zirkon 2018

IN DER OBERLIGA NORD-OST


1. Turnier | Berlin

And when the angels dance...dann bin ich sooo aufgeregt!

 

Es war mal wieder so weit. Saisonauftakt bei Zirkon und Fabulit, die dieses Jahr zusammen in der Oberliga starten. Am 17. März hieß es ,,Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ Das Turnierwochenende mit Topas stand an. Da unser Turnier erst am Sonntag stattfand,

konnten wir den Tag eigentlich sehr entspannt beginnen – vielleicht etwas zu entspannt, sodass ein Zirkonie erstmal ihr Kostüm vergaß. Nach der verzögerten Abfahrt am Appelhoff wurde auch der Rest eingesammelt, der teilweise mit dem Taxi von der Schanze nach Wandsbek Markt transportiert wurde (kann man auch mal machen...).

 

Die Busfahrt verlief insgesamt sehr ruhig, aber auch sehr kalt. Es wurde geschlafen, gelesen, gearbeitet oder einfach nur gequatscht, wobei Tatjana in ihrer Meerjungfrauendecke eine der besten Figuren machte. Nach circa 1,5 Stunden kamen wir an der ersten Raststätte an, bei der Anna feststellte: Hier war ich schonmal privat! (Zirkon ist jetzt also Business). Nach der Klopause meinte der Bus, sich immernoch nicht aufheizen zu müssen – bei dem piepts wohl (man bemerke den Witz). Als wir gegen 13 Uhr an der Halle ankamen und froh waren, uns endlich mal wieder ein bisschen zu bewegen und aufwärmen zu können, wollte der Bus wohl auch ein bisschen mit dem im Halteverbot stehenden Auto kuscheln. Ist ein

bisschen schief gegangen...

 

In der Halle mussten wir alle noch mal schnell aufs Klo, was sich als Problem erwies, da die Klospülung einfach nicht so wollte wie wir... Keiner wusste, wie genau man jetzt spülen konnte, mehrere Methoden wurden erprobt, ob einfach durch Klopapier, den Handsensor oder wildes Rumgehampel. Doch nichts war so richtig erfolgreich, deshalb war die interessanteste Lösung: „weiß ich jetzt auch nicht, ist deine Entscheidung“. Und dann stellte sich auch noch die Frage, wem denn dieser schwarze Koffer hier gehört...

 

Unser nächstes Problem war nun der Weg von der Halle zum Hostel. Da wir leider die Karten für das Turnier der 2. Bundesliga noch nicht kaufen konnten, mussten wir erstmal mit leeren Händen fahren. Mehr oder weniger. Okay, eher weniger leer. In Wahrheit hatten wir alle Hände voll mit Reisetaschen, Kostümen, Kühltaschen, Koffern und und und... Schnell stellten wir fest, dass die Bahnen in Berlin sich irgendwie schneller schließen als in Hamburg, vor allem Joschua und der Haarkoffer bekamen das sehr deutlich zu spüren. Im Hostel angekommen wurde ein kurzes Päuschen gemacht, gesnackt, entspannt und gequatscht, bevor sich dann auch schon wieder zügig auf den Weg zu Halle gemacht wurde.

 

Nach einem kurzen Zwischenstopp zum Essen startete dann auch schon das Turnier der zweiten Bundesliga und plötzlich kündigte sich dann doch so langsam die Aufregung an (Lisa war soooo aufgeregt). Von Gänsehaut über Kribbeln bis hin zur Kohlensäure war alles dabei, der Höhepunkt für uns waren dabei natürlich unsere Vereinsschwestern von Topas. Nachdem sie (wie erwartet und sehr eindeutig) auf dem ersten Platz gelandet waren, war die Freude riesig und wir stellten fest: Das hat uns gut gefallen, wir wollen das auch so!

