambi für Jüli! Dann könnte Janin ja auch eine Ghetto-Anbeterin sein? Den Flamingo kannst du knicken, 3 Tiere für eine Person sind nicht drin. Die restlichen Tiere müssen noch warten, denn pünktlich um 12 waren wir an der Halle angekommen.

Schwer bepackt ging es durch lange Flure zu unserer eigenen schnuckelig kleinen Kabine. Der Kuchen für die Fans musste raus auf den Flur, das Buffet mal wieder in die Dusche. Wir hatten glaub ich mehr Essen mit, als alle anderen Formationen zusammen....

Dort trafen wir auch endlich auf die aus Irland eingeflogene Nele und endlich vollständig ging es ans Aufwärmen für die Stellprobe. Dabei stellten wir fest, dass Yvonne Nele 26 Jahre ausgetragen hat und Nele, mittlerweile ja Ärztin, es dann doch irgendwann zu viel wurde und sich selbst entbunden hat.

Aber zurück zu Stellprobe. Das war aufregend, hatten wir doch extra für die DM von 9 auf 11 aufgestockt, aber leider höchstens 4 mal zu elft trainiert. Zusammenstöße also vorprogrammiert. Ganz schön eng ist das hier, aber in der zweiten Runde lief alles glatt und zur Not wird eben improvisiert (mehr dazu später).

Fix duschen, Augen malen, 3 mal die gleiche Wimper kleben und dann raus zu den Fans zu Kaffee und Kuchen. Gespannt warteten wir gemeinsam auf das Auslosungsergebnis der Startreihenfolge.

Und wie konnte es anders sein, direkt nach Saarlouis und Goslar, nach uns knapp Schöningen und Wolfsburg. Soll heißen, die Top 4 der ersten Bundesliga. Wir haben aber auch immer ein Glück.

Franzi meinte auch ganz bedrückt: „Verdammt, alle Guten um uns herum.“ Worauf Yvonne ganz treffend bemerkte: „Wir sind hier auf der DM, hier gibt’s nur Gute“. (ich gestehe: es war andersherum)

Aber mit dem 8. Startplatz hatten wir wenigsten gemütlich Zeit uns fertig zu machen und nochmal zu den Fans zu gehen. Dann wurde sich für den Einmarsch getroffen und wir nahmen uns extra vor: ganz souverän und gelassen. Also liefen wir brav nicht in Zweierreihen sondern einzeln hinter unserem Kind her, fröhlich winkend. Wie, das Kind bleibt stehen? Das haben die Anderen aber nicht gemacht, Stop! Alle Topasen ineinander gerasselt: Zack, blamiert!

Soviel zu den guten Vorsätzen heute.

Fix in die Eintanzhalle zum warm machen, ruhig bleiben! Kreis mit Traubenzucker und Zitrone wegen Lautstärke in die Kabine verlegt, und schon war es soweit.

Mit den Füßen scharrend standen wir im Gang, die Nervosität wuchs ins Unendliche. Natürlich wurden genau vor uns noch diverse wichtige Leute begrüßt, wie konnte es auch anders sein.

Dann ging es endlich auf die Fläche, unser Fanclub war geradezu frenetisch.

Unser Anfang war angeblich so gut wie noch nie, doch dann schaltete sich der Kopf ein und so richtig rund lief es nicht. Unser Improvisationstalent wurde mehrfach gefordert, doch ausgerechnet das Ende hat geklappt, unglaublich! Alle die auf Sabrina und Janin gesetzt haben konnten sich freuen.

Unzufrieden mit unserer Leistung wurde sich in der Kabine gesammelt und auch wenn Maike und Magda uns versicherten, dass es ein souveräner Durchgang war, die Luft war raus.

So war auch niemand überrascht, dass wir nicht zu den 9 Formationen gehörten, die in die Zwischenrunde einzogen.

Noch schnell Fotos machen, die „Kurze Pause“ mit der Sektdusche rief!

Dass man den Duschknopf gedrückt halten musste um Wasser zu bekommen tat der jetzt guten Laune keinen Abbruch, schließlich gab es eine Magnumflasche und genug Gründe zum Klopfen.

Frisch geduscht und angeheitert (ohoh, Sport und Alkohol ist ein NOGO!) gesellten wir uns zu den Fans und guckten uns noch die Relegations-Stichrunde und das große Finale an.

Die gewünschte Sensation blieb leider aus, aber Maike war kurz davor die Bauchfreiheit der Wuppertaler zu verzeihen.

Bei der Siegerehrung wurde dann unser Wunsch erfüllt und wir wurden nicht Letzter ;) Tatsächlich wurden wir wie auch im letzten Jahr 12.! Same procedure as last year, Topas!

Mit goldener Medaille ging es zurück zum Bus um sich für die nächsten 7 Wochen von der lieben Nele zu verabschieden und dann weiter Richtung Autobahn. Unser lautstarker Wunsch nach einem McDonalds Stopp wurde vorne überhört und mit der Zirkon Party Bus CD ging es für die Fans feiernd, die Tänzer eher schlummernd zurück nach Hamburg.

 

Meine Lieben, jetzt ist die Saison endlich vorbei ;) Jetzt dürfen wir uns also aufs GRB konzentrieren, Sternentänze lernen und an den Duos feilen. (sonst machen wir nix?das ist ja entspannt für mich ;-))Und wer weiß, vielleicht müssen wir bald neue Formations-Shirts drucken für unsere neue Gruppe: Cellulit, we love to eat!