 

Und schon ging es wieder zum Hostel zurück, diesmal auch mit Rica Waldorf. Jetzt hieß es schnell ins Bett, damit wir morgen fit sind, vorher wurden aber noch ein paar Telefonate IM SITZEN geführt (Du musst dich auf jeden fall hinsetzen, so schräg kann mein Handy nicht - Sassel). Ans Einschlafen war aber irgendwie trotzdem nicht so recht zu denken (denn wir waren soooo aufgeregt). Deshalb wurde in Zimmer 201 ein schlimmer Verdacht mit Bibi und Tina aufgeklärt, was die eine oder andere dann doch einschlummern ließ...

 

Während die einen eher gut geschlafen haben („herrliche Nacht“), hätten die anderen gut noch ein oder zwei Stündchen länger haben können („ich dachte neben mir startet ein Flugzeug“). Trotz Müdigkeit wurde bei einigen der Buffetbeitrag für den Tag vorbereitet.

Man stelle sich dabei Sassel am Mülleimer vor, über dem sie ihre Möhrchen schält und in Mundhäppchen schneidet. Nach dem Frühstück wurden dann zügig die letzten Sachen eingepackt und schon hieß es: Hat jeder seinen Hebepartner? Das Zeichen dafür, dass es jetzt endlich zum Turnier in die Halle ging. Nachdem Sassel ihren „Bett be- und abbezieh-Gutschein“ gegen den „trage-mein- Kostüm-zur- Halle-Gutschein“ getauscht hatte, fanden wir Isis Idee, das Kostüm mal auf eine andere Art und Weise zu transportieren ganz ansprechend und machten es ihr nach. Sehr praktisch – Kleiderstange und Windschutz zugleich. In der Bahn überkam Lisa mal wieder die Aufregung und Jacks Gesicht muss man sich daneben einfach mal vorstellen, dafür finde ich hier einfach nicht die passenden Worte...

 

Kurz nach unserer Ankunft in der Halle ging es auch schon zur Stellprobe die eigentlich recht gut verlief. Aufstellungen wurden auf der großen Fläche angeglichen, durchgetanzt und nun ist auch bekannt, der Strich ne gute Alternative ist. Ein paar Kleinigkeiten wurden dann auch während der Videoanalyse nochmal besprochen. Man kann ja vieles über uns sagen, aber nicht, dass wir gestresst in das Turnier gestartet sind. Nach der Stellprobe mussten wir einmal mehr feststellen, dass wir scheinbar die entspannteste Haltung an diesem Tag hatten, denn während die anderen sich schon schminkten und fertigmachten, guckten wir lieber ein bisschen den anderen Stellproben zu. Auch sehr lustig, vor allem dann, wenn man sieht, dass die anderen ihr Ding nicht abgemacht haben... Dann gings aber auch bei uns ans Schminken und Haare machen, was unsere Haarmeisterin Madlen übernahm. Nebenbei war allerdings auch noch Zeit für ein Fotoshooting für die Vogue. Währenddessen waren auch unsere Bügelqueens Rica und Anne im Einsatz, die unseren Blusen den letzten Schliff gaben. Zu guter Letzt mussten wir noch unsere neuen Strumpfhosen beschneiden und erkennen, dass die Schminke wirklich eine schlanke Nase macht.

 

Und schon war es soweit: Das erste Turnier der Oberliga begann. Nach dem Einmarsch fingen wir mit der Aufwärmung an und die Aufregung machte sich wieder breit (Lisa war sooo aufgeregt). Deshalb machten wir kurz bevor wir als letzte Mannschaft in der Vorrunde dran waren noch ein paar Sprünge, damit wir so richtig schön ausgepowert waren. Auch beim Motivationskreis konnten wir nochmal alle Emotionen rauslassen und danach dann schnell wieder zur Fläche, um Fabulit anzufeuern, bevor auch wir dann unseren

Engel suchen konnten. Die erste Runde lief auf jeden Fall schon mal super, jeder hatte so seine Kleinigkeiten, die noch verbessert werden konnten, aber insgesamt beendeten wir die Vorrunde mit einem sehr guten Gefühl. Nun hieß es abwarten und zittern. Relativ zügig wurde ein großes Finale angekündigt und wiiiiiiiiiiiiiiir waren dabei, genau wie Fabulit! Die Freude war riesig, Erleichterung pur und gleichzeitig stieg der Ehrgeiz umso weiter. Wir starteten als dritte Mannschaft ins große Finale, hatten also noch das kleine Finale Zeit, um uns nochmal zu sammeln, zu drücken und Spaß zu wünschen. Unsere zweite Runde lief noch besser, als die erste, es fühlte sich richtig gut an, das zu präsentieren und zu fühlen, was wir die letzten Monate erarbeitet hatten und sogar unsere Dance Moms waren begeistert. Zur offenen Wertung wurden fleißig Hände gedrückt und gehofft, vor allem auf ein eindeutiges Ergebnis. Mit der Wertung 2-1- 2-3- 4 war das aber leider nicht so, die Rechnerei ging also los. Wir waren bis zum Ende nicht hundertprozentig sicher, rechneten aber nach der Wertung mit dem dritten Platz, was uns alle schon mehr als zufrieden stellte. Bei der Siegerehrung wurden allerdings nicht wir auf Platz drei aufgerufen, womit klar war, dass wir doch den Zweiten ertanzt hatten... WAAAAAAAAS???? Wir konnten es gar nicht glauben, strahlten über beide Ohren und fingen natürlich an zu feiern wie die Weltmeister. Als Backstreet Boys und Spice Girls gabs ein Hoch auf uns und Fabulit, die den 5. Platz erreicht hatten, bis auch die letzten Zombies von uns die Fläche verlassen mussten. Ein Sekt in der Kabine (oder auch zwei) mussten auch sein, vor allem dann, als es hieß: Madlen geht duschen??? Schnell frisch

gemacht und die letzten Buffetreste geplündert, kam schon der nächste Schnaps herbei und auch unser Bus ließ nicht lange auf sich warten.

 

Die Busparty startete zwar verzögert, aber als unsere DJack die Boombox war, hob es viele aus den Sitzen. Der Speck wurde geschüttelt, Musikvideos gedreht und with somebody gedanced und dabei mit ganz viel Daylight in our eyes der zweite Platz gefeiert. Ich park mein Herz bei dir heute Nacht – 2. Platz! Nach der langen Busfahrt waren wir nun endlich wieder in Hamburg angekommen und freuten uns schon darauf, in unsere eigenen Bettchen hüpfen zu können und das Turnier Revue passieren zu lassen.

 

Ein tolles Wochenende mit viel Spannung, Aufregung (Lisa ist soooo aufgeregt), Freude und Nervenkitzel ist zu Ende gegangen und wir können es nicht erwarten, unser nächstes Turnier in Wolfsburg zu starten! Da geht noch mehr!

 

Mit ganz viel Zirkonliebe und nie ohne mein Team,

 

Adiós,

 

eure Alina

 

P.S.: Viele Leute Fragen mich, was ich beruflich mach´..... ADAC!

 


Trainingslager 2018

26.-28. Januar 2018 | Scharbeutz

 

Am Freitag, den 26. Januar stand für Zirkon wie jedes Jahr erneut das Trainingslager an. So eine Zirkoreographie macht sich schließlich nicht von selbst fertig! Die Sportsachen wurden gepackt und die Autos wurden beladen. Die Fahrt ging wie immer sehr schnell vorüber. In Scharbeutz angekommen, wurden die Zimmer bezogen und die Sachen ausgepackt. Ein warmes Abendessen hat schon auf uns gewartet. Das letzte Auto, das ankam, hat dann beim Essen auch selbst erst erfahren, dass es angeblich im Stau stand, damit das Essen für sie warm gehalten wurde. Notlügen sind ja manchmal auch erlaubt ;). Allerdings konnte noch keiner ahnen, dass dieses Jahr eine besondere Challenge ansteht…

 

Bepackt mit Bonbons, Sekt, Schmink- und Haarsachen fand man sich anschließend im Clubraum ein. Viel Zeit blieb da aber nicht zum Klönen. Da Katrin, unser alter Captain, auf Grund eines eigenen Projekts, nicht mehr ihren Dienst antreten konnte, musste ein neuer Teamcaptain her, um die Zirkontrolle zu behalten. An dieser Stelle: Vielen Dank für deinen Einsatz, liebe Katrin und alles Gute für Euch! Nach einer geheimen Wahl stand das Ergebnis dann zügig fest. Karen ist unser neuer Teamcaptain. Und sieht sie nicht überaus motiviert aus? Wir freuen uns auf dich!