 

Jule*

TOPAS bei der Formations-Charity

25.Juni 2011 in Wandsbek

Wie so oft, wenn es nicht um Turniere geht, war dies ein Tag mit Hindernissen. Eigentlich hätte uns das im Training vorher schon klar sein müssen J

 

Ein Samstag in der Sporthalle Wandsbek – soweit war noch alles wie immer. Die GFG war mit fünf Formationen zur ersten Formations-Charity angereist. Bäumchen und ich verliefen uns erstmal in den Kraftraum zu Fabulit, Axinit und den Teenies. Nachdem wir unser zu Hause bei Zirkon gefunden hatten ging es schnell los. Wir hatten Nele an den Schüttelfrost verloren. Yvonne, die das auch erst im Auto auf dem Weg zu uns erreichte stellte schnell auf 6 um, damit bei dieser Gelegenheit auch die Knie geschädigte Valeriya geschont werden konnte. So wurde aus einem Showauftritt mal wieder eine große Umlernaktion. Auf uns gestellt, mit einem bei der Fahrt geschriebenen Umlernzettel versuchten wir uns in der kleinen Halle mit Aufstellungen und Rätselraten: „Das heißt Bäumchen gleich wie Jule und Jule und Bäumchen Heber, oder?“

Nachdem Zirkon mit der Stellprobe durch war, und wir den Coach wieder und alle Unklarheiten beseitigt hatten probten wir noch ein paar Übergänge und machten eine gesamte Stellprobe in der großen Halle. Spät, aber noch nicht zu spät ging es dann für nur 6 Topasen ans frisieren und schminken. Gott sei Dank waren Magda und Valeriya unermüdlich mit im Einsatz, so dass wir zu Beginn der Veranstaltung alle geschminkt, frisiert und angezogen waren.

Nervös und konzentriert wie wir waren, stellten wir doch eines fest: andere Tanzrichtungen kann man sich gerne angucken – aber hinterher weiß man auch wieder warum man beim JMD gelandet ist.

Nach dem erneuten Verletzungsschrecken bei Zirkon war die Ansage im Kreis (ohne Zwiebeln, aber mit Dextro) auch deutlich – achtet aufeinander und verletzt euch nicht.

Mit einer wunderschönen Anmoderation von Markus und Günni (wobei: über das Wort „Flaggschiff“ reden wir dann nochmal, ne?) ging es auf die Fläche. Zu unserer eigenen Überraschung ging alles glatt. Das Umlernen hatte sich gelohnt und wir und auch die Zuschauer (inklusive Yvonne) waren sehr zufrieden.

Zum Abschluss repräsentierten wir dann noch tapfer Topas und die GFG beim diesjährigen Devils-Tanz und lernten neue Namen von freundlichen Standard und Latein Mädels und Jungs.

Gelöst und wieder zu den üblichen Gesprächsthemen aufgelegt ging es unter die Dusche. Jule lies ne Flasche Sekt explodieren (Schade, wir hätten den auch gerne getrunken…) und wir lernten, dass man es im Fitnessstudio nur unter Schreien mit 18 macht und Italiener (zu romantisch) und Deutsche (zu schnell) es nicht bringen.

Alles in allem ein gelungenes Event, leider mit wenig Zuschauern – bei dem wir stolz sein können auf unserer schnelle Auffassungsgabe und unser Improvisationstalent.

Maike

4. Turnier in Hamburg | Saisonabschluss

Die Finale Runde mit den verschwitzten Pö-NIXEN!!!

Gemerkt, gemerkt??Da war es wieder: Ein Zeichen!----NIXE-ich würde sagen ein Relikt und damit ein Zeichen! Jaja, davon gab es viele-aber was sie bedeuten würden, damit hatte wohl anfangs keiner gerechnet. Wir rechnen ja nie mit irgendetwas ^^

 

„Hmmm fühlt sich irgendwie nicht wie Turnier an heute“, so haben sich die Topasen am Samstag Mittag in der Regionalsporthalle Wandsbek zum letzten Turnier der Saison 2011 begrüßt. Ja es ist und bleibt komisch wenn man am Turniertag nicht morgens um 5.45Uhr aufstehen muss und eine mindestens 4 stündige Busfahrt aussitzt. Morgens noch Zeit in Ruhe zu Hause zu frühstücken, noch dies und das erledigen können-Li hatte im Vorfeld sogar noch eine Wohnungsgrundreinigung eingeplant- das passt einfach nicht recht zu Turnier. Aber ich glaube wir waren uns alle einig, dass nach unserer Stellprobe am Mittag dann doch so langsam das Turnierfeeling kam. Und das Turnierfeeling hat auch gleich seinen besten Freund mitgebracht: die Aufregung. Daher haben wir wahrscheinlich schon beim Haare machen und Schminken eeeeextra langsam gemacht um das Ganze zu kompensieren. Denn natürlich ist es nochmal ein anderer Schnack vor dem Heimatpublikum zu tanzen. Um richtig in Stimmung zu kommen haben wir uns bereits vor der Stellprobe ein bisschen eingetanzt und stellten fest: „nein mann- ich will noch nicht gehen- ich will noch ein bisschen tanzen!“ Berechtigt. Unsere kleine Gangdisko sorgte für ein bisschen Aufregung, weswegen wir unsere Party mit lauter Musik auf später verschoben. Yvonne war derweil mit „Hallo, Hallo, Hallo, Hallo, Hallo, Hallo, Hallo, Hallo, Hallo, Hallo- oh mann ungünstig die erste Kabine im Gang zu haben und vor der Tür zu sitzen“ beschäftigt. Während wir so laaaaaaaangsam Haare und Schminke weitermachten und uns dann und wann vom Buffet bedienten, warteten wir schon gespannt auf den Radiobeitrag den die liebe Naumi für uns organisiert hat. Pünktlich zu 14.55 Uhr versammelten wir uns in der Kabine um dem NDR2 und der Bekanntgabe der Veranstaltungstipps im Radio zu lauschen. Und wie wir kurzerhand erfuhren gehören wir nun schon zu den 10 besten Mannschaften Deutschlands und überzeugen mit unserer Phoenix- PERFORMANCE. Spannend. Mit dieser neu gewonnen Erkenntnis konnten wir uns vor die Tür wagen und schon bald strömten die ersten Zuschauer und Fans in die Halle die alle begrüsst werden wollten. Da uns die liebe Anni die 5 gezogen hatte, konnten wir alles in Ruhe erledigen: vom warm machen, bis zum dehnen, Zwiebeln lutschen und kreiseln im Geräteraum. Dann geht ja bekanntlich immer alles ganz schnell- mit einem tollen Fanapplaus und einem guten ersten Durchgang konnten wir die Fläche verlassen. Schnell war dann auch zu meiner Erleichterung entschieden, dass wir ein großes und ein kleines Finale tanzen. Da wir als sechstes im großen Finale dran waren konnten wir wieder alles in Ruhe erledigen und uns auf eine spassige 2. Runde freuen. Beim Gang zur Fläche wurde Bäumchen dann bewusst dass sie gerade ihre erstes Mal mit mir hat- und ich bemerkte dass es mein erstes Mal mit Anna war- ergreifend! Die zweite Runde hat uns allen mega viel Spass gemacht- was nicht zuletzt natürlich auch an dem Fanaufgebot und der Unterstützung lag. Dann hieß es noch gespannt auf die Wertung warten, was sich wenn man als sechster tanzt durchaus etwas ziehen kann. Interessante Wertungskombinationen ließen uns dann einige Zeit bangen, aber TOPAS hat mal wieder das Unmögliche möglich gemacht: wie man mit einer Wertung ohne 1en und 2en doch den 2. Platz machen kann. Grandios. Da wurden gleich Erinnerungen an die letzte Saison wach und man kann es nicht anders sagen- wir machen das Beste aus unseren Wertungen ;-). Super glücklich und froh über den 2. Platz, den 2. Tabellenplatz und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft ging es ans feiern. Follow the Leader hat wiederum neue Anhänger gefunden! Ich betone an dieser Stelle nochmal: JA, DAS IST LUSTIG! So ging es mit dem Sekt den wir zuvor neben der Tanzfläche halb entleert hatten (Günni hat uns entlarvt) unter die Dusche und ans Buffet, um das zu Essen was man den ganzen Tag vor lauter Aufregung nicht runter gekriegt hat. Und weil es so viel Spaß macht haben wir in der Dusche ein bisschen an die Wände geklopft :-P. Das gab auch gleich eine Abmahung von den Twilights, denn „Alkohol und Sport ist ein NO GO!“ Zur Strafe mussten wir alle gemeinsam nochmal klopfen. Nachdem wir Valeriya auch endlich angezogen hatten, machten wir uns auf zu Bäumchen um zunächst noch den Tag zu befeiern und dann natürlich Bäumchen Geburtstag zu feiern. Pizza, Bier und Cocktails waren eine wundervolle Belohnung! Nachdem Bäumchen besungen war und wir alle auf sie angestoßen hatten, kehrte ganz schnell die große Müdigkeit ein und der größte Teil verabschiedete sich schon bald. Die hart Gesottenen blieben und lauschten zum Beispiel Christophs größtem Talent: dem erzählen schmutziger Witze, oder ließen sich von Janin erklären was an Joe Gerner von GZSZ sexy ist. An dieser Stelle sei gesagt: Mama braucht halt ihren Zucker. Nach dem letzten Cocktail, der die Gäste garantiert in ein Koma versetzten sollte, sind dann auch die Letzten gegangen. Denn es stand ja noch ein weiterer Turniertag bevor, welcher bereits morgens um halb zehn begann. Somit konnten wir uns nochmal sehen, ein Sektchen auf unseren Erfolg und Maikes letztes Turnier*schnief* trinken und uns mit AXINIT, FABULIT und ZIRKON über die tollen Saison- und Turnierergebnisse freuen. Weniger erfreulich war dann noch Katrins Unfall beim Feiern, aber mir ist jetzt aufgefallen dass es auf dem Tanzteppich passiert ist und wie wir alle feststellen durften: Tanzteppich ist ein A… Also: Böser Tanzteppich, ganz böse! An dieser Stelle der lieben Katrin gute Besserung- und ja sie hatte die Beine epiliert :-P