 

Nach der Wahl wurde auch schon das Zirkönnen aller Gruppenmitglieder in Bezug auf Schminke und Haare unter Beweis gestellt. Man fand sich in Zweier-Gruppen zusammen und probierte gegenseitig aus. Die Ergebnisse wurden betrachtet. Asia-Dutt ohne Babypuder, der super zum Lesen und zum Stillen geeignte sei, von Melina (sie sieht ja eh fast aus wie eine Asiatin) und der Schminkvorschlag von Jasmin (die mit ihren Augen ganz zwischen Himmel und Hölle war) stachen dabei heraus und sollten nach einigen Korrekturen am Sonntag erprobt werden. Hierbei muss auch noch einmal erwähnt werde, dass das Ganze eine ZUSAMMENARBEIT zwischen Jasmin und Karen war. „Nicht, dass es bei Jasmin nur so gut aussieht!“ 😉 Das Unterziehkomitee präsentierte seine Unterzieher und die Fabulit-Socken wurden vorgestellt. Die ganze Zirkombination daraus wurde unter Berücksichtigung des Engelmoves betrachtet. „Aber wir machen ja nicht die ganze Zeit so!“  „Stimmt auch wieder...“ Am Sonntag sollte sich letztendlich zeigen, was noch zu ändern ist. Aber die Vorschläge waren schon sehr vielversprechend!

 

 

„5 Punkte für Gryffindor!“ Oder besser gesagt für: Benjamin Blümchen, ADAC (die gelben Engel) und No Angels. Dieses Jahr hatten sich unsere Trainer nämlich was ganz Besonderes für uns ausgedacht: eine Zircompetition. Jedes Zimmer wurde einem der drei Motive zugewiesen und konnte für sich Punkte sammeln. Diese wurden für Leistungen wie Pünktlichkeit, Ratefähigkeit und kreatives Schaffen im Laufe des Wochenendes vergeben. Die ersten Punkte gab es für das Zimmer, das noch vor dem Traininglager die meisten Nähkünste an ihren Oberteilen zeigte, Team Benjamin Blümchen! Außerdem galt es für jedes Zimmer eine Show für Samstagabend vorzubereiten. Nichts Großes natürlich, Hauptsache interessant und mit Bezug zum Tanz/Zimmerthema... Die nächsten Punkte wanderten an die Zimmer, die am meisten Einsatz bei Schmink-, Haar- und Kostümvorschlägen und Besorgungen zeigte. Am Sonntag sollten dann die Preise überreicht werden, die es zu gewinnen gab. Also: Challenge accepted!

 


 

Zur Challenge gehörte natürlich auch das langersehnte Kleinkinderrätsel. Jeder sollte von sich vorab ein Kinderfoto einschicken, sodass wir diese später erraten konnten. Die Zimmergruppen setzten sich zusammen und es ging mit der liebevoll gestalteten Powerpoint von Franzi los, die hatte sie übrigens ausnahmsweise mal zu Hause vorbereitet ;) Bei manchen Fotos war es offensichtlich, bei anderen gab es Gemurmel und Getuschel und das eine oder andere sorgte auch für einen Lacher. Aber im Endeffekt waren wir doch alle super niedlich damals! Nur Tatjana und die schon weiter oben gezeigte Karen waren scheinbar schon immer richtige Kämpfernaturen gewesen und gaben schon immer ordentlich Zirkontra.

 


 

Nach diesem produktiven Abend gingen die Zimmer schließlich ins Bett, denn am nächsten Morgen war schon viel geplant, was man unserem durchstrukturierten Infoboard unschwer entnehmen konnte.

Nach dem Frühstück ging es dann mit der ersten Trainingseinheit um 9:30 los. Auch die Zimmer-Challenge ließ nicht lange auf sich warten, denn die ersten Pünktlichkeitspunkte wurden bereits vergeben. Das Training startete mit einer entspannenden Yoga-Einheit von unserer Yoga-Lehrerin Anne. Wir konnten nochmal zur Ruhe kommen und unser Frühstück etwas sacken lassen, was nicht bedeutet, dass die Einheit nicht anstrengend war. Ganz im Gegenteil: Yoga kann ganz schön aus der Puste bringen. Zirkonzentration und Zirkondition wurden von uns bei den Übungen durchaus abverlangt. Nach der Erwärmung wurden dann Teile geübt und getanzt. Ein „Vorher-Alles-Video“ durfte auch nicht fehlen – ohje! Alles lief aber nach Plan und ging sehr schnell vorüber. Wir konnten schon wieder etwas erschöpft, aber auch froh in die wohl verdiente Mittagspause starten.

Nach dem Mittagessen hatten wir dann etwas Zeit für uns selber, doch so wie wir sind, haben wir natürlich unsere Zeit etwas anders genutzt. Es fand ein geheimnisvolles Einkehren auf den Zimmern statt, Musik und Gelächter waren zwischenzeitlich zu hören und auch spontane Probentermine wurden durchgezogen. Alles natürlich streng geheim! Was war denn da los? Aber keine Zeit für Fragen, die zweite Trainingseinheit stand bereits schon an!

Nach Erwärmen und Dehnen legten wir wieder los. Die Lücken wurden gefüllt und die Bewegungen angeglichen. Die ersten Videos zeigten bereits auf, wo noch Handlungsbedarf bestand. Die Teile wurden getanzt und geputzt, das Zirkonzept nahm langsam, aber sicher Gestalt an. Zufrieden konnten wir das Training beenden. Nun hieß es: auf zum Abendessen und ab unter die Dusche! Das war nicht ganz leicht mit teilweise sechs Personen im Zimmer, aber alle konnten sich rechtzeitig wieder im Clubraum einfinden.

Beim Auswerten der Videos am Abend kamen uns noch einige spontane Ideen die letztendlich in den Tanz gehörten, wie der Kuss von Lisa und Anne… Mensch, wäre das ein Highlight. Nach dem Auswerten der Tanzvideos, konnte das Zirkonzert der Zimmer nun endlich beginnen. Alle waren schon sehr gespannt. Benjamin Blümchen durfte als erstes vorstellen und das war natürlich ein Stück aus - wer glaubt´s? - Benjamin Blümchen. Dabei konnte Julia mit ihrem Rüssel aus Handtuch und Strumpfhose als Benjamin überzeugen und die Show als Notfall-Showact retten. Sie wurde dabei von Lisa als Otto tatkräftig unterstützt. Tatjana stellte sich als die rasendste Reporterin heraus und Jack konnte uns in der Rolle als Bienchen und mit ihren Blicken bezaubern. Die zweite Show kam vom ADAC. Irina durfte einen „weiteren Unfall“ mit ihrem Auto erleben (natürlich wurde sie gezwungen das zu sagen 😉) und wurde dann von den strammen Burschen (Melina, Lea, Alina, Sassel, Valeria) vom ADAC reanimiert (Life is life!!) und schließlich abgeschleppt (Wer möchte das denn nicht?). Als letztes präsentierten die No Angels ihr Werk. Dabei hat es sich nicht nur um Gesang, Schauspiel oder Tanz gehandelt, es wurde ein ganzes Musikvideo produziert! Und das nur in der Mittagspause. Das Daylight-Remake konnte man gar nicht oft genug anschauen. Besetzung: Karen und Jasmin als Vanessa, Anne als Nadja, Madlen als Sandy, Anna als Lucy und Sarah als Jessica. Da müssen sich die originalen Engel aber echt warm einpacken, denn das Remake übertraf das Original um Längen, wobei die Haarsträhne von Anne hierbei eine sehr wichtige Rolle einnahm!