 

Das war ein tolles Wochenende und meine süßen Topasen- ich weiß was ich in der Schweiz so vermisst habe: einfach Zeit mit euch zu verbringen! Dicken Knutsch an euch alle!

 

Die nÖle

 

Topas_Die Finale Runde mit den verschwit
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3. Turnier in Cottbus

2. Platz mit der Wertung 2-2-3-3-2

Ob Hirnlos oder Hohl, sind wir zumindest keine Schnarchnummer!

Mein Freitag fing an wie immer, ging weiter wie immer und endete im Stau auf der Autobahn. In drei Stunden haben wir ca. 7 km geschafft! Ja, zu Fuß wären wir schneller...nur dumm, dass Annas Auto so schwer ist... in der ersten Stunde konnten wir uns (und andere Autofahrer) noch ganz gut mit Janins langen Beinen unterhalten, sie kann sie tatsächlich aus beiden Fenstern gleichzeitig raus hängen lassen! Und nein, wir waren nicht die merkwürdigsten im 10km Stau: „Oha! Guckt euch mal den riesigen haarigen Hund im Kofferraum an!“- „Guckt euch mal lieber den Besitzer an! Der sieht ja HAAR genau so aus!“...irgendwann war dann die Baustelle vorbei und wir hatten freie Fahrt:D, aber dann war auch das Gehirn schon etwas matschig...“der schnellste Fahrer muss ja auch nicht unbedingt der Erste sein...“, aber da ich ja eigentlich gar kein Hirn habe und Janin dem entsprechend noch weniger, machte die Müdigkeit kaum einen Unterschied. Nur wenn man erstmal die Augen zu hat, kann man laut Naumi nicht mehr denken! ;o).

Zwischenstopp bei McDonald's und in 0, nix (also insgesamt 8 Stunden) waren wir schon in Cottbus. Die Stadt ist übrigens sehr Gastfreundlich, so haben uns um 2 Uhr morgens paar Unbekannte genau erklären können, wie wir zu Eva's Mama kommen:“einfach grade aus, dann über die Kreuzung, dann noch links und dann seit ihr auch schon da“, wie schön... man kennt sich hier also...

Weiter ging es für uns am nächsten Morgen...bei dem BESTEN Frühstück, das man sich vor einem Turnier nur vorstellen kann. RIESENDANK an Eva's Mama! So konnten wir Neles Karte vorlesen, alle SMS Glückwünsche und unsere, diesmal, guten Morgen Geschichte... aber was ist denn bitte die „Batman-Doppeldrehung“? Im laufe das Tages fanden wir mehrere würdige Varianten, die auf jeden Fall in den nächsten Tanz eingebaut werden, diesmal verblieben wir aber bei dem traditionellen Battement und machten uns in Ruhe die Haare. Julia unterstützte die hirnlose Gruppe mit: DAS Haar + DAS Gummi = DER Haargummi!

Der Weg zur Halle war relativ unspektakulär. Kurz bei Penny gestoppt, um ...Wichtiges einzukaufen, wo Maike sich, wie es sich als guter Gast gehört nett bei der automatischen Tür fürs Öffnen bedankt hat. Schon waren wir da. Die Stellprobe SCHEINTE schlecht gewesen zu sein, was uns alle etwas nervös machte. Nach dem Motto „Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich höre, was ich sage?“ entstanden schnell die nächsten Beweise für die Hohlkopf-Theorie. Jule: „Hast du Handy am Telefon?“- das wird entschuldigt, sie war schließlich wegen Axinit doppelt aufgeregt. Necktschnacke oder Schnacktnecke?Anna hat Zähne am Lippenstift und ich musste kurz nachfragen, von wie vielen Mannschaften wir denn als 8te tanzen...zum Glück ging es bald auf die Fläche ;o)

Die erste Runde war wohl nicht so gut...aber man kann ja alles positiv sehen...wenn man sich vertanzt und mit dem Rücken zum Publikum landet, sieht keiner den Gesichtsausdruck! Hier und da also kleine bis größere Fehler, synchron waren wir auch nicht … auf jeden Fall verbesserungswürdig. Um so mehr hat sich Yvonne über eine Zwischenrunde mit 8 Mannschaften gefreut! (nochmal: von 10!) Ich mich auch, weil es meine erste Zwischenrunde war! :o) Gefühlt war diese schon deutlich besser und auch Coach hat uns gelobt. Nur noch die Welle im Anfangspulk sollte in der letzten Runde eine synchrone Bewegung werden. Mit nur 3 anderen Mannschaften im großen Finale: Arabesque, Madley und Twilight, durften wir nochmal überzeugen, dass wir keine Schnarchnummer 7 sind! Auf jeden Fall nicht, wenn man sich unser spektakuläres Finale anguckt! Wie jedes Mal überlegen sich kreative Topasen etwas spannendes fürs Ende, diesmal sorgten Jule und Sabrina für ein gewisses...nun ja...ETWAS …,das alle noch den ganzen Abend amüsierte.

Als Janin dann ankündigte, dass 1 Uhr morgens ihre Zeit sei...wurde sie gleich mit fiesen Tatsachen konfrontiert: „Hier in Cottbus? Da bist du falsch!“ Und so verteilten sich nach und nach alle Topasen auf ihre Schlafsäcke.

Am schönen, warmen Sonntagmorgen wollte die eine oder andere ausschlafen...und landete doch um 8 am Frühstückstisch...es wurde gegessen, auf die Autos verteilt und es ging zurück nach HH:o)

Ein schönes WE war es mal wieder mit euch! Meine Klausuren sind bisher auch gut gelaufen, von wegen, ich hab Probleme mit meiner Prioritätensetzung! Was für ein Quatsch Leute mit Hirn und ohne Hobbies doch manchmal reden ;P

Vielen Dank nochmal an Eva's Mama für die Gastfreundschaft! An Yvonne, dafür dass du für uns da warst und an alle, die dies ermöglicht haben. Uuuuund (ich weiß, dass es stilistisch unmöglich ist ein Satz mit „und“ anzufangen) an alle unsere Fan im In- und Ausland!

 

Valeriya

 

PS:

Stoff für neue noch so tiefsinnige Diskussionen auf der Busfahrt zum HH Turnier ( Treffpunkt U/S Barmbek): Was wohl schlimmer ist Schnarchnummer oder Schwabbel Schpott UND sollte sich Topas öfter die Ohren putzen? Titel und Thema der neuen Choreo: Katze oder andere Tiere?

 

PPS: bei unserer letzten Autofahrt mit Anna war das neue Auto übrigens noch nicht versichert! Man erinnere ist an die 3 -fast- Unfälle ;P

 

 

2. Turnier in Wolfenbüttel

2. Platz mit der Wertung 2-3-5-3-2

Ja da war es nun soweit,: auf einmal war es der 16. April und das 2. Turnier der Topasen stand an. Irgendwie kamen einem die 3 Wochen zwischen den Turnieren vor wie Eine.
Los gehen sollte es erst angenehm spät um 9 Uhr in der einen komischen Senke bei der Barmbeker Bahn. Ich hatte keinen Plan wie man dort hinkommt, aber Tweety war ja so nett und holte mich ab. Ich merkte dann aber während der Fahrt, oh scheiße, von unserer Seite aus kommt man ja gar nicht dort hin. Ja doof, aber alle Wege führen ja bekanntlich nach Rom und so kamen wir noch pünktlich vor 9 an unserem Treffpunkt an. Allerdings waren wir erst das 2. Auto vor Ort. Hmm, wo bleibt der Rest? Das „Li-Auto“ war natürlich pünktlich viertel vor 9 da, mit Maike im Schlepptau, worauf unsere Lehrerin Frau Blaszk erst einmal anmerken musste, dass die Pünktlichkeit der Topasen in letzter Zeit doch sehr zu wünschen übrig ließe. Tse, tse. Nach und nach trudelten dann noch das „Nils-Auto“, „Jule-Auto“ und ganz zum Schluss das „Anna-Auto“ ein. Jule fuhr zuerst schön an uns vorbei und tschüss wieder weg. „Häh, wo will die denn hin???“ - „Ja, die muss noch ´nen Parkplatz suchen“. Dann kam noch heraus, dass Jule nur deswegen zu spät kam, weil Thomas unbedingt noch die Letzte Runde Formel 1 zu Ende gucken musste. Toll Thomas!!!
Als dann alle da waren, ging Maike im Turbo die Anwesenheitsliste und Checkliste durch und man verteilte sich auf die Autos, stellte fest, dass ein Auto überflüssig war, diskutierte ewig welches Auto noch in Hamburg bleiben und wie man sich nun neu verteilen solle und fuhr letztendlich 9:20!!!!!!!! los. Soviel zu 9 Uhr Abfahrt. Ja, ja.
Die Fahrt lief bis auf ein paar Baustellen, kleinen Staus, Umleitungen, weil Ausfahrten gesperrt waren, falschen Abbiegern, giftigen Spinnen, wovon die außerordentlich gefährliche aus dem Auto Janin nachher beim Tanzen bestimmt anspringen wird, und unendlichen Wendemanövern um 3 Autos und 4 Zapfsäulen seitens Anna (der alte Mann hat nur knapp überlebt), weil der Tankdeckel auf der anderen Seite ist, reibungslos und ohne große Verspätung, sodass wir uns alle gegen halb 12 in Wolfenbüttel einfanden. Nils bescherte uns noch ein wunderbaren „Britt-Moment“ indem er am Turnhallen-Parkplatz vorbeifuhr mit der Frage „So, wo ist denn jetzt der Parkplatz?“ – „Ähm Nils, das war er gerade.“ Und vor der Halle angekommen, machte man sich dann doch etwas Sorgen um den seelischen Zustand von Jule, ob sie es im 3. Auto (Anna-Auto) auch aushalten kann, dass durch die bereits genannte abenteuerliche Tank-und-Wendemanöver-Aktion 20min. später in WF ankam, als die ersten beiden Autos. Sie ist doch sonst immer die Erste die der Turnhalle die Tür einrennt. Aber alles wird gut!