Da sich niemand zwischen den Gruppen entscheiden konnte, wurde schließlich einvernehmlich bestimmt, dass jedes Zimmer 1000 Punkte für seine Vorführung erhält. Ein sehr gutes Gesamtergebnis! Franzi und Isi waren weggeflasht! Wir freuen uns jetzt schon darauf uns nächstes Jahr im Trainingslager ordentlich einen abzulachen beim Begutachten der entstandenen Videos. Genauso wie wir uns dieses Jahr über sehr alte Tänze erfreuen und wegschmeißen konnten vor Lachen. Nachdem viel geschaut und viel gelacht wurde, gingen schließlich alle nach und nach zur Ruh. Der Tag war lang, schweißtreibend und witzig, der Sonntag stand uns aber noch bevor.

Um 8:30 begann für die meisten, wie sonst auch, das Frühstück, nur einige wurden netterweise mit Obst von ihren Zimmerkollegen versorgt. Danach mussten auch schon die Zimmer geräumt werden und der gemeinsame Strandspaziergang konnte kommen - diesmal aber wie immer nach rechts! Auf der Brücke wurden dann die Fotos geschossen und die Sonne ließ sich auch für uns blicken. Es ging wieder zurück zur Jugendherberge.

 


 

Nachdem alle im Clubraum eingetrudelt sind, konnte das Schminken und Haaremachen beginnen. Alina hatte ganz leise und klangheimlich getraut, die gute Jasmin zu fragen, ob diese sie vielleicht schminken würde, immerhin war sie der Profi, was das Make up anging. Jasmin hatte sie in all dem Trubel zuerst aber komplett überhört und Alina zog sich mit einem leisen „Achso, okay dann nicht“ wieder zurück. Keiner hatte das gemerkt, gut, dass einer der Berichtschreiber neben ihr saß :P
Fertig gestylt, tauchten wir zum Mittagessen auf. Einige verstörte Blicke von den Fußballern waren nicht zu übersehen - aber nichts Neues für uns!

 


 

Mit allen Sachen beladen, machten wir uns schließlich auf den Weg zur Turnhalle. Dort wurde das Kostüm übergezogen. Das Gesamtpaket stand zum ersten Mal. Und bevor richtig geschwitzt wurde, mussten natürlich die Gruppenfotos gemacht werden. Dabei wurden einige bekannte Engelmoves wieder ausgepackt. Zur Erwärmung gab es dann noch eine letzte Challenge: Wörterraten. Man musste mit seinem Körper Buchstaben formen, die dann ein Wort ergaben. Anschließend begann die Trainingseinheit im Kostüm. Der eine oder andere Muskelkater war zwar schon zu spüren, aber wir waren motiviert und verteilten sogar jede Menge hilfreiche Tipps untereinander: „Wenn du sie spürst, musst du hochkommen“ (Madlen), “Wir müssen fummeln üben und uns alle mehr anbieten“ (Anne). Leider konnte nicht mehr das ganze Ende in Angriff genommen werden, aber das meiste stand und sah top aus! Was man alles in so wenig Stunden schaffen kann! Völlig in Ekstase rechnete uns Franzi also immer wieder vor, was man in unseren letzten Trainingeinheiten vor dem Turnier noch so alles schaffen könnte, sehr motivierend! Unsere Trainer und wir waren also alle sehr zufrieden. Das Kostüm saß. Die Zirkonkurrenz sollte sich gefasst machen. Die Massagestraße konnte kommen.

Bevor es aber wieder zurück nach Hamburg ging, musste noch die Siegerehrung der Zimmergruppen stattfinden. Dabei konnte der ADAC mit 1018 Punkten den ersten Platz belegen und erhielt somit spezielle Preise für die laufende Saison.

Die Turniere können also kommen, wir sind nun bereit. Vielen Dank für die Organisation der Coaches und die schöne Zeit zusammen! Als Neulinge bedanken wir uns auch für das gute ZirkOnboarding.

Nur noch eine letzte Frage bleibt: benjamin why are you always so dark?

 

 

Eure Tatjana & Valeria