In der Turnhalle dann erst mal viele alte bekannte Gesichter meinerseits begrüßen und dann feststellen, dass wir Dank meiner großartigen Connections neben Trouble Spot noch die Einzigen waren, die eine Einzelkabine bekommen haben. Jahaaaa. Und dann war auch noch Angelina Jolie auf unserem Kabinenplakat. Genau, wir haben ja auch alle Kleidergröße 36…. oder so. Fix wurde das Kabinenbuffet aufgebaut, die wunderbar sauberen sanitären Anlagen bewundert…“Hey, es gibt sogar Seife in den Spendern!“ und dann zum Haare machen in die Halle gegangen. Thomas, unser neuer Betreuer, eröffnete dabei, dass er im betrunkenen Zustand fremden Frauen gern die Haare flechte und wir ernsthaft ins Grübeln kamen ihn abzufüllen, damit wir nicht flechten brauchten. Naumi kam dann noch mit einer kleinen Überraschung von der Nele, die uns nämlich noch eine süße kleine Postkarte aus der Schweiz geschickt hat. Dankööööööö liebe Nele!!!! Und natürlich war es zu erkennen, dass es ein Phönix sein sollte. Es kam nur die Frage auf, warum eine Frau mit Rollschuhen auf der Karte war, aber wir vermuten mal, dass es in der Schweiz nix besseres gibt, das nach Tanzen aussieht. ;)
13:15 kam für uns die Stellprobe schon als 2.Mannschaft nach WF und verlief auch, bis auf das der Boden doch ganz schön stumpf war, aber auf mich hört ja keiner!!!, ohne große Probleme. Schnell noch mal ein paar Formationen für Valeriya klären und erleichtert feststellen, dass wir unseren Kopf hier gar nicht so doll zu verrenken brauchen, da die Sitzränge relativ niedrig sind.

Aufgrund der für unsere Verhältnisse unglaublich frühen Stellprobe hatten wir noch so viel Zeit bis zum Turnier, dass einige erst mal in Ruhe die 1.Runde duschen und schön Mittach essen gingen und dann erst wieder die Haar- und Schminkstraße eröffnet wurde. Unser kleines krankes Bündel Anna meldete sich bei uns ganz brav „wie beim Amt“ ab, um im Auto noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen, bevor das Turnier losgeht und wurde dann später von Michi für ein schlafendes Baby gehalten. Kann Anna im Schlaf schrumpfen???
Um 15 Uhr gesellte sich dann Coach Yvonne zu uns und verstreute erst mal gar nicht unauffällig die mitgebrachten Flaschen Sekt auf der Tribüne. Och, selbst wenn wir nicht den 3. Platz machen, Sekt trinken geht doch immer. Halb 4 kam dann die Auslosung und die Mädels entschieden, dass es mal an der Zeit war Thomas ziehen zu lassen, der dann mit Maskottchen-Maus bestückt und einem „Unwohlfühl-Blick“ der Bände sprach die 4 für uns zog. Supi Thomas, das hast du gut gemacht!!! Erleichtert, nicht als erstes tanzen zu müssen, ging es dann in die Kabine Kostüm anziehen. Während Jule noch Valeriyas Hintern und meinen Oberschenkel mit Kinesiotape versah um unsere Zerrungen in den Griff zu bekommen, merkte Sabrina: „Moment mal Valeriya, vorhin hat mich da noch ne Muschi angeschaut. “ – „Äh, was???“ – „Ja, vorhin war auf Valeriyas Tanga hinten noch ne „Hello-Kitty-Muschi drauf!“ – Ohkeeeyyyyy……..Und Janin meinte dann noch, dass der neue T-Tanga von Valeriya echt keinen schönen Hintern macht. Hipster sind viel besser, da spricht sie aus Erfahrung.
Dann wurde noch die wunderbare Idee der Zirkonies, nämlich anstelle von Schweißpads sich Slipeinlagen in den Bolero zu kleben, übernommen um unangenehme Schweißflecken zu vermeiden. Oh toll, die gibt’s auch in Schwarz? Hat Valeriya gut gekauft! Julia war aber nicht so begeistert, weil die ja ganz schön weh tun würde unter den Armen….jah, du musst sie ja auch auf den Bolero und nicht in die Achsel kleben. Autschn! Und Jule meinte auf die Frage, ob das denn Tangaslipeinlagen wären: „Nein, normale Schlüpperslipeinlagen, ich hab doch keine Tanga-Achsel !!!“ – Ja, macht Sinn.

Um halb 5 ging es auch schon in die Halle, um zu versuchen sich auf allerkleinstem Raum warm zu machen - verdammt ich bin auf einmal so nervös - und dann ab zum Einmarsch. Danach schnell noch ein bisschen dehnen, aber sich auch irgendwie doch nicht so richtig warm fühlen und weiter in die Umkleide zu Kreis und Zitronen. Man wo kommt denn auf einmal wieder diese Nervosität her!!?!?!?!? Erst standen wir an der Fläche und schon war der Tanz auf einmal wieder vorbei, aber irgendwie hat die Mehrheit sich nicht so prickelnd gefühlt und verdammt war das anstrengend. Selbst Yvonne, die sich sonst aus Rücksicht auf unsere Nervosität immer zurückhält, meinte wir wären ganz schön unsauber gewesen…. Ja scheiße, dann sind wir jetzt wohl raus. Nach kurzer Frischluft-Pause und dem Gefühl die Lunge wieder an Ort zu Stelle zu haben, ging es mit verdrossenen Mienen wieder zurück in die Halle um sich den Rest der Vorrunde anzuschauen. Bitteres bangen dann zur Pause….OK es gibt A- und B- Finale, also keine Zwischenrunde. Worauf sich Janin mit einem lautstarken „YES“ erst mal freute nur noch einmal tanzen zu müssen, denn der Tanz war ja so anstrengend. Und dann riesige Erleichterung, wir sind im großen Finale!!!! Erstes kleines, badabäääm!!!
Trotz glücklich weiter zu sein, schickte uns Coach Yvonne darauf in die Kabine Krisenrat halten und Phönixbrainstorm zu machen, damit die 2. Runde auch besser wird. Da die Kabine allerdings schon mit den Mädels einer Showgruppe voll war die später noch auftreten sollten, versammelten wir uns in der Dusche, was die arme Magda denken ließ, wir seien rausgeflogen und wären schon duschen gegangen. Der Krisenrat fiel jedoch sehr kurz aus, weil Coach angestürmt kam und mitteilte, dass der Thomas die 1 gezogen hat. Also gleich wieder raus, schnell warm machen, Kreis bilden, Zitrone lutschen und schon ging es diesmal wesentlich weniger angespannt in die 2. Runde… und siehe da es flutschte. Zwar wurde ich am Anfang von der Jule aus Versehen fast ausgeknockt, aber das hatte wohl Gott sei Dank keiner gesehen. Und Yvonne meinte ganz gerührt: „So gut ward ihr noch nie!“ und ja, wir haben sie gevögelt ;) Nach erneuter Frischluftpause schauten wir uns, diesmal auf Wolken schwebend, noch den Rest des Finales an. Dann kam es auch schon zur offenen Wertung und wir stellten schockiert fest, dass wir ja als erstes die offene Wertung bekommen. Bange bibbernd und Händchen haltend kam die Wertung 2-3-5-2-3 BADABÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM!!!!!!!!!! Keine 7 mehr, das ist eindeutig der 3.Platz!!!! Wupiiieee. Doch es sollte anders kommen…. Eine Wertung kam nach der anderen und irgendwie gab es keine 2er Mehrheit und Moment mal wir sind diejenigen mit der größten 3er Mehrheit….ratter, ratter….und Jule schrie: „Wir haben den 2.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahh! Nun gab es wirklich kein halten mehr, alle sprangen auf und fielen sich in die Arme, und wir dachten noch, wir würden rausfliegen. Ha! Das Gefeiere danach kannte natürlich keine Grenzen, selbst als die Wolfenbütteler schon anfingen aufzuräumen. Ein Lied geht noch. Sogar Janins Eltern meinten, dass wir mit unserer Feierei noch schlimmer seien als die Goslarer. Also ich seh das mal als Kompliment.
Dann ab unter die Dusche mit viel Sekt und Kurzen aus Valeriyas tollem Berentzen-Gürtel (Sachen gibt’s) und fertig machen, aber Valeriya meint sie brauch nach dem Duschen keinen Schlüppa, sie geht ja schließlich noch feiern. Und Sabrina erwidert: „Ich bin fast 30 und Single, ich mach mit!“ Äh, ja nee is klar. Nachdem dann endlich alle fertig waren, was auch nicht so einfach war, da - wir ahnen es – Valeriya (wer sonst) noch halbnackt durch den Flur hüpfte und eine Steckdose suchte um sich das feuchte Kinesiotape am Hintern trocken zu föhnen, was ihr einige sehr irritierte Blicke von den Dinslakener Mädels einbrachte. Aber also, als wir dann alle fertig waren, wurde sich noch schnell von den Wolfenbüttlern verabschiedet, einmal „Follow the leader“ getanzt, bevor sich Janin mit ihren Eltern gen Goslar begab, und zu McDoof gefahren um sich ein lecker dickes fettes ungesundes Abendessen zu gönnen und danach völlig fix und fertig nach HH zu begeben. Man, was für ein Tag, Mädels es hat mir mal wieder super Spaß gemacht! Ich finde so kann es weiter gehen!

Euer,
Bäumchen

Bericht vom 2. Turnier 2011 als PDF
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Ein paar Fotos vom 2.Turnier

1. Turnier in Wuppertal

Valeriya hi, Valeriya ho, Valeriya hu, Valeriya, ha ha!

Nun war es also auch für uns soweit, erstes Turnier der neuen Saison!

Und was für ein Start: Baby ist da, Coach dafür weg, Ersatz Drill-Sergeant Nele und Mental-Coach Maike gaben ihr Bestes, um uns bühnenreif zu biegen.

Am Trainingssonntag eine Woche zuvor waren auch alle noch sehr zuversichtlich, am Donnerstag kam dann die Mail: Bäumchen liegt mit 39,5 Grad Fieber im Bett und kann wahrscheinlich nicht tanzen!

Also kam der Coach angerückt und Valeriya, unser Held, lernte mal schnell in zwei Stunden eine völlig neue Position - grandios! Janin durfte sich mit dem Gedanken abfinden, dass sie nun doch keine 3 Wochen mehr hat, bis sie das erste Mal mit uns tanzen sollte und am Ende der Trainingeinheit waren alle wieder beruhigt, das wird super!

 

Mehr oder weniger pünktlich ging es also am Samstag, ausnahmsweise mal bei Nele vor der Haustür, los. Auf die 3 Autos und sogar verschiedene Autobahnen verteilt ging es los in den Pott nach Wuppertal. Das ruhige Auto amüsierte sich über die Navi-Stimme Wolfgang: „Achtung! Lauter! Lauter!“ und kreierte freudig Alternativen: „Bitte lächeln sie jetzt!“     

Unser Auto wünschte sich eher Yoda als Wegweiser: „Links abbiegen du musst!“ und fragte sich, ob es da wohl noch eine Marktlücke gibt.

Die Pausenzeiten und –orte klappten nicht so recht, so dass wir schließlich nach und nach bei der Halle in Wuppertal ankamen. Wuppertal hat seinen Namen übrigens daher, dass es mal eben so hingewuppt wurde, auf die Berge wo sonst niemand hinwollte. Hier fahr ich bestimmt nicht Fahrrad... Immerhin gibt es hier ein Lernzentrum mit dem schönen Namen Phönix, ein Zeichen! Auch die orange Schwebebahn ist ja fast ein Vogel, jedoch keine artgerechte Haltung für einen Elefanten.

 

Die Überpünktlichen durften trotz noch fehlendem Startbuches schon mal auf Klo und als dann endlich alle eintrudelten, lernten wir Valorie kennen. Immer wieder interessant, wen wir so in der Mannschaft haben. Haare schon mal flechten und bei Stellproben luschern, schon war es Zeit sich aufzuwärmen. Bitte ein bisschen schneller als geplant, wir werden vorgezogen! Zum einen, weil Trouble Spot mit Motorschaden im Nirgendwo stand, zum anderen wegen umgeknicktem Fuß bei den Düsseldorfern. Gute Besserung nochmal!

 

Stellprobe war eigentlich ganz entspannt. Nach kurzem Versuch seitens Bäumchen eventuell doch tanzen zu können wurde sich wieder für die Donnerstagvariante mit Valeriya und Janin entschieden. Danach weiter Haare und Schminke machen im Akkord sowie restliche Zipfel annähen. Sabrina kann übrigens keine 2 Zöpfe tragen, dann sieht sie auf wie zwölf. Bäumchen dagegen sieht aus wie eine Oma und hätte schon ganz gerne Augen. Beim Glücksbringer verteilen fiel auch auf, dass wir unbedingt mal einen schickeren Wertsachenbeutel bräuchten. Maikes Empfinden nach am Besten einen mit der Aufschrift „Wertsachenbeutel“. Trotz des ganzen Geschnackes noch alles rechtzeitig geschafft, die sechs für die Vorrunde gezogen und schon ging’s los.

Beim Einmarsch über die Fläche flitzen, Sekt bekommen und ab nach nebenan - warm machen. Die psychoschweren Beine wurden ignoriert, wir sind der Phönix!

Rauf auf die Fläche und Brust raus! Wie immer war der erste Durchgang der Saison etwas wackelig und eingeschüchtert, aber lange noch nicht schlecht. Nur eben verbesserungswürdig ;o) Auch wenn einige angeblich so schlecht getanzt haben wie nie zuvor in ihrem Leben, die spontane Umstellung viel nicht auf und wir bekamen Lob von den Fans.

 

Die letzten drei Formationen konnten wir noch gucken, dann hieß es auch schon wieder: warten. Ach wäre ein großes und kleines Finale jetzt schön! Wirklich optimistisch waren wir nicht, aber oh Wunder: keine Zwischenrunde! Und wir sind im großen Finale, juhu!

Schnell den quengelnden Coach via SMS informiert, kleines Finale angeguckt und ein weiteres Mal vogelgleich verschwinden und aufwärmen.

Dank Herrscherin Magda mit Dextro und Zitrone versorgte ging es also noch einmal auf die Fläche mit mehr Selbstbewusstsein und ohne Spitztüten ;o) Nach Hause kommen durften wir laut Yvonne sowieso, A-Finale hatten wir schließlich erreicht.

 

Wie viel besser eine zweite Runde doch immer ist! Ein kleiner Patzer wurde von Maikes kritischen Augen entlarvt, sonst alles super, juhu!

Aber mit der kräftigen Unterstützung der Twilights war das auch nicht schwer.

Wir taten uns dagegen leider etwas schwer mit dem Zujubeln, die Luft war unerklärlicherweise nach dem Tanzen nicht mehr da...

Die offenen Wertung ließ nicht lange auf sich warten und da wir als fünftes getanzt hatten, war Einiges schon weg. Die lustige Wertung 1-2-3-5-7 sollte sich unsere Nennen und der daraus resultierende 3. Platz war erst nach Rechenarbeit klar:

WOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOW

(wir sind jetzt alle WOW-Girls, aber bitte ohne Untertitel).

Mit Sekt und monströsem Pokal wollten wir natürlich nach der Siegerehrung ordentlich feiern, aber da war die Musik schon aus, och schade!

Dann eben fix den Siegern Arabesque und den Zweitplatzierten Madley gratulieren und unter der Dusche weiterfeiern.

Neben Sekt gab es eine Aldi-Tüte voll mit Kurzen, deren Fläschchen irgendwann durch die Dusche flogen und den ein oder anderen blauen Fleck verursachten.

Auch wenn wir laut Naumi alle Janins Mutter sein könnten, bleibt sie doch noch halbe Dusch-Jungfrau. Dann war der Sekt alle, aber wir lange noch nicht fertig.

Zum Glück war unser bestellter Tisch beim Italiener trotzdem noch frei. Der Unterschied zwischen einer Pizzeria und einem Italiener ist übrigens, dass es beim Italien halt längerer dauert.

Lasagne wurde gegen Lasagne getauscht, Naumi isst nur unsere Reste, weil sie das so gut kann und „Wasser für alle, rechnen sie doch mal!“. Nein Christoph, es ging nicht um Wein.

 

Janin und Valeriya planten zwar noch Wuppertaler Discotheken unsicher zu machen, irgendwie landeten dann aber doch alle in der schlafenden Jugendherberge im Aufenthaltsraum zum gemütlich Beisammensein bei Wein, Karten und Stripp-Schwimmen. Nach und nach verkrochen sich dann alle in ihre Stockbetten um vom dritten Platz zu träumen.

 

Dank der gnadenlosen Zeitumstellung war die Aufgabe am nächsten Morgen um 9 Uhr mit Frühstücken fertig und aus den Zimmern raus zu sein eine ziemlich Herausforderung, die nur von wenigen so bewältigt wurde.

Trotzdem landeten alle gegen halb 10 in den Autos um Fotos guckend nach Hause zum Appelhof zu fahren.

Ja richtig, Appelhof: Großraumbild-Kostüm-Fotoshooting. Wir hatten beschlossen aus Fairness alle dort aufzukreuzen und nicht nur die acht, die auf der bösen Liste standen. Gestärkt mit Eis marschierten wir also alle auf, doch Kostüme gab’s nur provisorisch, also war das ganze innerhalb eine guten halben Stunden für uns dann gegessen.

 

Wehmütig wurde die Nele in ihre zwei Monate Schweiz verabschiedet und Valeriya bemerkte, dass sie diese Saison wohl nie ihre eigentliche Position tanzen wird. Du bist unser Held!

 

Jule*

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Trainingslager in Scharbeutz

Wir arbeiten an der Fikini Bigur

So früh wie noch nie ging es dieses Jahr für Topas schon anfang Januar nach Scharbeutz ins Trainingslager.
Verteilt auf  6 Autos, unterschiedliche Abfahrsorte und –zeiten machten wir uns glücklicherweise schneefrei auf ans Meer, schon ahnend, dass es heute wieder keinen Farmersalat geben würde.
Wie im letzten Jahr wurden wir mit Hotdogs begrüßt und mussten nicht mal dafür Schlange stehen, die Jugendherberge war einfach noch so leer.
Gestärkt und auf Zimmer verteilt ging es auch sofort beladen mit Bergen an Süßigkeiten, Sekt, Kostümen und Make-up in den Aufenthaltsraum zum alljährlichen Brainstorm unter Zucker- und Alkoholzufuhr.
Die Aufgaben waren schnell vergeben und so waren einige draußen mit der Spraydose beschäftigt, andere malten Naumi Herzchen auf die Stirn, Anna bekam unendlich viele Zöpfe und Bäumchen war fleißig am Abstecken.
Haare und Make-up waren erstaunlich schnell gefunden und so konnten wir das was am Kostüm schon stand mit Federn verhunzen, um es danach wieder zu lassen (Willi nich, unser neustes Formationsmitglied). Nachdem alle ein neues Wort gelernt haben, geblicktfickt werden, und Maike noch grübelte in welche Klasse sie das demnächst einführen könnte, war der Sekt alle. Also ging es auch ab ins Bett, wir sind ja schließlich zum Trainieren und nicht zum Saufen hier!
Nachdem mir am Abend noch Hyperaktivität in den Morgenstunden vorgeworfen wurde, musste ich mich am nächsten Tag erstmal rechtfertigen. Hat Nele doch einfach mal geträumt ich sei morgens laut umhergepoltert, dabei war ich unschuldig. Im Schlaf gekichert hat sie dabei auch noch.
Pünktlich um 7:45 Uhr an einem Samstagmorgen trudelten alle beim Frühstück ein und Valeriya beeindruckte mit Babybrei und Zitrone zum Frühstück, lecker. Hatte sie doch nachts in unserem Zimmer geschnarcht... Irgendwie bin ich jedes Jahr im falschen Zimmer.
Dick warm eingepackt starteten wir in die ersten Trainingseinheit und froren uns natürlich die Füße ab. Wer auch immer für die Temperatur in der Halle verantwortlich ist, er sollte ernsthaft einen Berufswechsel in Betracht ziehen.
„Wir wollen heute Vormittag bis zum Melodieteil kommen.“ war die Ansage. Nur? Aber das war gar nicht so schlecht berechnet - erstaunlich wie lange man an so einem Klumpen herum doktoren kann. Und dabei kommen dann solche Einlagen wie Naumi als Michael Jackson heraus... Sie muss ihre Dance Cup Zeit wirklich vermissen. Aber zur Belohnung darf sie uns, wenn wir alle 30 sind..... äh lieber 40, eine Choreo ganz nach ihrem Geschmack kreieren.  
Gleich danach ging es weiter zum nächsten Essen. „Hier ist man ja auch nur am Essen.“ Ja Janin, du hast das Wesen des Trainingslagers erfasst.
Wahlweise ging es nach dem Essen ins Bett oder an den Strand zum Spaziergang auf Eisschollen und um halb 2 wurde sich schon wieder getroffen um sich hübsch zu machen für 2-3 Fotos. Wo ist der Spiegel? De da da da!
Eine halbe Stunde zu früh (!) wurden wir von Yvonne schon wieder in die Halle gescheucht, die uns selbst in der zweiten Trainingseinheit nicht das Springseilspringen ersparte.
Auch hier wurde weiter geputzt und Fehlendes kreiert, sodass wir am Ende alles bis auf einen Teil geputzt hatten.
Wieder zum Essen, bei dem es nach freundlicher Nachfrage auch Farmersalat gab, und ab in die Therme. Dass beim Essen schon das erste Mal das Thema Lust in Verbindung mit Alkohol aufkam, ließ für den Gesprächsstoff in der Therme nichts Gutes für die anderen Besucher ahnen.
Zwischen Pärchen-Sole-Bad und Eukalyptus-Sauna trafen wir also Nagda und malten uns aus, wie Yvonne ihr Kind auf die Welt lacht. Verfolgt von komischen Holländern dünstete Naumi immer noch Kreide aus und Janina behauptete, dass der Knutschfleck in ihrer Taille letzte Nacht von uns fabriziert worden sein musste. Als Günni dann anmerkte: „Sauna ist immer noch eine Ruhezone.“ Meinte Yvonne dann auch nur: „Eh Naumi, hast wohl deinen Typen nicht im Griff, oder was?“
Nach der Dusch-Entdeckung des Jahres wurde sich wieder auf eine Frubumi an der Bar getroffen und die völlig überforderte Tresenkraft nervös gemacht.
Haarschaf noch pünktlich ohne nachzuzahlen und mit Eis in der Hand ging’s zurück ins Auto nach Hause. Unser Auto musste jedoch noch eine Extrarunde im Kreisel fahren, sonst hätte sich das Anschnallen für Valeriya wirklich nicht gelohnt.
Im Aufenthaltsraum wurde noch das Video vom Tag analysiert, bei dem ich leider eingeschlafen bin... Und das soll jetzt nicht vom Spannungsbogen der Choreographie zeugen, sondern von der Effektivität des Trainings ;o)
Der nächste Morgen war natürlich fies, trotz Weckerklingelns wollte niemand aufstehen. Valeriya musste sogar aus dem Bett gesungen werden.
Weil Sonntag war, war die Halle 2 Grad wärmer und das Seilspringen eine Runde kürzer. Wir plagten uns durch alles, was wir am Samstag so schön geputzt hatten und lernten die zehnte Variante um in die Reihe zu kommen. Quasi das Pendant zum Sirenentanz-HipHop-Teil.
Am Ende wurde von den zwei kommenden Urlaubern noch die Einzelvideos gedreht und andere mit neuen Hebefiguren geschockt.
Zur Belohnung gab es wieder eine Massagestraße wegen des Betonpopos und Eis als Nachtisch.
Das letzte Problem mit nicht passenden Koffern in kleinen Autos wurde auch noch gelöst und ab nach Hause. Auf der Autobahn wurde sich immer wieder mal getroffen und zum ersten Mal bin ich ohne mich zu verfahren angekommen :o)

Das hat ja so Spaß gemacht, aber jetzt muss ich schlafen!
Jule*

Bericht vom Trainingslager 2011 als PDF
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